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Todesstrafe

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Die Todesstrafe ist eine Form der Bestrafung, bei der ein Einzelner oder eine Gruppe Verurteilter eines schwerwiegenden Vergehens durch eine höhere Autorität oder deren Vollstrecker durch eine Exekution getötet wird.

Die Todesstrafe auf der Erde im 21. Jahrhundert Bearbeiten

Auf der Erde wird nach dem Dritten Weltkrieg die Todesstrafen häufig von Schnellgerichten ausgesprochen, in denen der Grundsatz "Schuldig bis die Unschuld bewiesen ist" gilt. (TNG: Der Mächtige)

Die Todesstrafe in der Föderation Bearbeiten

In der Föderation gibt es nur wenige Ausnahmefälle, in denen die Todesstrafe verhängt wird. Die Justiz der Föderation setzt ansonsten auf Rehabilitation und die Verwahrung der Straftäter. (TOS: Der Zentralnervensystemmanipulator, Wen die Götter zerstören)

Im 23. Jahrhundert ist es in Ausnahmefällen möglich, die Todesstrafe in der Föderation auszusprechen. Ein Beispiel dafür ist General Order 7. Es ist demnach mit dem Tod zu bestrafen, wer Talos IV anfliegt. Spock widersetzt sich dieser Anordnung und bringt seinen ehemaligen Vorgesetzten Christopher Pike zu dem Planeten. Während einer Verhandlung wird eine Sonderregel erlassen, die die Order für diesen Fall außer Kraft setzt. (TOS: Talos IV – Tabu, Teil I, Talos IV – Tabu, Teil II)

Als die Enterprise den Supercomputer M5 testen soll und dieser außer Kontrolle gerät, fragt Captain Kirk den Computer: "Was ist die Strafe für Mord?"; M5 antwortet: "Der Tod", woraufhin er sich selbst zerstört. (TOS: Computer M5)

Nachdem 2269 Janice Lester und Captain Kirk ihre Köper getauscht haben übernimmt Lester in Kirks Köper das Kommando über die USS Enterprise (NCC-1701). Um Kirk gefangen in Lesters Köper los zu werden fordert der falsche Kirk die Todesstrafe für Lester, wegen Meuterei. Später erkennen auch Spock, Leonard McCoy und Montgomery Scott, dass es sich bei Kirk nicht um ihren echten Captain handelt. Auch sie sollen dann wegen Meuterei hingerichtet werden. Aber die Crew hält die Todesstrafe für die Offiziere, als nicht für gerechtfertigt und es kommt zu einer wirklichen Meuterei an Bord. Zu dem Zeitpunkt verliert Lester die Kontrolle über Kirks Körper und der echte Kirk kann den ganzen Wahnsinn stoppen. (TOS: Gefährlicher Tausch)

Im 24. Jahrhundert ist diese Form der Bestrafung seitens der Föderationsjustiz vollständig abgeschafft worden. Dennoch erachtet es Lieutenant Tuvok als denkbar, den des Mordes überführten Crewman Lon Suder hinzurichten, angesichts der Tatsache, dass die USS Voyager zu diesem Zeitpunkt voraussichtlich mehr als 70 Jahre zurück in den Alpha-Quadranten benötigen würde. Zu diesem Zeitpunkt steht er allerdings unter dem Einfluss gewalttätiger Gedanken, die aus einer Gedankenverschmelzung mit Suder resultieren. (TNG: Das Gesetz der Edo; VOY: Gewalt)

2377 rettet die Voyager einen Gefangenentransport der Nygeaner. Captain Kathryn Janeway nimmt die Gefangenen und ihre Wärter auf bis diese abgeholt werden. Janeway gefällt es überhaupt nicht, dass sie Gefangene an Bord hat, welche hingerichtet werden sollen, doch sie beschließt sich da nicht einzumischen, da sie sich auch an die Oberste Direktive halten muss. (VOY: Reue)

Umgang anderer Mächte mit der Todesstrafe Bearbeiten

Angel I Bearbeiten

Ramsey bereitet sich auf seine Hinrichtung vor

Ramsey bereitet sich auf seine Hinrichtung vor.

Auf Angel I werden Rebellen, die sich weigern, sich dem vorherrschendem System auf dem Planeten anzupassen, hingerichtet. Auf den Planeten will man den Status Quo beibehalten. Mit der Hinrichtung will die Gesellschaft jedes Aufkeimen von Rebellion verhindern. 2364 soll die Crew der SS Odin hingerichtet werden, da sich die Männer nicht der Gesellschaft auf Angel I anpassen wollen. Später wird aber die Strafe in Verbannung umgewandelt. (TNG: Planet Angel One)

Argelianer Bearbeiten

Die Argelianer kennen die Todesstrafe seit uralten Zeiten als Gesetz, verhängen sie jedoch seit dem Großen Erwachen in den 2060ern nicht mehr. Als Montgomery Scott im Jahre 2267 der Mord an zwei Frauen, in Wirklichkeit eine Tat Redjacs, zur Last gelegt wird, wird kurz darüber nachgedacht, ihn hinzurichten. Das wäre die erste Vollstreckung der Todesstrafe seit über 200 Jahren gewesen, zu der es aber schließlich nicht kommt. (TOS: Der Wolf im Schafspelz)

Bajoraner Bearbeiten

Noch 2369 gibt es bei den Bajoranern die Todesstrafe. Als Aamin Marritza sich als Gul Darhe'el ausgibt, und mit seinen angeblichen Taten prahlt, sagt ihm Major Kira, dass er dies auch in der Gerichtsverhandlung tun soll und dass das Urteil dann "Tod" lauten würde. Es kommt allerdings zu keiner Gerichtsverhandlung, da sich herausstellt, dass Marritza nicht Darhe'el ist. (DS9: Der undurchschaubare Marritza)

Kurze Zeit später befürchtet Neela, dass ihr die Todesstrafe droht, wenn sie wie von Vedek Winn gefordert Vedek Bareil tötet. Selbst als O'Brien den geplanten Fluchtweg von Neela entdeckt und die Shuttlerampen verriegelt, fordert Winn die junge Frau weiterhin auf, um der Propheten willen, die Todesstrafe auf sich zu nehmen. Winn geht es dabei allerdings nicht um den Willen der Propheten, sondern einzig darum, einen übermächtigen Gegner für die Wahlen zum Kai auszuschalten. (DS9: Blasphemie)

Was mit Neela geschieht, nachdem der Anschlag verhindert werden kann und sie gefangen genommen wird, ist nicht klar.

Baneaner Bearbeiten

Bei den Baneanern gibt es in frühren Zeiten für Mord eine tödliche Injektion. Später wird die Todesstrafe abgeschafft. Der Mörder bekommt als Alternative zur Todestrafe, die Gedächnissengramme des Opfers in das Gehirn implantiert. Er wird dazu gezwungen, sein Verbrechen alle 14 Stunden durch die Augen des Opfers wieder zu erleben, bis zu seinem eigenen Tod. (VOY: Die Augen des Toten)

BorgBearbeiten

Da es bei den Borg keine Verbrechen gibt, gibt es auch keine Gesetze, welches die Todesstrafe vorsehen könnten. Allerdings werden stark beschädigte Borg-Drohnen durch das Kollektiv demontiert und recycelt (VOY: Das ungewisse Dunkel, Teil I). Dies dient jedoch nicht als Form der Bestrafung für ein begangenes Verbrechen, sondern wird als Selbstverständlichkeit angesehen. Auch die Borg-Königin kann die Demontage von Drohnen befehlen, so zum Beispiel im Falle von Four of Twelve. Er wurde beschuldigt Unimatrix Zero anzugehören und daraufhin vom Kollektiv getrennt und demontiert (VOY: Unimatrix Zero, Teil I).

Cardassianer Bearbeiten

Hinrichtung

Eine cardassianische Hinrichtung.

Bei den Cardassianern ist die Todesstrafe eine häufige Strafe. Der Angeklagte ist immer schuldig und das Urteil wird vor dem Prozess gefällt. Der Prozess selbst soll dem Volk die Effizienz der Justiz aufzeigen. Dabei kommt dem Konservator, dem Anwalt des Verurteilten, die Aufgabe zu, dem Volk die Weisheit des Staates aufzuzeigen und den Angeklagten dazu zu bringen, ein Geständnis abzulegen. An der Todesstrafe ändert dieses Geständnis und die damit verbundene Reue nichts. (DS9: Der Maquis, Teil II, Das Tribunal)

Im Jahr 2366 werden die drei Bajoraner Jillur Gueta, Ishan Chaye und Timor Landi hingerichtet, weil sie beschuldigt werden, einen Anschlag auf Gul Dukat verübt zu haben. Später stellte sich heraus, dass die drei unschuldig sind. (DS9: Die Schuld)

2370 wird Chief Miles O'Brien vor ein cardassianisches Gericht gestellt, da er angeblich Waffen an den Maquis liefert. Sein Rechtsanwalt teilt ihm mit, dass das Urteil schon vor dem Prozess feststellt, da es im cardassianischen Recht nur das Todesurteil gibt und jeder Angeklagte schuldig ist, da sich das Gericht niemals irrt. Als Odo O'Briens Unschuld beweisen kann, wird O'Briens Strafe umgewandelt und er an Benjamin Sisko übergeben. (DS9: Das Tribunal)

Im Jahr 2371 wird Thomas Riker von den Cardassianern zu lebenslanger Arbeit in einem cardassianischen Arbeitslager verurteilt. Riker, der zu dem Zeitpunkt Mitglied des Maquis ist, entkommt der Todesstrafe, da er dem cardassianischen Militär wichtige Informationen über die geheime Operationsbasis des Obsidianischen Ordens geben kann. (DS9: Defiant)

2375 werden Worf und Ezri Dax für ihre Kriegsverbrechen von einem cardassianischen Tribunal zum Tode verurteilt. Kurz bevor die beiden hingerichtet werden, werden sie von Damar befreit. (DS9: Eine sonderbare Kombination)

Edo Bearbeiten

Edo Spritze

Eine Giftspritze für eine Hinrichtung.

Bei den Edo gibt es jahrelang keine Verbrechen mehr, da man ein wirksames System zur Verbrechensbekämpfung installiert hat: Mediatoren wachen über einen bestimmten Bereich, der als Bestrafungszone definiert ist. Niemand außer den Mediatoren kennt die Zeiten und Orte der Bestrafungszone, deswegen muss man immer wachsam sein. Die einzige Bestrafung für alle Vergehen ist der Tod. Die Hinrichtung wird durch eine Injektion durchgeführt und ist schnell und schmerzlos.

Wesley Crusher bricht 2364 das Gesetz unwissentlich und kann nur durch intensives Intervenieren von Captain Jean-Luc Picard vor der Todesstrafe bewahrt werden. (TNG: Das Gesetz der Edo)

Jem'Hadar Bearbeiten

Bei den Jem'Hadar wird Ungehorsam mit dem Tode bestraft. (DS9: Die Abtrünnigen)

Klaestroner Bearbeiten

Bei den Klaestroner werden schwere Verbrechen wie Verrat oder Mord mit dem Tod bestraft. 2369 soll Jadzia Dax auf dem Planet Klaestron IV wegen Verrat hingerichtet werden, später wird aber ihre Unschuld bewiesen. (DS9: Der Fall Dax)

Klingonen Bearbeiten

Viele Verbrechen werden bei den Klingonen mit dem Tod bestraft. Meist werden die Verbrecher bei einer Gerichtsverhandlung verurteilt und die Strafe wird daraufhin ausgeführt. In einigen Fällen wie zum Beispiel unehrenhaftes Verhalten an Bord von Raumschiffen wird die Hinrichtung gleich vor Ort durchgeführt. Bei eroberten Planeten führen die Klingonen die Todesstrafe durch um die einheimische Bevölkerung unter Kontrolle zu halten.

2152 steht Captain Jonathan Archer vor einem klingonischen Gericht, er wird für den Angriff auf die IKS Bortas und das Verstecken von Rebellen angeklagt. Der klingonische Ankläger verlangt für diese Tat die Todesstrafe. Aufgrund von Archers früheren ehrenhaften Verhalten wird die Strafe abgemildert. (ENT: Das Urteil)

Als die Klingonen 2267 Organia erobern, lässt Gouverneur Kor 200 Organier hinrichten, nachdem ein Waffendepot bei einem Anschlag vernichtet wurde. (TOS: Kampf um Organia)

Im Jahr 2293 stehen Captain Kirk und Doktor McCoy vor Gericht. Sie werden beschuldigt den klingonischen Kanzler Gorkon getötet zu haben. Ihnen droht die Todesstrafe, aufgrund des zur Zeit stattfinden Friedensprozesses mit der Föderation wird die Strafe abgemildert. (Star Trek VI: Das unentdeckte Land)

2367 soll Worf für Taten seines Vaters Mogh verurteilt werden. Mogh soll angeblich die Klingonen an die Romulaner verraten haben. Worf droht die Todesstrafe. Später stellt sich heraus, dass das Haus des Duras für den Verrat verantwortlich ist. Da dieses Haus aber zu mächtig ist, soll Worfs Haus für die Tat bestraft werden. Worf will dieses Geheimnis bewahren und nimmt die Schuld auf sich, im Gegenzug wird Worfs Todesstrafe in Entehrung abgemildert. (TNG: Die Sünden des Vaters)

Grathon Tolar wird 2374 von den Klingonen zum Tode verurteilt, aber Captain Benjamin Sisko sorgt für eine Begnadigung. (DS9: In fahlem Mondlicht)

Kohms Bearbeiten

Khoms wollen einen Yang enthaupten

Die Kohms wollen einen Yang enthaupten.

Die Kohms lassen ihre Gefangenen hinrichten, indem sie diese enthaupten. (TOS: Das Jahr des roten Vogels)

Melkotianer Bearbeiten

Die Melkotianer verhängen über jeden die Todesstrafe, der unerlaubt in ihr Territorium eindringt. Die Art des Todes wird dabei dem Gedächtnis der Delinquenten entnommen. Als die USS Enterprise (NCC-1701) im Jahre 2268 unerlaubt in ihr Gebiet eindringt soll der Landetrupp in einer Vorspiegelung der Schießerei am OK-Corral sterben. (TOS: Wild West im Weltraum)

Tatsächlich reichte allein die Überzeugung, die Schießerei sei nicht echt, um dem Tode zu entgehen. Ob beziehungsweise wie unter diesen Umständen die Todesstrafe tatsächlich real vollstreckt wird ist unklar.

Nygeaner Bearbeiten

Auch die Nygeaner praktizieren die Todesstrafe. Am meisten werden Mörder bei den Nygeanern hingerichtet, damit diese Personen keine Gefahr für die Gesellschaft mehr darstellen. Bei den Nygeanern bestimmen die Anghörigen des Opfers die Strafe und können auch so die Todesstrafe für den Angeklagten fordern. Auch nach dem Urteil hat der Angeklagte die Möglichkeit bei der Familie des Opfers um Gnade zu bitten, damit dem Angeklagten die Todesstrafe erlassen wird. Auffälig ist, dass die in ihrem Raum lebenden Benkaraner zehn mal so oft dazu verurteilt werden wie andere Spezies. (VOY: Reue)

Q Bearbeiten

Q und Janeway vor der Hinrichtung

Q und Janeway vor ihrer Hinrichtung.

Bei den Q gibt es die Todesstrafe. Qs werden hingerichtet, wenn sie eine Gefahr werden, die zur Unterbrechung des Q-Kontinuum führt. (VOY: Todessehnsucht)

2351 werden zwei Qs, die Eltern von Amanda Rogers, vom Q-Kontinuum durch einen Tornado hingerichtet, weil sie das Kontinuum verlassen wollten. (TNG: Eine echte "Q")

Im Jahr 2373 bricht im Q-Kontinuum ein Bürgerkrieg aus. Q leitet diesen Aufstand und wird später verhaftet. Da das Kontinuum in Q eine Gefahr sieht soll dieser zusammen mit Janeway hingerichtet werden. Q und Janeway sollen bei ihrer Hinrichtung erschossen werden, doch später werden die beiden gerettet. (VOY: Die "Q"-Krise)

Talaxianer Bearbeiten

Bei den Talaxianer werden Kriegsdienstverweiger im Krieg gegen die Haakonianer mit dem Tod bestraft. Neelix verweigert den Kriegsdienst. Er muss sich vor den Verteidigungskräften verstecken, damit er nicht hingerichtet wird. (VOY: Dr. Jetrels Experiment)

Talarianer Bearbeiten

Die Talarianer bestrafen jeden mit dem Tode, der einen Mord oder Mordversuch an einem Vorgesetzten begeht. Jeremiah Rossa sticht Picard in Erwartung dieser Strafe mit einen D'k tahg nieder. (TNG: Endars Sohn)

Vulkanier Bearbeiten

Bei den Vulkaniern wird trotz ihrer friedlichen Einstellung die Todesstrafe angewendet. Im 22. Jahrhundert werden nur noch wenige Verbrechen mit dem Tod bestraft. Eins dieser Verbrechen ist Verrat. 2154 droht Administrator V'Las T'Pol hinrichten zu lassen, weil diese die Syrranniten unterstützt hat. (ENT: Kir'Shara)

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