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Ritus des Aufsteigens

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Ein mysteriöser Familienfreund ermutigt Worfs Sohn Alexander die Ausbildung als Krieger zu beginnen.

Inhaltsangabe Bearbeiten

Kurzfassung Bearbeiten

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung Bearbeiten

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Prolog: Es ist Zeit Bearbeiten

In seinem Quartier übt Worf die Rede ein, die er seinem Sohn Alexander in Kürze vortragen wird. Als dieser im Quartier eintrifft, liefert er sich gerade ein Wasserbomben-Duell mit einem Freund. Leider zielt der etwas ungenau und trifft Worf – nach einer kurzen Entschuldigung ist der junge Mann dann auch schon wieder verschwunden. Dann aber hört Alexander seinem Vater zu, wenn der sich auch nicht ganz an seine geplante Rede hält. Alexander ist in das Alter des ersten Ritus des Aufsteigens gekommen, deshalb ist es nun an der Zeit, dass der Junge Klingone beginnt sich auf die Zeremonie vorzubereiten. Er soll dazu seine Kampftechniken und sein Wissen über die Lehren von Kahless verbessern. Daran aber hat der Junge gar kein Interesse. Er beruft sich auf seine verstorbene Mutter K'Ehleyr, die ihm freistellte gewissen klingonischen Traditionen nicht folgen zu müssen. Und so lehnt er die Teilnahme an der Zeremonie zum Ritus ab.

Akt I: Festival Bearbeiten

Enterprise-D im Orbit von Maranga IV
Die Enterprise erreicht Maranga IV.
ShismaHinzugefügt von Shisma
Kahless kämpft gegen Molor
Kahless kämpft gegen Molor
ShismaHinzugefügt von Shisma

In der Beobachtungslounge findet unterdessen eine Besprechung der Führungsoffiziere statt. Captain Picard hält fest, dass ein Treffen mit der USS Kearsarge frühestens in vier Tagen stattfinden kann. In der Zwischenzeit möchte der Captain seinem Hobby der Archäologie nachgehen und das hatarianische System untersuchen, in dem gerade Ausgrabungen an Ruinen stattfinden. Außerdem stehen weitere Forschungs- und Wartungsarbeiten an. Worf ist während dieses Meetings etwas unaufmerksam und Picard fragt ihn anschließend nach seinem Wohlbefinden. Er entgegnet, Probleme mit seinem Sohn zu haben. Der Captain hat schließlich die Idee, am Fest Kot'baval teilzunehmen, das am nächsten Tag stattfindet. In der Nähe befindet sich der klingonische Außenposten Maranga IV, dort wird das Fest sicher gefeiert. Die Enterprise wird die beiden dort absetzen und rechtzeitig zum vereinbarten Treffen wieder zurück sein.

Dort angekommen sieht man Klingonen in Trachten, einige führen rituelle Kämpfe auf. Geordi La Forge und Beverly Crusher sind auch mit dabei. Als der Kampf vorbei ist, ruft man nach einem anderen Gegner aus und Worf meldet sich. Währenddessen bemerkt niemand den älteren fremden Klingonen, der sich um die Offiziere schleicht. Worf fällt zu Boden und gibt das Schwert an seinen Sohn ab, der Molor auch zu Fall bringen kann. Die Zeremonie geht weiter. Am Abend wartet Worf auf seinen Sohn, der schnell andere Kinder in seinem Alter auf dem Fest kennengelernt hat – und wieder ist der fremde Klingone in der Nähe. Kurz darauf werden die beiden von drei mit Messer bewaffneten Männern aufgebracht.

Akt II: Vertraut? Bearbeiten

Einer der drei wird von dem Fremden niedergeschossen, Worf kann sich erfolgreich gegen die anderen wehren. Der fremde gibt sich zu erkennen: er ist K'mtar, Worfs Bruder Kurn habe ihn zu seinem Schutz geschickt. K'mtar ist im Haus der Mogh der Gin'tak gewesen; ein Berater, der Teil der Familie geworden ist. Er berichtet in einem Meeting mit Commander Riker, dass es auf der klingonischen Heimatwelt Gerüchte gibt, es würde ein Attentat auf die Mitglieder der Familie der Mogh verübt werden. Einer der Angreifer hat eine Waffe am Tatort hinterlassen: einen Dolch, der Symbole des Hauses der Duras trägt. Andere Hinweise lassen auf die Beteiligung der Duras-Schwestern Lursa und B'Etor schließen. K'tmar ist sicher, dass dies alles mit Kurns Kampf um einen Sitz im Rat zu tun haben muss. Der Familienberater wird vorerst auf dem Schiff bleiben.

Kurn soll eine Nachricht über die Vorkommnisse erhalten, allerdings erst später. Er ist auf dem Weg zur Hitora-Kolonie. Vielmehr zielt K'mtar nun auf eine andere Diskussion ab: die Erziehung Alexanders zu einem Krieger. Er deutet an, Kurn habe Bedenken, ob Worfs Erbe später das Haus der Mogh führen würde und könne. Es sei also besonders wichtig, dass ein mächtiger Krieger aus ihm werde. Und so kommt schließlich zu Sprache, dass es nicht sicher ist ob Alexander sich überhaupt dem ersten Ritus des Aufsteigens unterziehen wird. Doch K'mtar bietet jede erdenkliche Hilfe an, dem Jungen die Erfüllung der klingonischen Traditionen so attraktiv wie möglich zu machen. Er bringt ihn an diesem Abend zu Bett und lässt ihn von großen Taten träumen und von dem Tag, seinen eigenen Vater bei einem weiteren Angriff wie dem kürzlich erlebten verteidigen zu können und Seite an Seite mit ihm zu kämpfen.

Akt III: Suche Bearbeiten

Auf der Brücke ist Data damit beschäftigt nach den Duras-Schwestern zu suchen. Doch in den Sternenflottendateien gibt es keine Spur von ihnen. Stattdessen hat Riker eine Verbindung mit Deep Space Nine arrangiert. Dort ist es Quark, der ihm ein "Gerücht" anvertraut: die Schwestern haben versucht, an eine Minenausrüstung aus zweiter Hand heranzukommen. Damit wollen sie ein Magnesit-Vorkommen im Kalla-System ausbeuten und so an Geld kommen. Die Enterprise wird etwa 16 Stunden benötigen um dorthin zu gelangen.

In der Zwischenzeit stellt K'mtar Worf und Alexander ein Holoprogramm vor, das er kreiert hat. Es ist eine Nachbildung von Maranga IV, in der verschiedene Angreifer auf eine Verteidigung warten. Alexander bekommt einige Hilfe und kann sich dann sicher zur Wehr setzen. Doch schlussendlich sieht er sich nicht in der Lage, seinen am Boden liegenden Gegner zu töten. K'mtar zeigt sich empört und stellt klar, dass Alexander in einem echten Kampf nicht überlebt hätte.

Die Enterprise hat indes Kalla III erreicht und schwenkt in einen Orbit ein. Man findet Hinweise auf Bergbau aber keine Lebenszeichen, da das Magnesit die Scanner stört. Daher schickt Riker ein Außenteam auf die Oberfläche. Dort begegnen Geordi, Data und Worf einem Dopterianer: Gorta. Er behauptet abgestürzt zu sein und nichts mit dem Ausbeuten der Mine zu tun zu haben. Und er kennt die Schwestern, will deren Aufenthaltsort aber nur in einem Tauschgeschäft preisgeben. So erzählt er von ihren Plänen, im Ufandi-System einen yridianischen Händler zu treffen um das Erz zu verkaufen.

Im Zehn Vorne entschuldigt sich K'mtar für sein Verhalten auf dem Holodeck. Gleichzeitig fordert er Worf aber nachdrücklich auf, für die richtige Entwicklung seines Sohnes zu einem stolzen Krieger Sorge zu tragen.

Akt IV: Identität Bearbeiten

K'mtar trägt Alexander nun Geschichten aus der klingonischen Mythologie vor. Er versucht mit viel Mühe, dem Jungen einen Aufenthalt an einer Kriegerschule schmackhaft zu machen – und damit ein Leben unter Seinesgleichen. Doch davon will der nichts hören und läuft davon.

Computerlogbuch der Enterprise,
Commander Riker,
Sternzeit 47779,4
Wir haben das Ufandi-System erreicht, wo die Duras-Schwestern vermutlich versuchen das Erz, das sie auf Kalla III gefördert haben, weiter zu verkaufen.
Enterprise-D hält Bird of Prey im Traktorstrahl
Die Enterprise hält den Bird-of-Prey fest.
ShismaHinzugefügt von Shisma

Man hat dort einen yridianischen Frachter ausgemacht und registriert Spuren von Magnesit in seinem Lagerraum – ein Hinweis darauf, das die Schwestern schon fort sind. Allerdings befindet sich nur ein Bruchteil der vermuteten Menge an Bord des Frachters. Der Frachterkapitän Yog lässt sich auf einen Handel mit Riker ein. Dieser lässt die kleine Menge Magnesit in der Nähe des Frachters detonieren und enttarnt damit einen Bird-of-Prey. Das Schiff der Duras-Schwestern wird mit dem Traktorstrahl erfasst. Trotzdem leugnen die beiden sowohl den illegalen Handeln mit dem Erz als auch das Attentat auf Worf. Sie wollen die Beweise dazu sehen und beamen auf die Enterprise. Man legt ihnen den Dolch vor, der aber soll dem Attentäter nur zugespielt worden sein. K'mtar verlässt die Besprechung und wenig später fällt den beiden Klingonenfrauen etwas merkwürdiges auf: der Dolch trägt nicht nur die Symbole für Lursa und Betor, sondern auch das Zeichen für ihren Sohn. Der aber ist nicht einmal geboren – ja selbst von ihrer Schwangerschaft weiß sie erst seit vier Tagen und hat es in dieser Zeit nur ihrer Schwester anvertraut. Wie also gelangt das Zeichen auf den Dolch? Dazu möchte Worf K'mtar befragen. Er findet ihn in Alexanders Zimmer, eine Waffe auf den schlafenden Jungen gerichtet. Worf streckt in nieder und ist kurz davor auf K'mtar einzuschlagen, als dieser ruft: Vater, nicht! Ich bin dein Sohn!.

Akt V: Herkunft Bearbeiten

K'mtar behauptet nun, Alexander zu sein und vierzig Jahre in die Vergangenheit gereist zu sein. Diese Identität vermag er zu beweisen, indem er detailliert die letzten Sekunden im Leben seiner Mutter beschreiben kann. Das Motiv dieser Zeitreise ist Worfs Tod in der Zukunft, den Alexander nicht zu verhindern vermag; weil er zu schwach war, Worf vor dem Mord zu beschützen. Wenn Alexander auch nicht sein eigenes Schicksal ändern konnte, so hat er doch Worf in seinem Inneren gewandelt.

Auf dem Holodeck übt Alexander in K'mtars Simulation mit dem Bat'leth. Worf richtet ihm Grüße von K'mtar aus und meint, dass noch genügend Zeit für das weitere Training bliebe. So verlassen die beiden das Holodeck.

DialogzitateBearbeiten

  • Worf übt seine Rede, die er vor Alexander halten will
    Worf: Im Laufe der Zeit wird aus einem Jungen unweigerlich ein Mann, aber es ist nicht gesagt, dass aus einem Mann unweigerlich ein Krieger wird. Ein Krieger muss so beschaffen sein wie ein Schwert. Geschmiedet von...von...geschmiedet von Erfahrung. Der Pfad eines Kriegers beginnt mit...
    Alexander stürmt herein
  • nachdem Alexander eingetroffen ist
    Worf: Im Laufe der Zeit wird aus einem Jungen unweigerlich ein Mann, aber es ist nicht gesagt, dass aus einem Mann unweigerlich ein Schwert wird.
    Alexander: Was?

Hintergrundinformationen Bearbeiten

Latinum wird hier in der deutschen Synchronisation ohne Betonung auf dem ‚I‘ gesprochen, stattdessen liegt die Betonung auf dem ‚A‘, also wie im englischen Original. Wieso dies trotz gleicher Synchronsprecher von Riker und Quark wie bei DS9 so ist, ist unbekannt. Angesichts der Tatsache, dass es in der gesamten DS9-Serie ‚Latiinum‘ gesprochen wird, ist dies doch sehr seltsam.

Dies ist der erste Auftritt von Armin Shimerman als Quark außerhalb von Star Trek: Deep Space Nine. Ferner ist diese Episode die letzte für Alexander Rozhenko (Brian Bonsall), Lursa (Barbara March) und B'Etor (Gwynyth Walsh) in den Serien.

Rick Berman und Michael Piller zögerten Sloyan die Rolle des K'mtar zu geben, so kurz nach seinem Auftritt als Doktor Mora Pol in DS9: Metamorphosen. Schließlich überzeugte Jeri Taylor sie, dass das Klingonen-Make-Up dies verstecken würde.

Diese Episode erhielt eine Nominierung für den Emmy Award in der Kategorie Hairstyling.

Links und Verweise Bearbeiten

Produktionsbeteiligte Bearbeiten

Darsteller und Synchronsprecher Bearbeiten

VerweiseBearbeiten

Institutionen & Großmächte
Stellardynamik
Spezies & Lebensformen
Corvallener, Pakled, Yridianer
Kultur & Religion
Alter des Aufsteigens, erster Ritus des Aufsteigens, klingonische Kultur, klingonische Religion, Wappen, zweiter Ritus des Aufsteigens
Personen
Kahless, Morath, Quarks Bruder
Schiffe & Stationen
Deep Space Nine, Yridianischer Frachter
Astronomische Objekte
Kalla-System, Kambra-System, Ufandi-System, Vodrey-Nebel
Wissenschaft & Technik
anjoranisches biometisches Gel, D'k tahg, Erz, Fulleren, Holosuite-Programm, Magnesit, Schmerzstock
sonstiges
Bat'leth, Bilitrium, Chemieunterricht, Geld, klingonisches Haus, K'Mtar Alpha Eins, Kor'tova-Kerze, Latinum, Mine (Bergbau), Schimpfwort, Schule, Sensorengitter, Waffenzielsystem

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