Wikia

Memory Alpha

Transplantationen

Diskussion14
23.241Seiten im Wiki
Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Die Voyager ist auf der Suche nach Ressourcen. Bei Untersuchungen auf einem vielversprechenden Planetoiden wird Neelix von einem Vidiianer angegriffen, der daraufhin seine Lunge entfernt. Während der Doktor Neelix mit einer holographischen Lunge am Leben hält, nimmt die Voyager die Verfolgung auf.

Inhaltsangabe Bearbeiten

Kurzfassung Bearbeiten

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung Bearbeiten

Die Langfassung der Inhaltsangabe ist noch sehr kurz oder lücken­haft (Kriterien). Du kannst Memory Alpha helfen, diese Seite zu erweitern. Wenn du etwas hinzu­zufügen hast, zögere nicht und überarbeite sie: Seite bearbeiten. Wenn du zu dieser Episodenbeschreibung nichts beisteuern kannst, findest du in der Kategorie Brauche Langfassung weitere Episoden, an denen du mit­arbeiten kannst! Achtung: Beachte beim Hin­zufügen Memory Alphas Copyright­richt­linien und verwende keine copyright­geschüt­zten Inhalte ohne Erlaubnis!

Prolog Bearbeiten

Computerlogbuch der Voyager,
Captain Janeway,
Sternzeit 48532,4
Wir sind auf dem Weg zu einem Planetoiden, auf dem sich laut Mr. Neelix eine extrem ergiebige Quelle für Rohdilitium befinden soll. Wenn er Recht hat, könnten wir unsere Energieknappheit zum Teil beheben.
Mistblumenwäffelchen

Neelix' neue Küche

Captain Kathryn Janeway und Commander Chakotay gehen miteinander durch das Schiff und unterhalten sich. B'Elanna möcht den Hilfsimpulsreaktor zu einer Dilitiumanlage ausbauen. Captain Janeway genehmigt es, obwohl es nicht Sternenflottenstandard ist, will aber genau informiert werden. Sie lädt Chakotay zum Frühstück ein. Aber dieser lehnt ab, er habe schon gegessen. Als sie ihrem privaten Speiseraum betritt steht sie mitten in einer neuen Küche, in der Neelix gerade etwas zubereitet. Sie will wissen was hier vorgeht und wer die Genehmigung für diesen Umbau gab. Neelix ist am Boden zerstört, als er erfährt, dass es der Raum des Captains war. In dem Moment wird sie von der Brücke aus gerufen. Sie nimmt Neelix mit auf die Brücke, da er sich hier auskennt. Später will sie mit ihm nochmal über den Umbau reden. Auf der Brücke wird berichtet, dass sie auf dem Asteroid eine reiches Vorkommen an Dilithium entdeckt haben. Neelix, der unbedingt bei dieser Außenmission dabei sein wollte, begibt sich zusammen mit Commander Chakotay und Fähnrich Harry Kim auf den Asteroiden. Sie beginnen ihre geologischen Scans.

Akt I: Angriff auf Neelix Bearbeiten

Lunge von Neelix wird entfernt

Entfernung der Lunge

Chakotays Tricorder zeigt in einer Höhle reiches Dilithimvorkommen an, aber es ist nichts davon zu sehen. Auch Neelix und Harry Kim geht es so. Chakotay gibt den Befehl auf das Schiff zurück zu kehren, in diesem Moment empfängt Neelix seltsame Werte, er sieht einen Tunnel, aus dem gerade eine Gestalt gekommen ist, die aber von Neelix nicht gesehen wird. Da wird er von einem unbekannten Humanoiden angegriffen, woraufhin er einen Schock erleidet. Chakotay findet ihn kurz darauf am Boden liegen. Per Nottransport wird Neelix auf die Krankenstation gebeamt wird. Der Doktor stellt fest, dass Neelix' Lungen chirurgisch komplett entfernt wurden. Er stellt Neelix' Sauerstoffversorgung durch ein Blutgasinfusionsgerät sicher. Allerdings kann dies nur für kurze Zeit seinen Körper mit Sauerstoff versorgen. Erhält er bis dahin seine eigenen Lungen nicht zurück, muss er sterben. Die Anatomie der Talaxianer ist ganz anders als die Menschliche, deshalb ist es dem Doktor nicht möglich künstliche Lungen einzusetzen. Nur wenn er seinen eigenen bekommt, hat er eine Überlebenschance.

Außenteam findet Labor mit Organen

Im Organlager

Captain Janeway begibt sich mit einem Außenteam zurück auf den Planetoiden, um dort Nachforschungen anzustellen. Sie entdecken hinter einer dicken holographischen Felswand den Korridor, den schon Neelix gesehen hatte. Der Doktor versucht unterdessen, Neelix Zustand zu verändern. Lieutenant Tom Paris assistiert ihm dabei mehr schlecht als recht. Der Doktor hat einen Weg gefunden, Neelix normales Atmen zu ermöglichen, da das Blutgasinfusionsgerät nicht mehr länger arbeitet. Tom Paris ist sehr skeptisch, dass diese Methode funktionieren wird. Der Doktor programmiert über die holographischen Emitter holographische Lungen, die aber den Nachteil haben, dass der Computer eine Bewegung von Neelix nicht ausgleichen kann. Um dieses Problem zu umgehen, wird Neelix fixiert, sodass er sich nicht mehr als zwei Micron bewegen kann. Kes ist tief bestürzt.

Auf dem Planetoiden stößt das Außenteam am Ende des Korridors auf ein ganzes Organlager. Als sie auf einen Humanoiden treffen und dieser flüchtet, nehmen sie die Verfolgung auf, werden aber abgehängt. Der Fremde verliert dabei ein Gerät, dasselbe, mit dem er Neelix angegriffen hat. Über den Kommunikator meldet sich Chakotay, ein außerirdisches Schiff sei so eben von der Oberfläche gestartet, woraufhin Janeway den Einsatz des Traktorstrahls befielt. Dieser kommt jedoch zu spät, da das Schiff bereits auf Warp gegangen ist.

Akt II: Auf der Suche nach den fremden Humanoiden Bearbeiten

Computerlogbuch der Voyager,
Captain Janeway,
Nachtrag
Wir verfolgen das fremde Schiff, dass den Mond verlassen hat. Er reagiert nicht auf unsere Rufe und wie es scheint ist es, was die Geschwindigkeit betrifft, dem Unsrigen ebenbürtig.
Doktor kratzt Neelix an der Stirn

Doktor kratzt Neelix

Neelix wacht in der isotropischen Röhre auf und ist irritiert. Er will wissen, was passiert ist und wie lange er so leben kann. Der Doktor erklärt ihm, dass er auf unbestimmte Zeit dort bleiben muss, es sei denn man findet seine eigene Lunge wieder. Er versucht der Situation mit Humor zu begegnen und merkt an, dass die Decke über ihm schrecklich ist. Er wünscht sich ein paar Farbtupfer und Musik. Noch lieber wäre es ihm, wenn der Doktor singen würde. Der Doktor meint, dass sich Kes um diese Dinge kümmern soll. Tom Paris, wird auf die Brücke gerufen, er verabschiedet sich von Kes. Sofort wird Neelix eifersüchtig und bezeichnet ihn als einen rektilianischen Aasgeier. Kes erklärt, dass Tom nur helfen wollte. Neelix ist überzeugt, dass Tom Paris ein monströses Hormon ist, das auf dem Schiff herumläuft. Neelix wird nun eher depressiv, er sagt Kes möge ihn vergessen, ihn sterben lassen und ihr Leben weiterleben. Da ist die Besuchszeit zu Ende, Kes muss gehen.

Es stellt sich heraus, dass das Gerät, das der Fremde verloren hat, gleichzeitig als Tricorder und medizinisches Gerät (und damit auch als Waffe) verwendet werden kann. Hiermit wurde Neelix betäubt und seine Lunge direkt aus seinem Körper herausgebeamt. Das fremde Schiff ist in einen Asteroiden hinein geflogen. Das Scannen des Asteroiden ist nicht möglich. Paris entdeckt einen offenen Krater. Die Ionenspur des fremden Schiffes führen direkt dort hinein. Die Voyager folgt dem Schiff, obwohl die Passage ziemlich schmal ist.

Das Schiff der Fremden ist gefunden

Die Fremden sind gefunden

Neelix wird in seiner Röhre nervös, er will aus dieser Röhre heraus. Er langweilt sich und regt sich auf. Schließlich wird er panisch und beginnt zu hyperventilieren. Der Doktor versucht ihn zu beruhigen, hat aber keinen Erfolg. Er verabreicht ihm ein Beruhigungsmittel. Die Voyager fliegt in einen große Kammer, deren Wände die beiden Schiffe unendlich oft reflektieren. Das echte Schiff ist nicht auszumachen. Sie machen sich auf die Suche. Paris soll der Ionenspur des fremden Schiffes langsam folgen. Als Kes erneut die Krankenstation betritt, bittet der Doktor sie, zu bleiben, da er sich mit der Situation von Neelix überfordert fühlt. Er ist nur ein Notfallhologramm, es gibt keinen richtigen Arzt und auch keine Krankenschwester, die ihm assistieren kann. Tom Paris kennt sich zu wenig aus. Auch bräuchte Neelix einen Counselor und auch dieser fehlt. Kes gibt ihm zu verstehen, dass er seine Arbeit doch wirklich gut macht. Sie meint, dass jeder dazu lernen kann. Neelix kommt wieder zu Bewusstsein.

Plötzlich wird Energie aus dem Warpkern abgezogen. Die Energie wird von einer Art Dämpfungsfeld entzogen. Ein Schuss mit dem Phaser würde die Quelle des Dämpfungsfeldes zwar zerstören, würde aber die Voyager in Gefahr bringen, da die Wände den Phaser in unkontrollierbaren Bahnen reflektieren würde. Chakotay schlägt vor, mit Hilfe eines niederenergetischen Phaserstahls das reale Schiff ausfindig zu machen. Dies gelingt, das fremde Schiff wird entdeckt. Die Insassen versuchen noch zu fliehen, aber Captain Janeway lässt sie an Bord beamen.

Akt III: Hilfe für Neelix Bearbeiten

Vidiianer sucht nach Organspendern

Kes kann ihre Lunge spenden

Die beiden Vidiianer stellen sich als Dereth und Motura vor und erläutern die Situation. Ihr Volk ist von einer Krankheit befallen. Die Fresszelle hat die Vidiianer vor über zwei Jahrtausenden befallen. Sie ist resistent gegen Heilungsversuche und zerstört die genetische Struktur der Vidiianer. Captain Janeway hat Mitleid mit ihnen, will aber trotzdem die Lunge von Neelix zurück. Dereth erklärt, dass die Lunge bereits biochemisch verändert und in Moturas Körper transplantiert worden ist. Motura berichtet, dass Dereth sein Onata ist. Seine Aufgabe ist es, ihn mit neuen Organen zu versorgen. Sie versuchen die Organe von Toten zu entnehmen, aber dies sei nicht immer möglich. Captain Janeway steht vor einem Dilemma. Entweder sie opfert Moturas Leben, um Neelix zu retten oder lässt Neelix sterben, um Motura am Leben zu erhalten. Sie entscheidet sich dazu, die beiden Vidiianer gehen zu lassen. Sie macht aber deutlich, dass sie, sollte sie erneut auf die Vidiianer treffen, mit allen Mitteln versuchen wird ihre Mannschaft zu schützen.

Kes wird über die gelungene Operation informiert

Die Operation ist gelungen

Da Motura Neelix seine Lunge nicht mehr wiedergeben kann, schlägt er vor, die Lunge eines anderen Besatzungsmitglieds zu transplantieren. Obwohl dies dem Doktor zuvor unmöglich war, ist es mit vidiianischer Technologie durchaus praktikabel. Dereth scannt Kes, Captain Janeway und Lieutenant Tuvok und stellt fest, dass alle getesteten Besatzungsmitglieder kompatibel zu Neelix Physiologie sind. Letztlich erklärt sich Kes dazu bereit, Neelix eine ihrer Lungen zu spenden, um ihm auch einmal etwas von dem zurückzugeben, was er für sie alles opferte.

Computerlogbuch der Voyager,
Captain Janeway,
Nachtrag
Die Fremden haben erfolgreich eine von Kes' Lungen in Neelix' Körper transplantiert. Das Dämpfungsfeld wurde deaktiviert und ich habe gestattet, dass sie zurück auf ihr Schiff gebeamt werden. Wir nehmen wieder den Kurs nach Hause auf.

Nach der gelungenen Transplantation beugt sich der Doktor über Kes. Sie fühlt sich noch etwas schwach. Der Doktor hat mit dem Captain gesprochen und teilt Kes mit, dass diese genehmigt hat, sie zur medizinischen Assistentin auszubilden, als Hilfskraft für Lieutenant Paris oder besser als Ersatz für ihn. Sie könne mit der Ausbildung beginnen, sobald sie wieder gesund sein. Sie bedankt sich. Der Doktor weist dies zurück und bedankt sich bei ihr für ihre offenen Worte.

Dialogzitate Bearbeiten

Janeway: Wollen Sie wirklich nicht das Frühstück mit mir einnehmen? Ich dachte da an ehm … Eier Benedict mit Spargel, Erdbeeren mit Schlagsahne…
Chakotay: Tja…
Janeway: Ich habe gesagt, ich dachte daran. In Wirklichkeit werde ich Rationspackung Nr. 5 nehmen. Gedünstete Tomaten mit Trockeneiern.
Chakotay: Klingt köstlich! Aber ich hatte heute schon meinen vakuumverpackten Haferschleim.
Der Doktor über Lieutenant Paris unfähiges Handeln als medizinischer Assistent
Doktor: Der Mann fliegt ein 700.000 t Raumschiff, aber von Medizin versteht er so gut wie nichts.
Neelix: Wenn ich, für eine Weile in diesem Ding stecken muss, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt um Ihnen zu sagen… dass Ihre Decke abscheulich ist.
Doktor: Ich habe den Raum nicht entworfen. Ich arbeite nur hier.
Neelix: Ein paar Farbtupfer wären recht angenehm, zum Beispiel ein hübscher Wandteppich. Oder ein Gemälde. Und ehm, könnten Sie das Licht ein wenig dämmen?
Doktor: Ich bin Arzt, Mr. Neelix, kein Dekorateur. Vielleicht ist es Ihnen…
Kes setzt fort: …möglich seine ästhetischen Bedürfnisse zu befriedigen.
Neelix: Und etwas Musik wäre schön. Oder noch besser: Sind Sie programmiert um zu singen?
Kes gibt Neelix einen Abschiedskuss
Kes: Also bis dann.
Nachdem Kes gegangen ist, beugt sich der Doktor über Neelix
Doktor: Keine Sorge, ich werde Sie nicht küssen. Ich kontrolliere nur die Einstellungen der Röhre.
Neelix: Ich werde versuchen meine Enttäuschung zu verbergen.
Tuvok: Captain, darf ich vorschlagen, dass Sie Ihr Vorhaben sehr sorgfältig prüfen?
Janeway: Woher wollen Sie wissen was ich vorhabe zu tun?
Tuvok: Ich könnte detailliert die psychologischen Beobachtungen, die ich in den letzten vier Jahren gemacht habe, aufzeigen, welche zu der Schlussfolgerung führen, dass Sie vorhaben, mit dem Schiff in den Asteroiden hinein zu fliegen. Aber es genügt wohl, wenn ich sage, dass ich Sie recht gut kenne.
Janeway: Eines schönen Tages werde ich Sie überraschen, Tuvok. Aber nicht heute!
Neelix: Doktor… Doktor, ich ersuche Sie um Hilfe!
Doktor: Was gibt es, Mr. Neelix?
Neelix: Bitte! Es ist dringend!
Doktor: Ja?
Neelix: Ich habe einen Juckreiz!

Hintergrundinformationen Bearbeiten

Das Bild des Asteroidenkraters der Vidianer, in den die Voyager fliegt, ist das gleiche wie das des Asteroidenkraters, in den die USS Enterprise-D in TNG: Das Pegasus Projekt fliegt.

Links und Verweise Bearbeiten

Produktionsbeteiligte Bearbeiten

Darsteller und Synchronsprecher Bearbeiten

Verweise Bearbeiten

Personen
Honatta, Michael Parsons
Wissenschaft & Technik
Blutgasinfusionsgerät, Cytoplasmischer Stimulator, Organ
Speisen & Getränke
Eier Benedict, Mistblumenwäffelchen

Aus dem Wikia-Netzwerk

Zufälliges Wiki