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Star Trek: Legacy

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Star Trek: Legacy ist ein Trek-basierendes Raumschiff-Simulationsspiel für PC und XBox 360. Das Spiel erschien in Deutschland am 19. Dezember 2006.

ZusammenfassungBearbeiten

Star Trek: Legacy umfasst alle Star Trek-Zeitalter und erlaubt dem Spieler die Föderation im Einzelspielermodus und die Borg, die Romulaner oder die Klingonen im Mehrspielermodus (oder Skirmisch) zu spielen. Das Spiel umfasst 60 Schiffe. Dabei wird die Trek-Zeitlinie in drei Abschnitte unterteilt: Star-Trek-Enterprise-Ära, Raumschiff-Enterprise-Ära und schlussendlich die Nächste-Jahrhundert-Ära.

Im Spiel haben die Captains der verschiedenen Serien teils eine tragende Rolle, teils sind sie nur Nebendarsteller:

SynchronisierungBearbeiten

Für die Synchronisierung der Captains wurden nur ein „originaler“ Synchronsprecher engagiert. Captain Kirk erhielt seine gewohnte Stimme aus Star Trek II: Der Zorn des Khan und Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock, Klaus Sonnenschein, der Shatner auch außerhalb des Star-Trek-Universums öfters synchronisiert hat. Jedoch wurden für Captain Sisko, Captain Janeway sowie Captain Archer andere Synchronstimmen verwendet. Captain Picard bekam seine Stimme vom Sohn des Originalsprechers Rolf Schult, der jedoch diesmal nicht versucht hat, seinen Vater zu imitieren.

StoryverlaufBearbeiten

Das Spiel beschäftigt sich in der Einzelspieler-Kampagne hauptsächlich mit der hinterlistigen Vulkanierin T'Urell, die durch ihre fehlgeleitete Logik glaubt, das der einzige Weg zur Verwirklichung von Suraks Traum, die Erschaffung der perfekten Ordnung im Universum ist. Über 200 Jahre lang versucht sie die Borg zu beherrschen und gelangt schließlich auch zu ihrem Ziel…

In Star Trek: Legacy werden einzelne Ereignisse im Trek-Universum erläutert und sind Teil der Missionen, wie zum Beispiel der Omega-Versuchsunfall, der den Subraum des Lantaru-Sektors für alle Zeiten zerstörte. (Für Canon-Referenz siehe: VOY: Die Omega-Direktive)

Obwohl das Spiel Bezug auf viele Ereignisse des Star Trek Universums nimmt, gibt es einige Kanonverstöße im Spiel. Beispielsweise befehligt ein „Admiral“ Kirk die Enterprise-A bzw. befehligt Admiral Kirk in den 2270ern eine „Enterprise-A“ - die Enterprise (Refit) fehlt völlig. Außerdem hält es die Chronologie nicht richtig ein. Im 22. Jahrundert gibt es dort bereits ein nicht kanonisches, aber offenkundiges Föderationsschiffe des späten 23. Jahrhunderts, ebenso tauchen auch Föderationsstationen des 23. Jahrhunderts als Vulkaniereinrichtungen auf.

Steuerbare SchiffsklassenBearbeiten

Föderation/ErdeBearbeiten

RomulanerBearbeiten

  • Hunter-Klasse
  • Battlehawk-Klasse
  • Swiftwing-Klasse
  • Bird-Of-Prey-Klasse
  • Swarm-Klasse
  • Skyhawk-Klasse
  • Winged Defender-Klasse
  • Heavy Defender-Klasse
  • Praetor-Klasse
  • D7-Klasse
  • Stormbird-Klasse
  • Vengenace-Klasse
  • Gryphon-Klasse
  • Whitewing -Klasse
  • D'deridex-Klasse
  • Harpy-Klasse
  • Talon-Klasse
  • Raptor-Klasse

KlingonenBearbeiten

BorgBearbeiten

nicht-steuerbare SchiffsklassenBearbeiten

VulkanierBearbeiten

ErdsternenflotteBearbeiten

ExtrasBearbeiten

Das Spiel bietet zusätzlich noch einige Zusatzvideos, die aus gezeichneten Szenen bestehen. Diese sind mit Erzählungen und Aussagen der Hauptcharaktere unterlegt.

Eine logische EntscheidungBearbeiten

Captain Picard spricht über seine Begegnungen mit den Borg und zeigt den Anfang des Borg-Kollektivs. Nach Star Trek: Legacy entdeckte T'Urell die Nanosonden und injizierte sich selbst wodurch sie die kontrolle über das Borg-Kollektiv erlangte.

Capatin Picard kann es sich nicht verzeihen, dass er den Borg helfen musste, nachdem sie ihn assimiliert hatten. (Siehe dazu: TNG: Angriffsziel Erde) Durch seinen Geist wurden die Borg stärker.

Suraks TraumBearbeiten

T'Urell beschreibt die Verwirklichung von Suraks Traum eines friedlichen, geordneteten und logischen Universum. Sie trifft sich mit dem Romulanern und nutzt ihre Gier nach Macht aus, indem sie ihnen im Austauch für Nachschub eben diese anbietet.

Es zeigt die Verbesserung der Seleya, T'Urells Schiff, an der Drohnen des Kollektivs neue Technologie anbringen und das Schiff damit verbessern.

Ursprung der BorgBearbeiten

Laut dem Spiel stammen die Borg von der Sonde V'Ger (aus Star Trek: Der Film) ab. Die Sonde ist durch ein Schwarzes Loch in einem entfernten Teil des Universums gestrandet und wurde von Roboter-Lebewesen gefunden. Dort interpretierten sie die Programmierung so gut sie konnten: Informationen sammeln. Sie wurde wieder losgeschickt und bildete die Borg aus, deren Assimilation die effektivste Art der Informationsbeschaffung war.

Diese Beschreibung passt jedoch nicht zu den Informationen aus Star Trek: Voyager, wo die Borg schon seit dem Mittelalter existieren sollen, als auch zu Guinans Meinung, dass die Borg seit Millionen von Jahren existieren. Eine Möglichkeit wäre, dass die Sonde durch das Wurm-/Schwarze Loch in der Zeit gereist ist und es die Borg daher schon im Mittelalter oder länger gab.

Zu Bedenken jedoch ist, dass (in Star Trek: Der erste Kontakt) die Königin der Borg zu Data sagt: "Wir waren mal genau wie sie. Fehlerhaft, schwach, organisch. Aber uns gelang die Einbeziehung der Synthetik." Dies deutet darauf hin, dass die Borg auf jedenfall erst einmal organischer Herkunft waren und später sich dann durch die Kybernetik "der Perfektion/Vollkommenheit" näherten. Was wiederum die These um V'Ger ein wenig in den Schatten stellt, da V'Ger von Anfang an eine Maschine war.

Das versprochene EndeBearbeiten

Nachdem die Schlacht gewonnen ist, philosophiert Picard über den Fortgang der Zeit. Die Borg haben erneut die Sternenflotte dazu gebracht ihre Toten zu begraben.

Picard stellt sich die Frage, nachdem er merkte, wie ihn T'Urell in ihren letzten Momenten rief, wen sie besiegt und wen sie freigesetzt haben – Die Vulkanierin oder die Borg ?

Externe LinksBearbeiten

Externe Links Bearbeiten

Star Trek: Legacy in der Memory Beta

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