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Nocheinmal Q

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Weitergeleitet von Noch einmal Q

Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.
Q wird seiner Kräfte durch seine Artgenossen beraubt auf der Enterprise zurückgelassen, um sich seiner Taten bewusst zu werden.

Inhaltsangabe Bearbeiten

Kurzfassung Bearbeiten

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung Bearbeiten

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Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 43539,1
Wir sind in den Orbit von Bre'el IV eingetreten und zwar mit Hilfe des Notkontrollzentrums des Planeten. Es geht um die katastrophale Bedrohung der Bevölkerung auf Bre'el IV durch den möglichen Absturz eines Mondes.

Da der Mond von Bre'el IV droht auf den Planeten zu stürzen, befindet sich die Enterprise im Orbit. Mittlerweile hat er sich schon auf 500 km angenähert und wird in 10 Stunden seinen planetennächsten Punkt erreichen. Sprengen kann man nicht, weil dadurch ein noch größerer Schaden entstehen würde. Auch kann die Enterprise ihn nicht in seine alte Umlaufbahn versetzen, da sie dazu weniger Energie hat, als nötig wäre. Trotz wahrscheinlich zu geringer Wirkung versucht die Crew mit dem Traktorstrahl, den Mond auf 4 km/s zu beschleunigen, um ihn auf seine alte Umlaufbahn zu bringen.

USS Enterprise-D richtet Traktorstrahl auf Mond

Die Enterprise versucht den Mond zu schieben.

Plötzlich erscheint ein alter Freund der Crew der Enterprise - Q. Aber nicht wieder in seiner provokativen Uniform des Captains, sondern nackt und in der Luft schwebend.

Computerlogbuch der Enterprise,
Nachtrag
Es ist uns zwar bisher nicht gelungen, den Mond auf seine Umlaufbahn zu bringen, aber durch das Erscheinen von Q sind wir dem Grund seines drohenden Absturzes etwas näher gekommen.

Natürlich kommt Picard gleich auf den Gedanken, dass Q etwas mit dem Absturz des Mondes zu tun hat, was Q aber energisch bestreitet. Q betont, dass er momentan viel größere Probleme hat. Er wurde aus dem Q-Kontinuum verbannt und ist nun all seiner Macht beraubt, weil er alle Zeit im Universum Unruhe gestiftet hat. Nun bittet er auf der Enterprise um Asyl. Bedauerlich für Q ist, dass Picard ihm nicht glaubt und ihn von Worf ins Gefängnis stecken lässt.

Nach einer Diskussion mit Riker über Q lässt Picard Data eine Verbindung zu den Wissenschaftlern auf Bre'el IV aufbauen. Man teilt ihnen mit, dass der Versuch, die Umlaufbahn des Mondes zu stabilisieren, erfolglos war. Plötzlich wird das Schiff von Barionpartikeln gescannt, aber die Herkunft dessen kann nicht festgestellt werden. Es ist so, als wäre die Quelle überall.

Um Picards Vertrauen zu gewinnen, bietet Q seine Hilfe an. Picard, der noch immmer Zweifel daran hat, dass Q ein Mensch ist, ruft Data. Er wird sozusagen auf Q „aufpassen”.

Q Schmerzen

Q erfährt zum ersten Mal Schmerz

Im Maschinenraum nimmt Q dann das Problem in Angriff. Er sagt, die Ursache für den Absturz des Mondes sei ein galaktisches Objekt, das die Schwerkraftbedingungen in diesem Sektor verändert. Nach Anfrage von Geordi bei Q, was man unternehmen könnte, sagt Q, dass man die Gravitationskonstante des Universums verändern müsste. Für einen Q natürlich ganz einfach, aber für die Enterprise ein unmögliches Unterfangen. Plötzlich bricht Q unter Schmerzen zusammen. Er klagt über Schmerzen im Rücken. Dr. Crusher stellt fest, dass es ein ganz normaler Hexenschuss ist. Trotz der Unsinnigkeit der Idee von Q, kommt Geordi auf eine Idee. Man könnte ein Kraftfeld um den Mond errichten. Dann wäre es leichter ihn wegzudrücken, da man zwar nicht die Gravitationskonstante des Universums, dafür aber die des Mondes ändern könne.

Da Q's Magen knurrt, geht er mit Data nach Zehn Vorne, wo er zehn Schokoladeneisbecher bestellt. Plötzlich tritt eine Person in den Raum, auf die sich Q nicht gefreut hat – Guinan. Während die beiden sich streiten, kommt eine Plasmawolke auf die Enterprise zu. Die Enterprise-Crew weiß nicht, wer oder was das da draußen ist, aber Guinan und Q erkennen sie. Sie heißen Calamarain. Da sie schon einige „Erfahrungen” mit Q hatten, wollen sie ihn jetzt quälen und hüllen sich um ihn. Erst als man die Modulation der Schilde ändert, lassen die Calamarain von Q ab.

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Nachtrag
Die Enterprise wurde durch den Angriff einer Spezies, die Calamarain genannt leicht beschädigt. Offensichtlich haben sie Streit mit Q, wie so viele andere Lebensformen.
Calamarain

Die Calamarain jagen Q

Wie Q eben so ist hat er die Calamarain gequält und genervt. Nun, da er sterblich ist, sehen die Calamarain eine Chance, sich an Q zu rächen. Picard ist nicht begeistert von der Aussicht, ewig den Beschützer für Q zu spielen und er beschließt, ihn auf der nächsten Raumbasis abzusetzen und sich seinem Schicksal selbst zu überlassen. Nur in Data hat Q noch einen Fürsprecher, der aber betont, er würde nur die Fakten berücksichtigen.

Wieder an der Arbeit, den Mond zu verschieben, müssen sie die Schilde deaktivieren. Die Enterprise schafft es zwar, die Masse des Mondes um 25% zu verringern, aber bevor man einen Erfolg verzeichnen kann, greifen die Calamarain wieder an. Dadurch, dass man ungewollt die Aktion abbrechen muss, wird die Enterprise durch die Gravitationskräfte in die äußere Atmosphäre gedrückt. In diesem Moment erreichen die Calamarain den Maschinenraum, wo sich Q gerade aufhält. Sie umhüllen ihn und ziehen ihn aus dem Maschinenraum. Jedoch kann Data ihn festhalten. In diesem Augenblick werden die Schilde wieder aktiviert und die Calamarain ziehen sich wieder zurück. Bei der Rettung von Q wurde Data schwer beschädigt und liegt bewusstlos auf der Krankenstation, was Q aber gar nicht stört, da er die ganze Zeit rumjammert. In einer gedanklichen Zusammenfassung der Situation bemerkt er, dass er falsch auf der Enterprise und ein schlechter Mensch ist (er behauptet Data in der Krankenstation gegenüber, sobald dieser wieder bei Bewusstsein ist, dass Data ein besserer Mensch wäre als er, weil er Q das Leben rettete, Q es aber umgekehrt nie getan hätte). Daher stielt er ein Shuttle und flieht von der Enterprise. Er meint, er würde der Crew nur im Weg stehen und will sich nun den Calamarain stellen, um die Enterprise vor ihren Angriffen zu schützen.

Picard kann nicht gegen seine Grundprinzipien handeln und will deshalb Q an Bord beamen lassen. Es funktioniert aber nicht. Man versucht es mit dem Traktorstrahl, aber jenes funktioniert auch nicht. Plötzlich erscheint ein anderer Q im Shuttle, in dem sich Q befindet. Er sagt, er hätte ihn beobachtet und auch er war es, der verhindert hat, dass man ihn rettet. Im Kontinuum wollte man ihn schon sterben lassen, aber er hat es erst einmal zurückgehalten, denn Q meint, Q hätte durch seine selbstlose Tat alles wiedergutgemacht und bekommt daher seine Kräfte zurück.

Q Q(2) Calamarain

Q ermahnt Q, sich nicht für seine Qualen zu revanchieren.

Nach einer kurzen Unterhaltung mit den Calamarain pustet Q sie weg und kommt samt einer mexikanischen Band triumphierend auf die Enterprise zurück. Natürlich hat Picard dafür kein Verständnis und lässt Q alles wieder entfernen. Nun wird er wieder gehen, aber vorher will er seinem „Professor für Menschlichkeit” noch einen Gefallen tun. Er verschwindet und Data fängt lauthals an zu lachen. Nachdem er aufgehört hat, melden sich die Wissenschaftler von Bre'el IV und danken dafür, dass der Mond wieder in seiner alten Umlaufbahn ist. Picard ist überrascht und lässt Worf es der Brückencrew zeigen. Die Umlaufbahn ist kreisrund. Anscheinend hat Q doch ein Funken Menschlichkeit behalten, worauf Picard aber nicht wetten soll.

Dialogzitate Bearbeiten

Q behauptet, er sei menschlich:
Picard: Q ist ein Lügner, Q ist ein Misanthrop!
Q: Q ist erbärmlich, Q ist verzweifelt…
Q: Was muss ich noch tun, um Sie zu überzeugen?
Worf: Sterben Sie!
Q: Sehr einfallsreich Worf, haben Sie ein paar Bücher gefressen?
Nach einigem hin und her:
Picard: Ich soll Sie also wie einen Menschen behandeln? Gut! Mr. Worf, stecken Sie ihn ins Gefängnis.
Worf grimmig lächelnd: Mit Vergnügen, Captain.
Q: Das können Sie mir nicht antun, Jean-Luc.
Worf: Entweder Sie gehen, oder ich trage Sie.
Q: Wenn man mir die Wahl lässt, gehe ich. Sie haben mich enttäuscht Jean-Luc, wirklich enttäuscht.
Q geht in den Turbolift
Q: Ich habe Klaustrophobie. Hier drin gefällt es mir nicht.
Vor der Arrestzelle:
Worf: Seien Sie jetzt ruhig! Oder verschwinden Sie dahin, wo sie hergekommen sind.
Q: Das kann ich nicht. Eben sowenig, wie Sie einen Schönheitswettbewerb gewinnen können.
Nachdem Worf ihn verärgert hat:
Q: Romulaner! Ich hätte Romulaner werden sollen, dieser dickköpfige klingonische Ziegenbock!
Vor der Arrestzelle, Picard und Q:
Q: Picard, ich musste hier vor einigen Stunden eine höchst… beängstigende Erfahrung machen. Ich verlor die Kontrolle über meinen Körper, verlor das Bewusstsein!
Picard: Sie haben geschlafen!
Q: Das ist ja erschreckend. Wie können Sie das Tag für Tag aushalten?
Picard: Man gewöhnt sich dran.
Q: Welche anderen Gefahren erwarten mich?
Nachdem Guinan Q eine Gabel in die Hand gebohrt hat und dieser vor Schmerzen schrie
Guinan: Eindeutig eine menschliche Reaktion.
Im Maschinenraum
Q: Müsste ich jetzt nicht eigentlich Au sagen?
Geordi und Data zusammen:: Au .
Im Maschinenraum
Data: Wie könnte man die Auswirkungen neutralisieren?
Q: Sie müssen die Gravitationskonstante des Universums ändern.
Q kommt in den Maschinenraum
Q: Alle mal herhören, wir werden jetzt folgendes machen…
Geordi: Q, hier wissen alle, was sie zu tun haben, außer ihnen. Und das werd ich ihnen sagen…
Q: La Forge, mein Wissen übertrifft ihre begrenzten Erkenntnisse um einiges, ich würde sagen etwa um das Milliardenfache.
Als Q versucht sich zu opfern
Picard: Ich kann nicht gegen meine Überzeugung handeln. Transporterraum 3: Das Shuttleschiff an Bord zurück beamen
Riker blickt ihn überrascht an
Picard: So ein Shuttleschiff ist wertvoll.
Zu Riker
Q: Sie haben sich verändert - seit sie einen Bart haben.
Als das Shuttleshiff mit Q verschwindet
Picard: Wir müssen uns wohl mit der Tatsache abfinden, dass Q für immer fort ist.
Q taucht überraschend auf der Enterprise auf
Q: Au contraire mon Captain. Er ist wieder da.

Hintergrundinformationen Bearbeiten

Zwei Nominierungen für einen Emmy Award im Jahr 1990: „Hervorragende Bearbeitung, Single Camera Production“ (Robert Lederman) und „Hervorragende visuelle Spezialeffekte“ (u.a. Dan Curry, Ronald B. Moore).

Wil Wheaton (Wesley Crusher) hat in dieser Episode keinen Auftritt.

Der ursprüngliche Titel "Nocheinmal Q" enthält einen grammatischen Fehler. Korrekt müsste er "Noch einmal Q" lauten.

Links und Verweise Bearbeiten

Produktionsbeteiligte Bearbeiten

Darsteller und Synchronsprecher Bearbeiten

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Rolf Schult
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Detlef Bierstedt
LeVar Burton als Lt. Commander Geordi La Forge
Charles Rettinghaus
Michael Dorn als Lieutenant Worf
Raimund Krone
Gates McFadden als Doktor Beverly Crusher
Rita Engelmann
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Eva Kryll
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Pan
Wil Wheaton als Wesley Crusher
Sven Plate
Gaststars
John de Lancie als Q
Hans-Werner Bussinger
Corbin Bernsen als Q
Uwe Paulsen
Whoopi Goldberg als Guinan
Regina Lemnitz
Richard Cansino als Doktor Garin
Dieter Okras
Betty Muramoto als Wissenschaftlerin
Vera Müller
nicht in den Credits genannt
Michael Braveheart als Martinez
Carrie Crain als Kellnerin im Zehn Vorne
Benny Gong als Wissenschaftlerin
Tim McCormack als Fähnrich Bennett
Guy Vardaman als Darien Wallace
Sandra Wild als Frau #1 (Illusion)
mehrere unbekannte Darsteller als Besatzungsmitglieder der Enterprise
3 unbekannte Darsteller als Mitglieder einer Mariachi-Band (Illusionen)
2 unbekannte Darsteller als Wissenschaftler
unbekannte Darstellerin als Frau #2 (Illusion)
unbekannte Darstellerin als Ingenieurin
unbekannte Darstellerin als Einsatzoffizierin
unbekannter Darsteller als Conn-Offizier
Weitere Synchronsprecher
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns
Uwe Jellinek als Stimme des Transporterchiefs
Dieter Okras als Besatzungsmitglied der Enterprise
Eva-Maria Werth als Computerstimme (im Original von Majel Barrett)

Verweise Bearbeiten

Spezies & Lebensformen
Belzoidianischer Floh, Calamarain, Markoffianische Eidechse
Personen
Q
Schiffe & Stationen
Shuttle
Orte
Bre'el IV
Astronomische Objekte
Mond
Wissenschaft & Technik
Bertholdstrahlung, Impulsantrieb, Masse, Massereduktion, Metrische Tonne, Schutzschild, Subraumkompression, Tachyonfeld, Traktorstrahl, Warpfeld

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