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Die Prophezeiung

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.
Kai Opaka reist mit ein paar Crewmitgliedern in den Gamma-Quadranten. Sie werden abgeschossen und landen in einer Welt, auf der ein Krieg tobt, und auf der es unmöglich ist zu sterben.

Inhaltsangabe Bearbeiten

Kurzfassung Bearbeiten

Kai Opaka kommt nach Deep Space 9. Sisko bietet ihr an, mit ihr durch das Wurmloch zu fiegen und die religiöse Führering von Bajor nimmt dies gerne an.

Im Gamma-Quadrant fängt der Runabout mit Sisko, Kira, Bashir und Opaka ein Signal auf, dem sie folgen. Die vier kommen zu einem Mond und werden von einem Satelliten, abgeschossen. Beim Absturz auf den Mond stirbt Kai Opaka und der Runnabout wird zerstört. Die anderen Offiziere werden von einer Gruppe, den Ennis, aufgenommen. Es stellt sich heraus, dass die Ennis mit einer anderen Gruppe, den Nol-Ennis im Streit liegt. Plötzlich taucht Kai Opaka wieder auf und scheint noch zu leben. Doch schnell findet der Doktor heraus, dass sie nun von Mikroben am Leben gehalten wird, die nur auf dem Mond funktionieren und sie sterben würde, wenn sie diesen wieder verlassen würde. Da sich die Ennis und Nol-Ennis bis zum Tod bekriegen, müssen die Besucher aufpassen, nicht auch getötet zu werden, bevor sie gerettet werden können.

Als O'Brien und Dax mit einem Runabout kommen, um die gestrandeden Offiziere zu retten, erklärt Opaka, dass sie auf dem Mond bleiben wird. Ihr war klar, seit sie durch das Wurmloch geflogen war, dass dies ihr Schicksal ist und dies vor ihrer Abreise in einer Prophezeiung sah. Sie will versuchen, den Ennis und Nol-Ennis in Zukunft Frieden zu bringen.

Langfassung Bearbeiten

Prolog Bearbeiten

Kai crew promenade

Gemeinsam mit Sisko, Kira und Bashir schaut die Kai ins All hinaus

In Siskos Büro unterhalten sich Commander Sisko, Lieutenant Dax und Chief O'Brien über alte Daten, die im Stationscomputer gefunden wurden. Die Informationen scheinen laut Dax und O'Brien wohl absichtlich leicht auffindbar und leicht zu entschlüsseln von den Cardassianern hinterlassen worden zu sein. Sie enthalten aber laut Sisko nur unwichtige Informationen über bajoranische Terroristen. Sisko übergibt Major Kira, die die Datei über sich liest und verlässt mit den anderen den Raum.

Kaum auf der OPS meldet sich Dr. Bashir bei Sisko und berichtet ihm, dass Kai Opaka mit dem Shuttle, an dem er gerade medizinische Güter von Bajor abholen wollte, angekommen sei, um den vom Commander versprochenen Rundgang über die Station einzulösen. In diesem Moment kommt Kira, wütend über das, was sie über sich gelesen hat, aus Siskos Büro. Allerdings regt sie sich schnell ab, als Sisko ihr vom Besuch der Kai erzählt.

Gemeinsam mit Major Kira, Commander Sisko und Dr. Bashir macht die Kai einen Rundgang über die Station, bis sie schließlich mit den anderen auf der Promenade vor einem Fenster stehen bleibt. Da an dem Tag kein Flug durch das Wurmloch geplant ist, entschließt sich Sisko, die Kai auf einen Flug durch das Wurmloch mitzunehmen. Kira und Bashir möchten die beiden begleiten.

An der Shuttlerampe erwartet O'Brien die Vier. Doch bevor die Kai an Bord der Yangtzee Kiang geht, gibt sie dem Chief noch die Kette, die sie um den Hals trägt für seine Tochter. Danach steigen die Kai, Kira, Bashir und Sisko in das Runabout und fliegen los.

Akt I: Tod der Kai Bearbeiten

Bevor die Reise durch das Wurmloch geht, meldet Sisko, dass sie voraussichtlich um 14:00 Uhr zurückkehren werden. Dann geht es los.

Satelliten planet

Der Satellit erhöht seine Energie

Auf der anderen Seite des Wurmlochs ist die Kai begeistert und möchte sich noch etwas Zeit nehmen vor dem Rückflug. Gerade, als sich die Crew dann aber auf den Rückflug machen will, empfangen sie ein Schmalband Subraumsignal aus einem nahe gelegenen System, 0,35 Lichtjahre vom Wurmloch entfernt. Sisko und Kira beschließen, eine Sonde der Klasse 2 zu senden und dem Signal später Beachtung zu schenken, die Kai wendet ein, dass sie es genießen würde.

Die Crew folgt dem Signal zu einem, bislang nicht verzeichneten binären System ohne Klasse-M Planeten. Dort stellt sich schnell heraus, dass das Signal von einem defekten Satelliten stammt, der sich zusammen mit einigen weiteren um den Mond des dritten Planeten in diesem System bewegt. Bashir stellt fest, dass sich auf dem Mond Lebensformen befinden. Er kann auf Grund der Störungen durch die Satelliten aber nicht feststellen, ob sie humanoid sind.

Plötzlich wird in einem der Satelliten eine Energieerhöhung angezeigt und der Satellit schießt unvermittelt auf das Shuttle. Dadurch wird das Schiff so schwer beschädigt, dass es auf dem Mond notlanden muss. Kurz vor dem Aufprall gelingt es Sisko noch die Antimateriekapsel abzuwerfen. Dann stürzt das Shuttle auf den Mond.

Nach dem Absturz verlassen Sisko, Kira und Bashir das zerstörte Shuttle und bringen den regungslosen Körper der Kai ins Freie. Dort kann Bashir nur noch den Tod der religiösen Führerin Bajors feststellen.

Akt II: Tod?!? Bearbeiten

Der Schock sitzt noch tief, als plötzlich Fremde auftauchen.

Währenddessen bereitet das Fortbleiben von Sisko und den anderen auf der Deep Space 9 helle Aufregung. Das Shuttle ist mehr als drei Stunden überfällig und die Mitarbeiter der Kai melden sich ständig bei Odo, um Neuigkeiten über den Verbleib Opakas zu erfahren. Die Bajoraner sind entsetzt, dass Commander Sisko die Kai überhaupt mit durch das Wurmloch genommen hat und äußerst besorgt, nachdem sie und die anderen Offiziere als vermisst gemeldet werden. Während der Constable versucht, die Bajoraner zu beruhigen, beginnen Dax und O'Brien die Suche nach den Vermissten.

Opaka eingang

Opaka steht im Eingang der Höhle

Auf dem Mond werden Sisko und die Anderen in das Lager der Fremden gebracht. Dort stellt sich der Anführer der Gruppe mit dem Namen Ennis als Golin Shel-la vor und ist neugierig, aus welchem Grund die Fremden gekommen sind. Sisko gibt ihm die Antworten.

Es stellt sich heraus, dass der Mond für die Ennis und die Nol-Ennis, eine zweite Gruppe, die sich in der Gegend aufhält, eine Art Straflager ist. Die beiden Gruppen führen gegeneinander Krieg und Shel-la und seine Männer begegnen Sisko und den anderen mit großem Misstrauen. Dennoch hofft der Führer der Ennis, Sisko und die Anderen könnten den Ennis in irgendeiner Weise helfen.

Dann greifen die Nol-Ennis an und nacheinander sterben Kämpfer auf beiden Seiten. Trotz der Aufforderung Siskos, sich nicht an den Kriegshandlungen zu beteiligen, nimmt Kira einen Phaser und bringt den Eingang zu der Höhle, in der sich das Lager der Ennis befindet, zum Einsturz. Die überlebenden Nol-Ennis verschwinden.

Viele der Ennis scheinen tot zu sein, als plötzlich eine Gestalt im Eingang der Höhle steht. Es ist Kai Opaka!

Bashir untersucht die Kai und auf den ersten Blick scheint alles normal zu sein. Sie berichtet über ihre Erinnerungen und gibt selbst zu tot gewesen zu sein. Unterdessen stellt der Doktor fest, dass ihre Physiologie seit dem Absturz radikal verändert wurde. Ein biomechanischer Vorgang scheint ihren Stoffwechsel zu kontrollieren. Allerdings kann er nicht sagen, welche Auswirkungen das auf ihr Leben hat. Unterdessen wachen alle, die bei dem Angriff getötet wurden langsam wieder auf.

Akt III: Die Suche Bearbeiten

Im Gamma-Quadranten angekommen, empfangen Dax und O'Brien kein Signal des vermissten Shuttles. Auch kein Transponder-Signal, das automatisch bei Notlandungen aktiviert wird, ist zu orten. Doch ein Warpwirbelstrom, der von einem Sternenflottenschiff stammen muss, erweckt ihre Aufmerksamkeit und führt sie in ein nahe gelegenes Planetensystem.

Unterdessen untersucht Bashir alle Mitglieder der Ennis. Alle weisen dieselbe Veränderung ihrer Physiologie auf, die auch Opakas Körper aufweist. Bashir ist sich sicher, dass diese Veränderung dafür verantwortlich ist, dass die Leute wieder zum Leben erweckt wurden. Shel-la gibt an, schon unzählige Male gestorben zu sein. Da Bashir dies als einen Durchbruch in der Medizin ansieht, bittet er Sisko, den Computer im Shuttle reparieren zu dürfen um dort Untersuchungen durchzuführen. Er darf gehen.

Shel-la sieht die Tatsache des ewigen Lebens eher als Fluch an und berichtet Sisko, dass die Ennis und Nol-Ennis alte Feinde sind und nie in der Lage waren den Krieg, der über Generationen ging, zu beenden. Deshalb wurden sie zur Strafe auf den Mond verbannt um dort ewig weiter kämpfen zu können und anderen Zivilisationen als Beispiel zu dienen.

Es stellt sich heraus, dass keiner mehr den Grund des Krieges kennt. Einzig Rache ist das, was beide Seiten wollen. Kira mischt sich ein und schlägt vor, den Krieg effektiver zu führen. Sie möchte Wachen postieren. Die Kai mischt sich ein und weist Kira darauf hin, dass es nicht ihr Krieg ist. Und Shel-la weist es sowieso als sinnlos zurück, da es keinen Unterschied macht.

Sisko bietet Shel-la an, alle, die Ennis und die Nol-Ennis mitzunehmen, wenn es deren Wunsch ist und der Krieg eingestellt wurde. Doch Shel-la meint, dass Zlangco, der Anführer der Nol-Ennis, nie einem Waffenstillstand zustimmen würde. Er willigt ein, mit seinem Feind zu reden, auch wenn er es als hoffnungslos ansieht.

Unterdessen erreicht das Shuttle mit Dax und O'Brien das Planetensystem, in das sie die Spur führt. Allerdings gibt es dort keine Klasse M Planeten und die Suche gestaltet sich schwierig, da der Stern große Mengen Deltastrahlen aussendet, was die Langstreckensensoren beeinträchtigt. Da kommt dem Chief die Idee, Sonden los zu schicken, um die magnetische Abweichung, die der Shuttlerumpf auslöst, wenn er in ein Magnetfeld kommt, aufzuspüren. Er entwickelt dafür extra einen Differenzial-Magnetomer, mit dem die minimalen magnetischen Resonanzen des Shuttlerumpfes verstärkt werden können.

Akt IV: Der Waffenstillstand Bearbeiten

Auf der Mondoberfläche tut sich einiges. Bashir gelingt es, den Computer des Shuttles wieder in Gang zu setzen. Währenddessen ist Zlangco bereit, sich Siskos Vorschläge anzuhören. Man will sich nahe des abgestürzten Shuttles treffen. Kira ist skeptisch und traut den Nol-Ennis nicht. Doch Shel-la gibt an, Sicherheitsmaßnahmen getroffen zu haben. Auf Siskos Befehl hin, bleibt Kira bei Kai Opaka in der Höhle zurück, während er selbst mit den Ennis zum Treffpunkt geht.

Opaka fühlt pagh kira

Opaka spürt die Gewalt in Kiras Pagh

Kai Opaka startet daraufhin ein Gespräch mit Kira und weißt sie auf ihre eigene Geschichte und ihr eigenes Leben hin. Zuerst leugnet sie, dass sie so ist, wie die Ennis, aber als Opaka ihr Pagh spürt und ihr Wesen darin erkennt, gesteht Kira die Gewalt ihres Wesens ein.

An Bord der Rio Grande analysieren Dax und O'Brien unterdessen die eingehenden Daten. Es scheint, als würde die Suche im Sande verlaufen. Die Suche ist wohl Zeitverschwendung. Doch dann kommt eine Anzeige vom dritten Planeten im System, oder besser von seinem Mond. Sie fliegen hin.

Sisko und die Ennis erreichen das Shuttle und Bashir berichtet von seinem Erfolg. Er ist dabei, die Daten, die er erhalten hat, vom Computer des Shuttles analysieren zu lassen. Seine bisherigen Ergebnisse zeigen, dass die Mikroben, die die Veränderung hervorrufen, künstlicher Natur sind, und Ähnlichkeit zu Naniten aufweisen. Die endgültige Diagnose sollte in wenigen Minuten vorliegen.

Sisko wiederum unterrichtet den Doktor über die Gespräche zum Waffenstillstand. Als er allerdings angibt, dass die Vereinbarung beinhaltet, dass er sie von dem Mond bringt, wenn die Waffenruhe zu Stande kommt, hat der Doktor Bedenken, aber Sisko ist sich sicher, dass dies eine Situation ist, die die Oberste Direktive außer Kraft setzt. Bashir begibt sich zurück zum Computer.

Dann taucht Zlangco auf. Er ist misstrauisch und vermutet eine Verschwörung hinter dem Plan, den Shel-la und Sisko ihm unterbreiten. Er kennt Sisko nicht und vermutet Lügen hinter seinen Aussagen. Aber da er Shel-la kennt, vermutet er, dass die Ennis, die Nol-Ennis töten werden, sobald sie Ihr Versteck verlassen. Er verlangt von Shel-la voran zu gehen und zuerst seine Männer aus den Verstecken zu holen. Doch beide offenbaren ihr wahres Gesicht. Beide geben zu, nie einen der anderen Seite ziehen zu lassen. Und schon fangen Sie an sich wieder gegenseitig zu töten.

Sisko, der mitten im Gemetzel ist, verteidigt sich gegen die Angreifer. Als einer der Nol-Ennis versucht, ihn von hinten zu töten, kann Bashir, der inzwischen die Daten im Shuttle ausgewertet hat, das in letzter Sekunde durch einen Sprung verhindern.

Akt V: Das Schicksal der Kai Bearbeiten

Dax und O'Brien entdecken auf dem Mond, der von Satelliten umgeben ist, humanoide Lebenszeichen. Der Chief nimmt an, dass ein Dämpfungsfeld verhindert, dass das Transpondersignal der Yangtzee Kiang, den Mond verlässt. Er versucht durch das Feld hindurch Kontakt zu Sisko aufzunehmen.

Unterdessen berichtet Bashir, dass ein Körper, der von den Mikroben wieder hergestellt wurde, dauerhaft von diesen abhängig wird. Und da sie nur in der Umwelt dieses Mondes funktionieren, würde jeder, dessen Körper von den Mikroben wiederhergestellt wurde und der den Mond verlässt, sofort sterben. Dies betrifft auch Kai Opaka.

In diesem Moment gelingt es O'Brien von der Rio Grande aus mit Sisko in Verbindung zu treten. Er sucht nach einem Weg, das Netz von Satelliten zu umgehen, um die Vermissten zu bergen.

Opaka nicht zurueck

Opaka teilt mit, dass sie auf dem Mond bleibt

Zurück im Lager berichtet Sisko vom Misserfolg der Mission. Doch bevor Sisko die Kai auf ihre Lage aufmerksam machen können, sagt sie von sich aus, dass sie nicht nach Bajor zurückkehren wird.

Unterdessen überlegen Dax und O'Brien, wie sie eine Lücke im Netz der Satelliten erzeugen können. Es gelingt ihnen, indem sie eine Sonde losschicken und die Satelliten so von ihrer Position locken. Sie informieren Sisko und die Anderen sich bereit zu halten. Sisko teilt mit, dass die Kai auf dem Mond bleiben wird.

Shel-la bekommt das Gespräch mit und fordert von Sisko, sein Versprechen zu halten. Bashir erklärt, dass es nicht möglich ist, die Ennis und Nol-Ennis mitzunehmen. Er hat aber die Idee, die Mikroben so umzuprogrammieren, dass sie dann, wenn jemand das nächste mal getötet wird, der nicht mehr wieder belebt wird. Da Shel-la darin allerdings sofort wieder nur eine Waffe gegen die Nol-Ennis sieht, wird der Plan verworfen.

Die Besatzung der Rio Grande startet die Sonde. Es gelingt, und Sisko, Kira und Bashir machen sich bereit zum Beamen. Shel-la will sie nicht gehen lassen, doch sein Hass auf die Nol-Ennis ist größer, als sein Interesse an den Offizieren und als ein neuer Angriff der Nol-Ennis beginnt, eilt er wortlos dorthin und die Drei werden auf das Shuttle gebeamt.

DialogzitateBearbeiten

Bashir: Ich wollte gerade anfangen diverse medizinische Proben aus dem bajoranischen Transporter zu entladen. Und … Naja … Kai Opaka ist hier!
Sisko: Kai … Opaka … Was möchte sie denn hier?
Bashir: Sie hat gesagt, Sie hätten ihr einmal einen Rundgang auf der Station angeboten.
zitiert erbost die cardassianische Datei über sich
Kira: Eine unbedeutende, nichtssagende Kraft, deren Aktivitäten darauf beschränkt sind, Aufträge für die Terroristenführer zu erledigen!
Kira: Ist etwas nicht in Ordnung, Opaka?
Opaka: Es sind Prophezeiungen, die eintreten können.
zu Kai Opaka, über das Wurmloch
Sisko: Leider können Sie es nur sehen, wenn ein Schiff rein oder raus fliegt, aber für heute ist kein Flug vorgesehen.
Opaka: Wie schade!
dreht sich mit einem bittenden Blick zu Sisko
Sisko: Sisko an O'Brien.
O'Brien: Sprechen Sie, Commander.
Sisko: Machen Sie die Yangtzee Kiang startklar, Chief. Kira und ich fliegen mit der Kai durch das Wurmloch!
Opaka: Sie haben ein Kind, nicht wahr?
O'Brien: Richtig, eine kleine Tochter, Ma’m!
Opaka: Ja.
nimmt ihre Kette ab und gibt sie O'Brien
Opaka: Würden Sie ihr das bitte von mir geben?
Sisko: In ein paar Jahren werden Sie sehen, was dieses Wurmloch für Bajor wert ist.
Opaka: Wenn das mein Schicksal sein soll, Commander.
Opaka: Prophezeiungen können oft vage sein, Commander, deshalb müssen wir ihnen nachgehen.
  • Kira (Gebet – Zeilen wiederholen sich):
    Ahn-kay ya,
    ay-ya vasu.
    Coh-ma-ra,
    di-nay-ya.
Kira: Es ist alles so sinnlos. Für mich war Opaka immer ein Symbol der Hoffnung. Sie gab uns Kraft für unseren Kampf. Und nun ist sie tot. Ihr Leben endet auf einem unbekannten Mond und wofür?
erinnert sich an den Absturz
Opaka: Die Oberfläche kam so schnell… so schnell näher. Ich muss zugeben ich … ich schloss meine Augen, Commander. Ich hörte ein ohrenbetäubendes Heulen. Ich spürte den Aufprall. Eine Hitzewand schien durch mich… mich regelrecht zu durchqueren. Und … und dann … nichts.
Sisko: Nachdem wir abgestürzt waren, zogen wir sie aus dem Wrack raus, aber sie waren …
Opaka: Tot!
Opaka: Wie hat ihr Kampf begonnen?
Shel-la: Manche sagen es war Wasser, manche sagen es war Land. Mir ist es heute kaum noch von Wichtigkeit.
Opaka: Und sie kämpften weiter, was erhofften sie sich?
Shel-la: Wir wollten Rache! Alle haben mit angesehen, wie unsere Familien durch die Nol unsägliches Leid erfahren haben.
Sisko: Die Nol könnten genau das Selbe sagen.
Shel-la: Und vermutlich tun sie es auch.
Opaka: Es ist nicht Ihr Krieg, Kira.
Shel-la: Wenn man aufhört den Tod zu fürchten, ändern sich die Regeln des Krieges.
Shel-la auf Siskos Angebot
Shel-la: Weg von hier? Das heißt Leben und vielleicht in Frieden zu sterben. Für uns ist das ein altes Gebet, das niemals erhört worden ist, Commander. Das würden Sie für uns tun?
Dax: Einen Differenzial-Magnetomer?
O'Brien: Mhm!
Dax: Ich habe noch nie davon gehört, ich würde gerne wissen wie er funktioniert.
O'Brien: Ich werde es Sie wissen lassen, sobald ich einen gebaut habe.
Opaka: Sie können es nicht verbergen Kira.
Kira: Was?
Opaka: Erkennen Sie sich in diesen Leuten wieder?
Kira: Mich? Nein, nein, das tue ich nicht! Sie sind zufrieden wenn sie sterben. Ich … ich habe stets gekämpft weil ich leben wollte … Oh … ich möchte nicht, dass Sie einen falschen Eindruck von mir haben, Opaka.
Opaka: Was denken Sie? Welchen Eindruck hab’ ich?
Kira: Denken Sie … Denken Sie vielleicht mir hat das hier gefallen? Ich … ich kämpfe nicht gerne. Ich … ja ich … hab’ mein Leben lang gekämpft, aber für eine gute Sache. Für unsere Freiheit, unsere Unabhängigkeit. Und es war brutal und scheußlich und … Aber das ist vorbei. Das … Das bin ich nicht mehr. Ich … ich will nicht, dass Sie von mir denken ich wäre so ein gewalttätiger Mensch ohne eine Seele, ohne ein Gewissen. Das … das ist nicht mein Charakter.
Opaka fühlt Kiras Pagh
Opaka: Leugnen Sie nicht die Gewalt, die in Ihnen steckt, Kira. Nur wenn Sie sie akzeptieren, können sie darüber hinaus wachsen.
Kira: Ich kenne nichts anderes als Gewalt, seit ich ein Kind war.
Opaka: In den Augen der Propheten sind wir alle Kinder. Bajor muss aus dem Frieden viel lernen.
Kira: Ich habe Angst davor, dass mir die Propheten nicht vergeben werden.
Opaka: Sie warten nur darauf, dass Sie sich selbst vergeben.
Shel-la: Denkst du wirklich, ich würde es zulassen, dass auch nur ein einziger Nol lebend diesen Planeten verlässt, Zlangco?
Zlangco: Genauso wenig wie ich hier einen Ennis weglassen würde.
nachdem er Sisko durch einem Sprung zu Boden geworfen hat
Bashir: Es tut mir leid, Commander, aber hier zu sterben können wir uns nicht leisten. Nicht mal einmal.
Opaka über die Ennis und Nol-Ennis
Opaka : Sie hatten recht, Kira. Sie können nichts anderes mehr als sterben. Sie haben ganz vergessen wie man lebt.
Opaka: Ich kehre nicht zurück, Commander.
Kira: Was?
Opaka: Dies ist die Antwort auf alle Prophezeiungen meines Lebens.
Kira: Das ist die falsche Antwort, Opaka. Ich lasse Sie hier nicht zurück.
Opaka: Ich wusste nicht wie oder warum. Aber als wir durch das Wurmloch kamen, da wusste ich, ich würde nie wieder zurückkehren. Es ist wichtig, dass sie unserem Volk sagen, dass ich dem Ruf der Propheten gefolgt bin. Ich wurde hier her gebracht, weil es für diese Leute wichtig ist, dass sie ihren Heilungsprozess beginnen, so wie Sie hier her gebracht wurden, um Ihren zu beginnen.
Kira: Wer Angst hat zu sterben, führt keine Kriege, nur leider ist die Unvernunft größer, als die Angst vor dem Tod.
Sisko: Opaka, sollten wir je einen Weg finden…
Opaka: Ich habe jetzt hier eine Aufgabe zu erfüllen … Aber Ihr Pagh und meines werden sich eines Tages wieder kreuzen.

Hintergrundinformationen Bearbeiten

Dies ist die zweite und letzte Episode, in der Kai Opaka als Person auftritt. In späteren Episoden ist sie noch einige Male als Teil einer Vision zu sehen.

In der Episode wird Commander Sisko nicht ein einziges mal Abgesandter genannt. Selbst die Kai nennt ihn immer nur Commander.

Obwohl Shel-la behauptet, die Ennis benutzen seit Jahrhunderten keine Energiewaffen mehr, besitzen sie welche und setzen diese offensichtlich auch ein.

Statt einer originalgetreuen Runabout-Triebwerksgondel, wurde für das Wrack der Yangtzee Kiang eine völlig anders aussehende Typ-6-Shuttle-Triebwerksgondel verwendet.

Links und Verweise Bearbeiten

Produktionsbeteiligte Bearbeiten

Darsteller und Synchronsprecher Bearbeiten

Hauptdarsteller
Avery Brooks als Commander Benjamin Sisko
Jörg Hengstler
René Auberjonois als Odo
Bodo Wolf
Siddig El Fadil als Doktor Julian Bashir
Boris Tessmann
Terry Farrell als Lieutenant Jadzia Dax
Maja Dürr
Colm Meaney als Chief Miles O'Brien
Jörg Döring
Nana Visitor als Major Kira Nerys
Liane Rudolph
Gaststars
Camille Saviola als Kai Opaka
Agi Prandhoff
Paul Collins als Zlangco
Axel Lutter
Jonathan Banks als Golin Shel-la
Michael Telloke
nicht in den Credits genannt
Tracee Lee Cocco als Anticanerin
George Colucci als Nol-Ennis-Krieger
Christopher Doyle als Ennis-Krieger
Jeannie Dreams als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
Michael Haney als Nol-Ennis-Krieger
Randy James als Lieutenant Jones
Ken Lesco als Nol-Ennis-Krieger
Dennis Madalone als Ennis-Krieger
Tom Morga als Nol-Ennis-Krieger
Robin Morselli als Bajoranische Offizierin
Joe Murphy als Nol-Ennis-Krieger
Jeff Pruitt als Nol-Ennis-Krieger
Mark Allen Shepherd als Morn
Patricia Tallman als Nima
Michael Zurich als Bajoranischer Sicherheits-Deputy
6 unbekannte Darsteller als Ennis-Männer
2 unbekannte Darstellerinnen als Ennis-Frauen
unbekannter Darsteller als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
unbekannter Darsteller als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
Alan Oliney als Stuntdouble für Avery Brooks
Spiro Razatos als Stuntdouble für Jonathan Banks
unbekannter Stuntman als Stuntdouble für Paul Collins
unbekannter Stuntman als Stuntdouble für Siddig El Fadil
Weitere Synchronsprecher
F. G. M. Stegers als Nol-Ennis-Mann
Heidi Weigelt als Computerstimme der Rio Grande (im Original von Majel Barrett)

Verweise Bearbeiten

Institutionen & Großmächte
Vereinigte Föderation der Planeten
Spezies & Lebensformen
Ennis, Nol-Ennis, Propheten, Varianische Hornfliege
Kultur & Religion
Halskette, Prophezeiung
Personen
Abgesandter, Molly
Schiffe & Stationen
Bajoranischer Transporter, USS Rio Grande, USS Yangtzee Kiang
Orte
Luftschleuse 14, Shuttlerampe C
Astronomische Objekte
Bajor, Bajoranisches Wurmloch, Binäres Sternensystem, Gamma-Quadrant, Idran-System, Mond, Planet, Planetensystem, Trinäres System
Wissenschaft & Technik
Antimaterie, Deltastrahlen, Differenzial-Magnetomer, Klasse-2-Sonde, Lungenkollaps, Mesonpartikel, Subraum, Subraumsignal, Transponder, Warpwirbelstrom
sonstiges
Oberste Direktive

Externe Links Bearbeiten

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