Wikia

Memory Alpha

Die Heimkehr

Diskussion8
23.350Seiten im Wiki
Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.
Kira und O'Brien befreien Bajoraner aus einem noch existierenden Arbeitslager. Zeitgleich fordert eine bajoranische Extremistengruppe alle Nichtbajoraner auf, das bajoranische System zu verlassen.

Inhaltsangabe Bearbeiten

Kurzfassung Bearbeiten

Obwohl die Cadassianer versichern keine Arbeitslager mehr zu betreiben, werden dennoch Bajoraner in ebensolchen gefangen gehalten. Dies erfährt Kira, nachdem Quark ihr ein Geschenk in Form eines bajoranischen Ohrrings überreicht. Es ist ein Ohrring mit Initialen von Li Nalas, dem grüßten Helden es bajoranischen Widerstands. Kurze Zeit später bittet sie Commander Sisko um die Erlaubnis mit einem Shuttle nach Cadassia IV fliegen zu dürfen um dort bajoranische Gefangene zu befreien. Schließlich bekommt sie die Erlaubnis, und zusammen mit O'Brien befreit Kira die Gefangenen, darunter den totgeglaubten Li Nalas. Sie glaubt, dass Li Nalas das neue Symbol für Freiheit ist, und es ihm gelingen könnte alle Bajoraner zu vereinen. Li Nalas jedoch hat wenig Interesse an Kiras Vorhaben und versucht sogar zu fliehen. Zwischenzeitlich treibt eine fundamentalistische bajoranische Untergrundorganisation namens „Der Kreis“ auf DS9 ihr Unwesen. Personen werden zusammengeschlagen, darunter auch Quark, und an den Tatorten werden Schriftzüge des Kreises hinterlassen. Kira ist überzeugt dass nur Li Nalas helfen kann. Schließlich gibt er dem Bitten nach und wird zu Kiras Entsetzen von der bajoranischen Regierung als Verbindungsoffizier auf DS9 bestimmt. Sie selbst muss nach Bajor zurückkehren.

Langfassung Bearbeiten

Teaser Bearbeiten

Odo wundert sich über Quarks Hilfe

Odo wundert sich über Quarks Hilfe

Im Quark's herrscht rege Betriebsamkeit. Die Gäste amüsieren sich in Gesprächen oder vergnügen sich am Dabo-Tisch. Nur Quark, der Besitzer der Bar ist nicht allzu gut drauf. Als Odo ihn anspricht, gibt er an, keine Zeit zu haben. Doch der Sicherheitschef erklärt, dass er nicht warten kann. Also hört ihn Quark an, obwohl er erklärt, dass er wichtige Geschäfte zu erledigen hat. Odo interessiert das nicht. Er erinnert Quark daran, dass die beiden über den Subytt-Frachter besprochen haben und dass der Barkeeper ihm berichtete, dass das Raumschiff defekte isolineare Waffen nach Bajor schmuggeln soll. Nun hat Odo eine Untersuchung des Frachters durchgeführt und er fragt Quark, was er denkt, was das Ergebnis war. Der erklärt, dass er Odo die Wahrheit sagte. Das muss der Sicherheitschef bestätigen. Weiter erklärt er, dass der erste Offizier und zwei seiner Leute verhaftet wurden. Quark erklärt, dass dies ein großartiger Erfolg ist, doch Odo ist damit nicht zufrieden. Als der Ferengi schon gehen will, hält ihn der Sicherheitschef zurück. Er gibt an, dass sie noch nicht fertig miteinander sind. Quark ist empört, da er Odo nichts recht machen kann, selbst wenn er ihm hilft einen großen Schmugglerring auffliegen zu lassen. Trotz alle dem behandelt Odo ihn wie einen Feind. Sofort entgegnet Odo, dass Quark für ihn immer ein Feind ist. Doch Quark sieht dies nicht ein. Er will wissen, warum er ihm dann hilft, wenn sie doch Feinde sind. Daraufhin entgegnet Odo, dass er das nicht versteht. Allerdings entgegnet der Ferengi, dass es ganz einfach ist. Sie haben sich immer gegenseitig Steine in den Weg gelegt und nun wird es endlich Zeit, Frieden zu schließen. Doch Odo hält dies für einen Scherz. Allerdings erinnert ihn Quark daran, dass der Subyttoffizier das bestimmt nicht denkt und erklärt, dass er und Odo von nun an die besten Freunde sein werden. Allerdings glaubt Odo Quark kein Wort. Er glaubt, dass der Ferengi ihn reinzulegen versucht, da er noch nie etwas anderes gemacht hat. Der entgegnet jedoch, dass er wohl noch etwas Geduld haben muss, aber zum Schluss wird er ihm sicher vertrauen. Odo ist davon nicht überzeugt und verlässt die Bar.

Rom ist verwirrt

Rom ist verwirrt

Nun kommt Rom, der das Gespräch mitbekommen hat, zu seinem Bruder. Der erklärt, dass er Odo noch nie so verblüfft gesehen hat. Rom erklärt, dass er ebenfalls verblüfft ist, haben sie durch die Schmuggler doch guten Profit gemacht. Doch Quark erinnert ihn an die 76. Erwerbsregel, die besagt, dass man für eine Zeit sagen soll, dass man Frieden braucht, da dies die Feinde verwirrt. Doch Rom versteht das nicht.

Rionoj zeigt Quark den Ohrring von Li Nalas

Rionoj gibt Quark einen Ohrring

Quark wendet sich von seinem Bruder ab und geht auf die obere Ebene der Bar. Dort erwartet ihn eine Frau. Sie begrüßt den Ferengi und erkundigt sich nach dem Ohrläppchen des Mannes. Daraufhin erwidert der, dass sie bei ihrem Anblick nur so klingeln. Dann will er allerdings sofort wissen, worum es geht. Die Frau erkundigt sich, ob er jemanden kennt, der nach Bajor fliegt. Quark will wissen, weshalb die Frau das wissen will und sie erklärt, dass sie versprach einen Ohrring dort abzugeben. Allerdings kommt sie auf ihrer Reise dort nicht hin. Sie erklärt, dass sie ihn von einem Wartungsmonteur auf Cardassia IV bekam. Quark ist verwundert, dass ein Cardassianer der Frau den Ohrring gegeben hat, doch die erklärt weiter, dass sie aufgetragen wurde, diesen nach Bajor zu bringen. Jeder der ihn zu Gesicht bekommen würde, würde seine Bedeutung verstehen. Sie ist sich sicher, dass jemand auf der Raumstation etwas davon verstehen müsste. Quark ist sich sicher, dass er etwas damit machen kann und nimmt den Ohrring an sich. Dann verabschiedet er sich von der Frau mit einem Kuss auf die Wange und geht. Auch die Frau macht sich auf den Weg.

Kira erkennt den Ohrring von Li Nalas

Kira erkennt den Ohrring

Unterdessen betet Major Kira in ihrem Quariter. Plötzlich meldet sich jemand an der Tür. Kira bittet den Besuch herein. Es ist Quark. Forsch erkundigt sie sich, was der Ferengi will und der erklärt, dass er sehen wollte, wie ihr Quartier aussieht. Die Bajoranerin findet das nicht lustig und will den wahren Grund für den Besuch erfahren. Der Barkeeper findet Kiras Art nicht nett, doch die erklärt, dass sie sehr nett sein kann, nur nicht zu ihm. Unterdessen schnüffelt der Mann etwas in den Räumlichkeiten umher. Er entdeckt das Schlafzimmer. Daraufhin erklärt Kira ihm, dass sie ihn umbringt, wenn er einen Schritt dort hineinwagen sollte. Der Ferengi überlegt, ob es ihm das wert ist. Dann setzt Kira ihm ein Ultimatum und will bis fünf zählen, bevor sie ihn hinausschmeißt, wenn er ihr nicht sofort sagt, was er will. Doch Quark ist das egal. Er möchte lieber erst einmal einen Drink. Zwischenzeitlich beginnt Kira zu zählen. Als sie schon die Tür öffnet, hebt Quark den Ohrring hoch und zeigt ihn ihr. Kira erkennt ihn sofort und will wissen, woher er den Ohrring hat. Quark will wissen, ob er kostbar ist, doch Kira interessiert nur die Herkunft. Daraufhin erklärt der Ferengi, dass der Captain eines boslicischen Frachtschiffes den Ohrring von einem Cardassianer auf Cardassia IV bekommen hat. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, nimmt Kira den Ohrring, lässt Quark alleine zurück und verlässt das Quartier. Der erklärt schnippisch, dass dies ein Geschenk für die Bajoranerin ist.

Akt I: Verschollen Bearbeiten

Jake berichtet seinem Vater von seiner Verabredung

Jake berichtet seinem Vater von seiner Verabredung

Als Commander Sisko über das Promenadendeck läuft, trifft er auf seinen Sohn. Der möchte gerne mit ihm reden und natürlich hat sein Vater Zeit für ihn. Jake fragt, ob Benjamin schon das Neuste weiß und der vermutet, dass der Junge eine eins in Algebra hat. Doch Jake erwidert, dass es besser ist als das. Daraufhin fragt sein Vater, ob er Bob Gibsons schnellen Wurf gelernt hat. Allerdings erklärt sein Sohn, dass es sogar noch besser ist als das. Das kann der Commander allerdings nicht glauben. Daraufhin erinnert Jake seinen Vater daran, dass er ihm vor einiger Zeit von einem bajoranischen Mädchen erzählt hatte. Der erinnert sich daran, dass sein Sohn von einem Mädchen mit einem tollen Lächeln sprach. Jake erklärt, dass sie Laira heißt und er mit ihr ausgehen will. Das gefällt Benjamin und er nimmt an, dass Jake ihn nun fragen will, wie er sie fragen soll. Doch der will seinem Vater erklären, dass es nicht so ist, doch der beginnt schon zu erklären, dass sein Sohn vor allem keine Angst vor einer Ablehnung haben soll. Allerdings erklärt Jake, dass er sie schon fragte und sie hat zugestimmt. Doch nun will er wissen, was sie tun können. Er dachte an einen Besuch in den Holosuiten. Aber Benjamin ist damit nicht einverstanden, da Jake und das Mädchen zu jung für die Holosuiten sind. Daraufhin will er wissen, ob er sie mit in ihr Quartier nehmen darf. Doch auch das findet sein Vater nicht gut. Aber auch wenn Jake verspricht, dass sie nur reden wollen, so empfiehlt im Benjamin, dass sie in der Öffentlichkeit reden sollten. Allerdings hält Jake das nicht für das Selbe. Dann hat Benjamin eine Idee. Sein Sohn soll mit ihr auf die obere Ebene des Promenadendecks gehen. Von dort aus können sie zusehen, wie die Raumschiffe durch das Wurmloch fliegen. Allerdings hält Jake das für langeilig, seitdem er mit Mädchen ausgeht. Doch Benjamin erklärt ihm, dass dies sein erstes Rendezvous ist und Jake stellt klar, dass es nicht sein letztes sein sollte.

Kira Ohrring

Kira zeigt Sisko den Ohrring von Li Nalas

Sisko will über ein Shuttle für Kira nachdenken

Sisko will über ein Shuttle für Kira nachdenken

In diesem Moment kommt Kira dazu. Sie will mit Sisko reden. Doch der will erst noch das Gespräch mit seinem Sohn beenden. Nun erklärt Jake, dass er sich selbst etwas einfallen lassen wird, da sein Vater offensichtlich nicht bereit ist, weiter mit ihm zu reden. Dann geht Jake. Nun bringt sich Kira zurück ins Gedächtnis. Sisko geht mit ihr in den Replimat, wo er sich einen Raktajino mit Jacarine gespritzt bestellt. Zusätzlich möchte er eine Icoberry-Torte. Kira lehnt dankend ab und möchte auf sein Anfragen nichts haben. Dann setzen sich die beiden an einen Tisch und Sisko will sich anhören, was die Bajoranerin zu sagen hat. Die Frau berichtet, dass sie ein Shuttle von ihm möchte. Sisko will wissen, weshalb sie dies braucht, doch Kira möchte darauf nicht antworten. Allerdings lässt der Commander nicht locker. Er will wissen, zu was er seine Zustimmung geben soll, kann er ihr doch kein Shuttle geben, wenn sie ihm nicht sagt, wohin sie damit will. Daraufhin entgegnet Kira, dass sie nach Cardassia IV möchte, um bajoranische Gefangene zu befreien. Daraufhin schaut Sisko sie mit großen Augen an. Er gibt ihr Recht und bestätigt, dass sie besser nichts hätte sagen sollen. Doch nun fährt die Bajoranerin fort. Sie zeigt Sisko den Ohrring, den sie von Quark erhalten hat und teilt ihm mit, dass sich auch diesem die Initialen von Li Nalas befinden. Sisko kennt den Namen von Erzählungen und weiß, dass er ein Führer des Widerstandes ist. Doch Kira ergänzt, dass er der größte Führer des Widerstandes überhaupt ist und führt seinen großartiken Sieg über Gul Zarale an. Doch Sisko entgegnet, dass er Berichten zu Folge gefallen sein soll. Allerdings erklärt Kira, dass man seine Leiche nie fand und nun bittet sie ihn um ein Shuttle, da es in ihren Augen das Einzige ist, was sie machen kann, um Li Nalas zu retten, denn bajoranisches Schiffe sind nicht so wendig und haben nicht die Verteidigungsmöglichkeiten, um Cardassia IV zu erreichen und wieder sicher nach Deep Space 9 zurück zu kehren. Nun möchte der Commander wissen, ob es sicher ist, dass der Ohrring echt ist. Darauf erwidert Kira, dass Dax auf dem Ohrring Hautspuren entdeckte und herausfand, dass die DNA mit der von Li Nalas identisch ist. Daraufhin erkundigt sich Sisko, wie sich die Bajoranische provisorische Regierung in diesem Fall verhält und Kira hat keine guten Nachrichten diesbezüglich. Sie erklärt, dass drei Minister einen Einsatz von ihr ablehnten. Das macht Sisko klar, dass die Bajoraner keinen Krieg wegen eines Ohrringes riskieren wollen und er kann dies verstehen. Kira entgegnet, dass sie beide wissen, dass in der provisorischen Regierung jede Menge Opportunisten sitzen. Ihrer Meinung nach ist es ihnen wichtiger, um Macht, als für das Wohl von Bajor zu kämpfen. Sie erinnert Sisko daran, dass die Situation auf Bajor seit dem Verlust der Kai immer prekärer wurde. Es kam in vielen Städten zu Aufständen und die südlichen Inseln werden von Unruhen erschüttert. Ihrer Ansicht nach ist Bajor führerlos und braucht einen neuen Führer, dem es vertrauen kann und Kira ist sich absolut sicher, dass Li Nalas der Richtige ist. In diesem Moment meldet sich Chief O'Brien bei Sisko. Er fordert ihn und Odo auf, in den Wohnkomplex auf Ebene 13, Sektion 4 zu kommen. Laut dem Chief gibt es dort etwas Interessantes zu sehen. Der Commander verspricht, gleich zu kommen. Dann steht er von seinem Platz auf, um zu gehen. Auf Kiras nochmalige Frage nach einem Shuttle verspricht er, darüber nachzudenken.

O'Brien zeigt Sisko und Odo Emblem

O'Brien zeigt Sisko und Odo seine Entdeckung

Als Sisko und Odo bei O'Brien ankommen, zeigt er ihnen etwas, was ihm auffiel, als er auf dem Weg zu Übergangsbrücke 3 war, um einen Feldmodulator zu reparieren. Es ist ein großes kreisförmiges Symbol. Sisko weiß, dass dies ein Zeichen der Allianz für globale Einheit ist, die sich kurz Der Kreis nennt. Sofort möchte der Chief wissen, was Der Kreis auf der Station aktiv wird. Darauf hat Odo eine Antwort. Es handelt sich dabei um Extremisten, die für Bajor den Bajoranern kämpfen. Für sie sind andere Spezies zweitklassig und sie wollen, dass diese den Planeten verlassen. Zudem weiß Sisko zu berichten, dass man das Emblem schon überall auf Bajor findet. Auch Odo weiß davon, doch er erklärt, dass dies das erste Mal ist, dass er es auf der Station sieht. Daraufhin erklärt Sisko, dass er sofort informiert werden will, wenn das Symbol an einem anderen Ort auf der Station auftaucht. O'Brien gibt sich kämpferisch und erklärt, dass die Extremisten sie durch diese Schmierereien sicher nicht loswerden. Allerdings ist sich Sisko sicher, dass sie im Moment nur zeigen wollen, dass sie verletzbar sind. Auch Odo glaubt, dass man sich nicht allzu viele Sorgen machen muss, herrscht in diesem Bereich doch nur eine niedrige Sicherheitsstufe. Um weitere Vorfälle zu verhindern, ordnet Sisko daraufhin an, dass es ab sofort keine niedrigen Sicherheitsstufen mehr gibt. Dann verlassen die Drei den Ort des Geschehens.

Akt II: Zum Erfolg verdammt Bearbeiten

Sisko fragt Dax um Rat wegen Li Nalas

Sisko fragt Dax um Rat wegen Li Nalas

Später spielt Sisko in seinem Büro mit seinem Baseball. Dann kommt Dax, mit der er sprechen wollte, in das Büro. Er wirft ihr den Ball zu und bittet sie, sich zu setzen. Sofort vermutet Dax, dass es bei dem Gespräch sicher um Baseball geht. Doch Sisko erwidert, dass es nicht darum geht. Darüber ist Dax erleichtert. Doch das verwundert Sisko, dachte er doch, Dax rede gerne über Baseball. Doch die entgegnet, dass die das Lieblingsthema von Curzon war, auch wenn er weniger davon verstand, als er dachte. Nun will Dax wissen, was Sisko von ihr möchte und der entgegnet, dass er über ihre Mission nachgedacht hat. In seinen Augen gefährdet der Aufstand auf Bajor die Leistungen der Crew. Darauf erwidert Dax, dass sie ihm von Anfang an sagte, dass es eine schwierige Aufgabe werden würde. Zwar war ihr nicht klar, dass es so schwer werden würde. Daraufhin erklärt Sisko, dass er vielleicht jemanden kennen würde, der Stabilität nach Bajor bringen könnte. Jemand, der sie in ihrer Arbeit unterstützt und dabei hilft, Uneinigkeiten zu beseitigen. Dax will sofort wissen, ob Sisko Kira ein Shuttle geben wird. Das verblüfft Sisko, er wundert sich, woher Dax weiß, dass Kira ein Shuttle will. Doch Dax entgegnet, dass sei versprach, nichts zu sagen. Das akzeptier Sisko, allerdings will er wissen, was man den Cardassianern sagen sollte, sollte es Kira nicht gelingen, Li Nalas zu befreien. Doch Dax hat eine bessere Frage. Sie will wissen, was die Cardassianer ihnen sagen werden. Die Cardassianer hatten geschworen, keine Kriegsgefangenen mehr zu haben. Dies scheint Sisko zu überzeugen und Dax verlässt das Büro wieder.

Sisko genehmigt Kiras Mission

Sisko genehmigt Kiras Mission

Als Dax aus dem Büro kommt, nickt sie Kira zu und die scheint erleichtert. In diesem Moment tritt auch Sisko aus seinem Büro und gibt ihr grünes Licht. Dann wendet er sich an den Chief und erklärt, dass er ein Shuttle für Kira bereit machen soll. Darauf erkundigt sich der, ob sie wirklich nach Cardassia kann. Sofort erkundigt sich Sisko, ob es jemanden auf der Station gibt, der noch nichts davon weiß. Der Chief erwidert, dass Quark vermutlich keine Ahnung hat. Darauf erklärt Sisko, dass sie für ihn nach Lamenda Prime fliegen wird, um Mineralproben zu holen. Dann will Sisko wissen, ob es eine Möglichkeit gibt, die cardassianischen Sensoren so abzulenken, dass sie das Shuttle nicht identifizieren können. Der Chief erklärt, dass er die Emission des Antriebs modulieren kann zudem ist es möglich, das Deflektorschutzgitter zu verändern und um den Subraumemitter einen Feldpuffer installieren. Sollte alles klappen, werden die Cardassianer glauben, sie empfangen einen lissepianischen Transporter. Aus den Ausführungen erkennt Sisko, dass der Chief sich wohl schon Gedanken gemacht hat. Der Chief bestätigt dies.

O'Brien soll Kira begleiten

O'Brien soll Kira begleiten

In ihrem Quartier bereitet sich Kira mittlerweile zivil gekleidet auf den Einsatz vor. Als sich jemand an der Tür meldet, erlaubt sie demjenigen, einzutreten. Es sind Commander Sisko und der ebenfalls zivil gekleidete Chief O'Brien. Kira erklärt, dass sie gerade losfliegen wollte. Darauf erwidert Sisko, dass er kommt, um Kira Glück zu wünschen. Zudem teilt er ihr mit, dass der Chief sie auf ihrer Mission begleitet. Verwundert schaut sich Kira daraufhin O'Brien an und erwidert, dass das wohl keine gute Idee ist, da Sisko Schwierigkeiten bekommen könnte, wenn sie von einem Offizier der Föderation begleitet wird. Der Commander ist allerdings bereit, das zu riskieren. Er gibt zu bedenken, dass Kira zwar eine exzelente Pilotin ist, doch der Chief ist noch besser. Dann erklärt er, dass er sein Shuttle in eienm Stück zurück haben will. Allerdings ist Kira trotzdem nicht einverstanden, da es sich hier um ein bajoranisches Problem handelt. Doch das sieht Sisko anders. Er will Li Nalas ebenso zurück nach Bajor holen, wie Kira das möchte. Zudem erklärt der Chief, dass er gesehen hat, wie die Cardassianer Gefangene behandeln. Seiner Ansicht nach sollte niemand so viel Leid ertragen müssen. Doch Kira macht ihm klar, dass sie dieses Leid auch ertragen müssten, sollten die Cardassianer sie in die Hände bekommen. Selbstsicher entgegnet O'Brien, dass die Cardassianer sie allerdings nicht erwischen werden. Das überzeugt Kira und sie erklärt, dass sie sicher etwas Gesellschaft gebrauchen könnte.

Nun begeben sich Kira und O'Brien in das Runabout. Kira fordert den Chief auf, das Steuer zu übernehmen. Dann stellt sie klar, dass es bei dieser Mission nur zwei möglichkeiten gibt, diese zu beenden. Entweder sie bringen Li Nalas zurück oder sie kommen nicht zurück. Der Chief ist sich dessen bewusst und da dies nun geklärt ist, gibt Kira den Befehl zum Starten.

Akt III: Rettung Bearbeiten

Auf dem Weg nach Cardassia IV

Kira und O'Brien auf dem Weg nach Cardassia IV

Etwa 30 Minuten vor dem Erreichen von Cardassia IV bemerkt Kira, dass sie gescannt werden. Der Chief glaubt, dass es ein Navigationskontrollposten ist, der den Scan durchführt und dass es sich um einen Routinescan handelt. Doch in diesem Moment wird das Schiff gerufen. Der Chief erklärt, dass sie außerhalb des visuellen Kontaktes sind und er schlägt vor, sie zu überlisten. Daraufhin öffnet Kira einen Kanal und der Navigationskontrollpunkt 24 meldet sich. Man fordert das Schiff auf, sich zu identifizieren. Kira erwidert, dass es sich bei ihrem Schiff um den lissepianischen Transporter Martuk handelt. Darauf entgegnet der Cardassianer, dass das Schiff laut ihrem Scan einen Defekt am Subraumemitter hat. Sofort schaltet Kira die Kommunikation auf stumm und der Chief überprüft dies. Er gibt an, dass die Feldpuffer die Energiesignatur stören müssen. Mit dieser Information öffnet Kira den Kanal wieder und erklärt, dass es Probleme mit den Phasenmodulatoren gibt. Sie teilt den Cardassianern mit, dass sie an der Korrektur des Problems arbeiten. Die wiederum bieten ihre Hilfe an und will ein Reparaturschiff schicken. O'Brien ist verwundert, dass die Cardassianer ihnen helfen wollen und Kira entgegnet dem Mann im Navigationskontrollpunkt, dass sein Angebot gut gemeint ist, allerdings keine Hilfe benötigt wird. Doch der Cardassianer will nicht locker lassen, da die Energiesignatur fluktuiert. Allerdings entgegnet Kira, dass sie das Problem alleine beheben wollen, da Gul Marayn auf seine Ladung Rulotsamen wartet und seine Ernte ruiniert wäre, sollten sie sich verspäten. Sie ist sich sicher, dass dies auch auf die Stimmung des Guls auswirken würde. Nach dieser Ausführung erlaubt man ihnen den Weiterflug. Der Kanal wird getrennt. Daraufhin will der Chief von Kira wissen, wer dieser Gul Marayn ist. Darauf antwortet die Bajoranerin, dass sie es nicht weiß, sie hatte den Namen gerade erfunden.

Kurz darauf kommt das Shuttle bei Cardassia IV an. O'Brien bringt das Schiff in einen synchronen Orbit über dem Hutet-Arbeitslager. Er nimmt einen Bioscan vor und konzentriert sich dabei auf bajoranische Lebenszeichen. Das Resultat erstaunt ihn. Er empfängt multiple Signale. Dies lässt auf mehr als ein Dutzend Bajoraner schließen. Auch Kira ist überrascht. Sie will wissen, ob man mit einem Versuch mehr als zwei Personen heraufbeamen kann. O'Brien verneint dies und er ist sich sicher, dass alle auf dem Planeten verrücktspielen werden, wenn die Ersten auf das Schiff gebeamt wurden. Das gefällt Kira nicht, da ihnen niemand garantiert, dass Li Nalas zu den ersten beiden gehört, den sie heraufbeamen. Nun erkundigt sich Kira nach den Sicherheitseinrichtungen das Arbeitslager beschützen. Der Chief entgegnet, dass ein cardassianisches Kraftfeld das Lager umgibt. Daraufhin fordert Kira ihn auf, zu landen. Nur so können sie alle befreien. Daraufhin will O'Brien nach einem geeigneten Ort Ausschau halten.

Kira und O'Brien erreichen das Arbeitslager

Kira und O'Brien erreichen das Lager

Im Hutet-Arbeitslager werden die bajoranischen Gefangenen gezwungen, Steine aufzusammeln. Sie schütten diese in Körbe und bringen sie weg. Bewaffnete Cardassianer überwachen die Arbeit und gehen nicht zimperlich mit den Leuten um.

Derweil nähern sich zwei Personen den Kraftfeldern, die das Lager umgeben. Es sind Kira und O'Brien. Während sie sich dem Lager nähern, fragt Kira, wie sie aussieht. Der Chief erklärt, dass er sich nicht vorstellen kann, dass ein Cardassianer ihr widerstehen kann. Einer der Wachen des Lagers sieht die beiden und fordert sie auf, stehen zu bleiben. Sofort erklärt O'Brien, dass sie zum Kommandanten des Lagers wollen, da seine bajoranische Begleiterin eine Verabredung mit ihm hat. Der Wachmann erklärt, dass er früher im Einsatz auf Bajor war, woraufhin der Chief erklärt, dass er dann sicher versteht, warum der Kommandant nicht lange warten will.

Den Gefangenen im Lager fällt die Situation am Kraftfeld auf. Sie wundern sich, was die Aufregung bedeutet, können sich das aber nicht erklären.

Kira überwältigt Cardassianer

Kira schlägt den Cardassianer nieder

Der Cardassianer fragt Kira, was es ihn kostet, wenn er auch so eine Verabredung haben will. Daraufhin entgegnet Kira, dass es mehr ist, als er zahlen kann und O'Brien stellt klar, dass es zwei Streifen goldgepresstes Latinum sind. Doch Kira ist sich sicher, dass der Cardassianer nicht weiß, was er mit ihr anfangen sollte. Der erwidert, dass ihr für diese Bemerkung eine aufs Maul gehört. Allerdings hält Kira ihn auch dazu nicht für fähig. Nun fordert der Mann sie auf, zu ihm zu kommen, da er sich ansehen will, für was er zahlen soll. Der Chief erlaubt dies zwar, allerdings stellt er klar, dass der Cardassianer die Frau nicht anrühren soll, bevor der Handel perfekt ist. Dann öffnet er für Kira das Kraftfeld. Sie geht hindurch. Als der Chief ihr folgen will, schließt der Wachmann das Kraftfeld wieder. Kira läuft auf den Mann zu. Er fordert sie auf, ihm zu beweisen, dass sie das Latinum wert ist. Daraufhin öffnet die Bajoranerin den obersten Knopf ihrer Kleidung und beigt sich etwas nach vorne. Als der Cardassianer ihr entgegen kommt, schlägt sie ihm ins Gesicht und dann in den Magen. Der Cardassianer geht in die Knie, woraufhin Kira ihm einen letzten Schlag versetzt und dieser zusammenbricht. Sogleich entreißt sie dem Wachmann die Fernbedienung des Kraftfeldes. Unterdessen bemerkt der erste Kollege des Cardassianers was bei Kira vorgeht. Er läuft auf sie zu und die Bajoranerin zieht einen Phaser und schießt auf den Mann. Der geht zu Boden. Dann öffnet sie das Kraftfeld und lässt den Chief in das Lager. Der nimmt mit seinem Phaser gleich den nächsten Cardassianer unter Beschuss und dann laufen die beiden zu den Gefangenen.

Li Nalas Befreiung

Kira hilft Li Nalas das Lager zu verlassen

Sofort will Kira wissen, wer von ihnen Li Nalas ist. Der meldet sich und fragt, wer die beiden sind und Kira erklärt, dass sie da sind, um ihn aus dem Lager zu befreien. Daraufhin erkennt ein Mitgefangener, dass die Frau den Ohrring von Li Nalas haben muss. Kira bestätigt dies. Doch das versteht der Bajoraner nicht, ging er doch davon aus, dass er den Ohrring verloren hatte. Allerdings klärt ihn der Mitgefangene auf und berichtet, dass er ihn nach Bajor schmuggeln ließ. Unterdessen fordert der Chief die Männer auf, zu gehen und auch Kira will sofort los. Nun beginnen die Gefangenen zu laufen. Die mittlerweile eingetroffenen Wachen der Cardassianer wollen dies jedoch verhindern und schießen auf die Flüchtenden. O'Brien schießt zurück und kann einen der Wachen erschießen. Doch auch die schaffen es, einen der Gefangenen zu treffen. Es gelingt den Flüchtenden das Lager und das umgebende Kraftfeld zu verlassen. Doch es geht nur schleppend voran. Zudem sind ihnen mehrere Cardassianer auf den Fersen. Nun fordert der Mitgefangene von Li, der den Ohrring geschmuggelt hatte Kira auf, den Mann nach Bajor zu bringen. Er und einige andere wollen die Wachen aufhalten, bis die Gruppe im Schiff ist. Allerdings will Li das nicht. Doch die Männer bestehen darauf, da er nach Bajor muss. Nur das ist im Moment wichtig. Daraufhin gehen Kira, Li, O'Brien und die restlichen Gefangenen zum Runabout. Einige der Bajoraner bleiben zurück. Als die Gruppe das Shuttle erreichen, bereitet der Chief alles für den Start des Schiffes vor. Doch Kira will, dass er noch wartet, da sie auf die Nachzügler warten will. Allerdings erklärt der Chief, dass sie sich beeilen müssen, da gerade zwei Kriegsschiffe der Galor-Klasse in den Orbit kommen. Sie sind in einer Minute und 45 Sekunden über ihnen. Ungeduldig schaut Kira aus dem Schiff und wartet auf die Männer. Li fordert sie auf, unbedingt auf die Männer zu warten. Allerdings gibt der Chief zu bedenken, dass sie niemals starten werden, sollten sie dies jetzt nicht tun. Schweren Herzens gibt Kira daraufhin den Befehl, loszufliegen. Sofort setzt O'Brien Kurs auf Deep Space 9.

Akt IV: Helden Bearbeiten

Zurück auf Deep Space 9 erwartet Dr. Bashir die befreiten Bajoraner an der Shuttlerampe. Obwohl er selbst sehr mitgenommen ist und Hilfe braucht, fordert Li Nalas den Arzt auf, sich zuerst um seine ehemaligen Mitgefangenen zu kümmern. Doch der Doktor erklärt, dass er zuerst die Wunden von Li selbst versorgen will. Sofort wendet sich Bashir über Kommunikator an Dax. Er erklärt, dass er seinen Patienten schnellstmöglich behandeln muss und fordert die Frau auf, sie auf die Krankenstation zu beamen. Dax bestätigt dies und nimmt den Transport vor. Unterdessen bringen Kira und O'Brien die anderen Bajoraner fort.

Dukat entschuldigt sich für Gefangene in Arbeitslager

Dukat entschuldigt sich für bajoranische Gefangene

Kurz darauf begibt sich Kira auf die OPS und ohne vorher um Erlaubnis zu fragen, betritt sie sogleich Siskos Büro. Der Commander ist gerade in einem Gespräch mit Gul Dukat, der ihm über einen Kommunikationskanal zugeschaltet ist. Sisko ist erfreut, die Bajoranerin zu sehen. Sofort will Kira wieder gehen und draußen warten, doch Sisko fordert sie auf, zu bleiben und gut zuzuhören. Nun bittet Sisko Dukat, fortzufahren. Der Cardassianer erklärt, dass er soeben Sisko informierte, dass das cardassianische Oberkommando eine formelle Entschuldigung an Bajor gerichtet hat. Er beteuert, dass ihnen nicht bekannt war, dass sich auf Cardassia IV noch bajoranische Kriegsgefangene befanden. Da eine solche Handlung eine direkte Verletzung der Obersten Direktive 2645 ist, wird der Kommandant des Lagers einer gerechten Strafe nicht entgehen. Daraufhin will Kira wissen, wo die Gefangenen sind, die auf Cardassia IV zurückbleiben mussten. Dukat entgegnet, dass diese mittlerweile unterwegs nach Bajor sind. Die Bajoranerin ist erfreut darüber und hofft, sie gesund wieder zu sehen. Das kann der Cardassianer bestätigen und er gibt der Hoffnung Ausdruck, dass die schnelle Reaktion in dieser Angelegenheit der Beweis ist, dass Cardassia nicht länger ein Feind ist. Dann beendet der Mann die Übertragung. Überrascht über das eben gehörte, schauen sich Sisko und Kira an. Die Bajoranerin fragt sich, welchen Grund es für diese Reaktion der Cardassianer gibt. Auch Sisko vermutet, dass mehr dahinter steckt, doch bis sie wissen, welches Motiv dahintersteckt, ist er dankbar, dass die Gefangenen wohl auf sind. Er gratuliert ihr zu der erfolgreichen Mission. Die Bajoranerin verlässt daraufhin das Büro wieder.

Li Nalas will nicht über die Vergangenheit reden

Li Nalas will nicht über die Vergangenheit reden

Mittlerweile wird Li Nalas von Dr. Bashir auf der Krankenstation behandelt. Anschließend erkundigt sich der Offizier, wie sich der Bajoraner fühlt und der gibt an, dass es ihm besser geht. Der Arzt erklärt, dass die Wunde nicht so gefährlich war, wie es aussah. Er geht davon aus, dass der Mann schon schlimmeres durchgemacht hat, doch der findet das schlimm genug. Daraufhin entgegnet Bashir, dass er alles über seinen Kampf mit Gul Zarale gelesen hat. Doch Li entgegnet, dass dies ein paar Jahre zurückliegt. Der Doktor erklärt, dass er Geschichtsfanatiker ist und ein paar der Aktionen von Li Nalas gegen die Cardassianer findet er bemerkenswert. Doch Li ist gar nicht davon begeistert, über die Vergangenheit zu reden. Er ist sich sicher, dass Bashir jemand anderen finden wird, der viel lieber als er über diese Zeit reden will. Nachdem er aus der Krankenstation entlassen wird, läuft Li mit Kira und Sisko über das Promenadendeck. Er findet es unfassbar, dass er nun auf der Station ist. Er erklärt, dass er früher auf der Station in einer Erzveredelungsanlage gearbeitet hat. Sisko entgegnet daraufhin, dass sich seitdem einiges verändert hat.

Jaro bedankt sich inoffiziell bei Kira

Jaro bedankt sich inoffiziell bei Kira

In diesem Moment stößt Odo zu den Dreien. Er erklärt, dass soeben ein Transportschiff mit Minister Jaro an Bord bei der Station angekommen ist. Daraufhin schickt Sisko Kira, um den Minister zu empfangen. Die Bajoranerin nimmt diese Möglichkeit gerne wahr und verlässt die Anderen. Inzwischen kommen Sisko und Li beim Replimat an. Der Commander erklärt dem Bajoraner, dass es in der Einrichtung passable bajoranische Gerichte gibt. Doch der Mann kann diese vorerst nicht genießen, da die ersten Passanten ihn erkennen. Er erklärt Sisko, dass er gerne etwas schlafen möchte. Der Sternenflottenoffizier versteht dies, doch mittlerweile strömen immer mehr Bajoraner hinzu und erkennen, wer da vor ihnen steht. Unterdessen empfängt Kira den Minister an der Luftschleuse. Der will sofort Li Nalas treffen und Kira erklärt, dass der auf dem Promenadendeck bei Sisko ist. Daraufhin erkundigt sich Jaro nach dem Befinden des Mannes und die Bajoranerin entgegnet, dass es ihm gut geht, wenn man bedenkt, wo er die letzten zehn Jahre war. Nun erklärt Jaro, dass die Propheten freundlich zu Kira waren. Die entgegnet, dass sie freundlich zu allen Bajoranern war. Daraufhin erwidert der Minister, dass Kira sich durch das kleine Abenteuer einige Feinde in der Kammer der Minister gemacht hat. Das ist der Bajoranerin bewusst und sie erklärt, dass sie dabei nur ihr Leben riskierte. Jaro stellt klar, dass die Handlung von Kira eine Kriegserklärung war und er froh ist, dass die Cardassianer diese nicht annahmen. Doch Kira entgegnet, dass sie es noch einmal tun würde, um Li Nalas zu helfen. Dann warnt der Minister offiziell. Sollte sie noch einmal so eigenmächtig handeln, ist das das Ende ihrer Kariere. Aber dann teilt er ihr noch seine persönliche Meinung mit und dankt ihr für das, was sie getan hat. Kira freut sich darüber und bringt Jaro zu Li Nalas.

Li Nalas Jaro Essa

Minister Jaro begrüßt Li Nalas

Der Bajoraner selbst wird immer noch von den vielen herbeiströmenden Bajoranern bedrängt. Odo versucht, Ordnung in die Menge zu bringen und fordert sie auf, zurück zu bleiben. Li selbst weiß nicht, was er tun soll, doch Sisko macht ihm klar, dass die Leute ihn nicht gehen lassen, solange er nicht einige Worte an sie richtet. Daraufhin stellt sich der Mann dem Volk und beginnt zu ihnen zu reden. Li erklärt, dass er wieder frei ist und er gibt an, dass es gut zu wissen ist, dass nach all den Jahren Bajor wieder frei ist. In diesem Moment ergreift Jaro das Wort und bestätigt diese Aussage. Dann begrüßt er den Helden zurück in der Heimat und erklärt, dass er erfreut ist, dass Li zurück ist. Der entgegnet, dass die Freude ganz auf seiner Seite ist. Nun will Jaro einige Worte an das Volk richten, da er als Politiker eine solche Chance nicht verstreichen lassen will. Li ist damit einverstanden und der Minister beginnt. Er will nicht viel sagen, sondern nur eine Bitte äußern. Die Leute sollen diesen Moment nie vergessen, da eines Tages ihre Kinder oder Enkelkinder fragen werden, wie der Tag war, an dem Li Nalas zurück nach Bajor kam. Die Leute sind begeistert. Nur Li selbst scheint diese Aufmerksamkeit nicht zu gefallen.

Sisko berichtet Li über Bajor

Sisko berichtet Li über Bajor

Nach der Rede durch den Minister bringt Sisko Li Nalas persönlich in das für ihn vorgesehene Quartier. Er hofft, dass dies den Ansprüchen des Mannes genügt und der entgegnet, dass er zehn Jahre in einem Arbeitslager der Cardassianer war und alles nach was er sich nun sehnt, sind ein paar Minuten der Ruhe. Daraufhin erklärt Sisko, dass er die Ruhe so lange genießen soll, wie er kann, da die Leute auf dem Promenadendeck ihm diese wohl nicht lange gönnen wird. Nun gibt Li zu, dass er davon ausging, die Leute hätten ihn in all der Zeit schon vergessen. Doch Sisko entgegnet, dass dem wohl nicht so ist. Ironisch erwidert der Bajoraner, dass er am Morgen noch ein Sklave war und nun auf einmal ein Held ist. Sisko ist sich sicher, dass dies den Mann überwältigen muss. Doch der erklärt, dass er davon überwältigt ist, dass etwas worauf er sein Leben lang wartete, endlich eingetroffen ist. Die Cardassianer sind weg und die Bajoraner sind die Sieger. Dann will Li von Sisko wissen, wie das freie Bajor aussieht. Sisko ist überzeugt, dass es dem Mann gefallen wird. Doch dann schränkt er es etwas ein und erklärt, dass Bajor eine Führungspersönlichkeit fehlt. Daraufhin versteht der Mann, was Kira meinte, als sie am Morgen sagte, dass seine Rückkehr Stabilität nach Bajor bringt. Der Commander ist derselben Ansicht wie Kira. Er erklärt, dass Bajor die Hilfe von Li braucht, genauso wie er selbst. Doch zuerst einmal soll der Bajoraner sich ausschlafen. Während Sisko geht, bleibt Li erschöpft zurück.

Quark wird überfallen

Quark wird überfallen

Im Quark's teilt der Inhaber der Bar die Einnahmen zwischen sich und seinem Bruder auf. Dabei gibt er abwechselnd Rom einen Streifen Latinum und sich sechs Streifen. Rom ist damit nicht einverstanden und schaut betrübt zu. Quark bemerkt dies und fragt, ob es Rom keinen Spaß macht, Geld zu bekommen. Darauf entgegnet der, dass es jede Woche das Gleiche ist. Quark bekommt sechs Streifen und Rom nur Einen. Der findet das nicht fair. Quark stimmt dem zu. Das wundert Rom. Doch Quark entgegnet, dass er Recht hat und dies nicht fair ist. Dann gibt er Rom einen Streifen und nimmt nun Sieben für sich. Dann fragt er, ob das besser ist. Sofort springt Rom auf und will gehen. Quark fragt, wo sein Bruder hin will. Der erklärt, dass er ins Bett möchte, um von einer gerechten Verteilung des Profits zu träumen. Dann verlässt er die Bar. Während Quark weiter den Profit verteilt, schleicht sich plötzlich jemand von hinten an ihn heran. Drei mit Masken verkleidete Personen in dunkelroten Umhängen, werfen sich auf den Ferengi und reißen ihn zu Boden. Dann stecken sie ihm ein Tuch in den Mund und bringen das brennen das Symbol der Allianz für globale Einheit auf seiner Stirn an.

Akt V: Legenden Bearbeiten

Bashir behandelt Quark

Bashir behandelt Quarks Stirn

Später kümmert sich Dr. Bashir um die Stirn des Ferengi. Quark ist besorgt, dass etwas zurück bleibt, doch der Arzt erklärt ihm, dass er mit dem Hautregenerator die Haut an der Stirn glätten will. Allerdings muss Quark, der sich die ganze Zeit bewegt, dazu still halten. Er verspricht, dass auch keine Narben zurückbleiben. Nun möchte Sisko wissen, ob Quark einen der Angreifer erkennen konnte. Doch Quark erklärt, dass sie maskiert waren. Daraufhin möchte Kira wissen, ob sie nichts sagten und der Barkeeper erklärt, dass sie kein Wort verloren. Sie kamen herein und überwältigten ihn sofort. Odo erklärt, dass zu der Zeit des Anschlages das Promenadendeck völlig leer ist und somit niemand was sehen konnte. Daraufhin fordert Sisko Odo auf, seinen Leuten volle Alarmbereitschaft anzuordnen. Der hat dies bereits erledigt. Li, der ebenfalls anwesend ist, möchte wissen, wen die Crew der Station im Verdacht haben. Daraufhin entgegnet Kira, dass man eine extreme Gruppe, die sich als Der Kreis bezeichnen, unter Verdacht steht. Der Mann kann nicht glauben, dass Bajoraner für die Tat verantwortlich sein sollen, doch Sisko entgegnet, dass er befürchtet, dass es so ist. Daraufhin möchte der Bajoraner den Grund erfahren und Kira erwidert, dass die Gruppe versucht, Bajor von allen Nicht-Bajoranern zu säubern. Daraufhin möchte Li wissen, ob die provisorische Regierung nichts dagegen tun kann. Doch Kira ist nicht optimistisch. Sie erklärt, dass die Regierung das versucht hat, aber leider hat Der Kreis eine bessere Organisation, als die Regierung selbst. Darauf lässt Quark alle wissen, dass er die Regierung auf Schadensersatz verklagen will. Doch Sisko macht ihm deutlich, dass er sich nicht einmischen soll. Der Commander stellt klar, dass das Volk langsam ungeduldig wird, da die Regierung nicht effektiv genug an den Problemen arbeitet, also sympathisiert es mit dem Kreis. Kira erklärt Li, dass das Volk jemanden braucht, der sich gegen diese Gruppe stellt, jemanden, dem es vertrauen kann. Der Bajoraner steht daraufhin auf und geht wortlos. Unterdessen ist Bashir bei Quark fertig. Der Ferengi ist wieder ganz hergestellt.

Jake berichtet von der geplatzten Verabredung

Jake berichtet über geplatzte Verabredung

Als Sikso spät in der Nacht in sein Quartier kommt, sitzt Jake enttäuscht im Dunkeln. Sein Vater fragt ihn, was los ist und der Junge erklärt, dass er nicht schlafen kann. Dann will Benjamin wissen, wie die Verabredung seines Sohnes war und der erklärt, dass sie ihn sitzen ließ. Daraufhin erklärt Benjamin ihm, dass dies passiert. Dann fährt Jake fort und erklärt, dass der Vater von Laira ihr verboten hat, ihn zu sehen, da er kein Bajoraner ist. Das schlägt auch dem Commander auf das Gemüt. Dann erklärt er, dass auf Bajor beunruhigende Dinge passieren. Ihm tut es vor allem Leid, dass auch sein Sohn ein Opfer davon ist. Dann schickt er seinen Sohn ins Bett und der geht auch.

In diesem Moment kommt eine Mitteilung des tygarianischen Frachtschiffes am oberen Pylonen 2 für den Commander herein. Sofort nimmt Sisko das Gespräch an und der leitende Offizier der Nanut, Romah Doek, meldet sich. Er berichtet, dass sie im Begriff waren, die Station in Richtung Gamma-Quadranten zu verlassen, doch dann fanden sie einen Bajoraner, der als blinder Passagier mitfliegen wollte. Der Mann hofft, Basjor weiß, was nun zu tun ist. Dann führt die Besatzung des Schiffes den Bajoraner vor. Es ist Li Nalas. Sisko ist erschüttert.

Li Nalas Wahrheit

Li Nalas erzählt Sisko die Wahrheit über Gul Zarales Tod

Im Büro des Commanders erklärt Sisko später, dass die Nanut erst in zwei Jahren aus dem Gamma-Quadranten zurückkommen sollte. Doch der Bajoraner entgegnet, dass er plante, viel länger weg zu bleiben. Daraufhin möchte Sisko wissen, welchen Grund der Mann dafür hatte. Li schaut Sisko kurz an und beginnt dann zu erzählen. Der Commander soll ihm glauben, da es sich dabei um die Wahrheit handelt. Sisko verspricht dies zu tun. Daraufhin erklärt Li, dass er während der Besetzung Mitglied einer Gruppe des Widerstands war. Eines Tages wurden sie in den Bergen des Sahving-Gebietes von Cardassianern überfallen und nur drei der Gruppe konnten damals entkommen. Nachdem sie sich zwei Tage in den Bergen versteckten, trieb sie Hunger und Durst in das Tal. Dabei mussten sie einen Hang, der an einem See lag. Da er selbst als Einziger noch einen Phaser besaß, musste er vorausgehen und Ausschau halten. Als er plötzlich stolperte, rutschte er ab und rutschte auf dem Rücken an das Ufer des Sees. Vor ihm kam ein großer Cardassianer aus dem Wasser, der wohl gerade badete. Der Cardassianer stand vor ihm, starr vor Schreck und nur mit einer Unterhose bekleidet. Auch er selbst, so Li, war zu keiner Bewegung fähig. Dann griff der Cardassianer nach seinem Phaser. In diesem Moment erinnerte auch Li sich an seine Waffe und erschoss ihn. Der Mann viel genau auf ihn und so entdeckten seine Kameraden ihn wenig später. Einer der Männer erkannte den Cardassianer als Gul Zarale, der verantwortlich für Massaker in einem halben Dutzend bajoranischer Dörfer war. Nach dem Vorfall erzählte Li den Leuten, wie alles passiert war, doch keiner glaubte ihm. Sie waren viel mehr davon überzeugt, dass er Zarale in einem schweren Kampf besiegt hatte. Dies erzählten sie sogleich jedem Bajoraner. Auch wenn er selbst versuchte, die Geschichte richtig zu stellen, so verbreitete sie sich weiter und weiter, bis jeder Bajoraner sie hörte. Daraufhin wurde jeder erfolgreiche Einsatz des Widerstandes auf seine Führung geschoben. Alle Geschichten um ihn, wurden mehr und mehr aufgebauscht. Und jeder wollte sie glauben. Selbst im Arbeitslager verfolgte ihn der Ruf. Seine Anwesenheit inspirierte die Mitgefangenen, auch wenn alles was er tat, einen unbewaffneten Cardassianer in Unterhosen erschoss. Li erklärt, dass er niemals den Ausdruck auf Zarales Gesicht vergessen wird. Dann erklärt er, dass er sich über Jahre hinaus zum Sklaven seines eigenen Rufes machte aber nun ist es genug. Doch Sisko widerspricht ihm. Er erklärt, dass es noch nicht genug ist. Doch der Bajoraner erklärt, dass er nicht der Mann ist, der er sein sollte. Allerdings erwidert Sisko, dass Bajor keinen Mann braucht, sondern ein Symbol. Der Commander erklärt, dass niemand von Li verlangt, Truppen in den Kampf zu führen oder 100 Cardassianer mit den Händen zu besiegen. Er erklärt, dass die Leute auf dem Promenadendeck in ihm Stärke, Ehre und Anstand sehen. Li verkörpert das, was die Leute selbst sein wollen. Doch der Bajoraner erklärt, dass das Alles auf einer Lüge basiert. Doch Sisko entgegnet, dass es auf einer Legende basiert und diese sind so mächtig, wie jede Wahrheit. Bajor braucht Li Nalas als Legende. Das sieht der Bajoraner ein.

Li wird Verbindungsoffizier

Li wird Verbindungsoffizier

Einige Tage später herrscht rege Betriebsamkeit auf der OPS. Ein yelikanischer Transporter ist bereit die Station zu verlassen. Kira genehmigt dies und lässt die Verankerungsklammern an Andockschleuse C öffnen. In diesem Moment kommt Sisko aus seinem Büro auf die OPS. Gemeinsam mit Kira begrüßt er Minister Jaro und Li Nalas, die gemeinsam in einem Turbolift auf die OPS kommen. Sisko begrüßt die beiden, woraufhin Jaro Li Nalas als Navarch vorstellt. Daraufhin erklärt Li selbst, dass bisher noch niemand diesen Titel trug und man diesen extra für ihn ausrief, da jeder existierende Titel wohl unangemessen gewesen wäre. Sisko hatte zwischenzeitlich erfahren, dass sich viele tausend Bajoraner eingefunden hatten, als Li endlich auf Bajor eintraf. Der erklärt, dass er gerne länger geblieben wäre. Daraufhin möchte der Commander wissen, weshalb er dies nicht tat und Jaro erklärt, dass der Navarch wegen seines neuen Postens zurückkommen musste. Er wird der neue Verbindungsoffizier auf Deep Space 9. Daraufhin wendet Sisko ein, dass er schon einen Verbindungsoffizier hat. Doch Jaro stellt klar, dass Kira diesen Posten nicht länger innehat. Sie wird andere Aufgaben bekommen. Ungläubig schauen Sisko und Kira sich an.

Fortsetzung folgt …

Dialogzitate Bearbeiten

Quark: Weißt du, ich habe unseren Odo vorher noch nie so … verblüfft gesehen.
Rom: Ich bin's ebenfalls. Durch diese Subytt-Schmuggler haben wir doch großen Profit gemacht?
Quark: Muss ich dir erst die 76. Verhaltensregel zitieren?
Rom: Verhaltensregel …
Quark: Du musst für eine Weile sagen, ich brauche Frieden. Deine Feinde sind dadurch völlig verwirrt.
kopfschüttelnd zu sich selbst nachdem Quark gegangen ist
Rom: Frieden … Verwirrt …
Quark: Sie sind keine sehr nette Person, oder?
Kira: Oh, ich kann sehr nett sein, nur nicht gerade zu Ihnen.
Quark: Wo geht es da hin? Etwa ins Schlafzimmer?
Kira: Wenn Sie auch nur einen Schritt hinein machen, verspreche ich, dass es Ihr letzter war.
Quark: Das könnt's mir wert sein!
Sisko: Ich dachte, Sie reden gern' über Baseball?
Dax: Ach, es war Curzons Lieblingsthema, obwohl er davon nicht so viel verstanden hat, wie er dachte.
Sisko: Vielleicht kenne ich jemanden, der imstande ist, Stabilität nach Bajor zu bringen. Jemand, der unsere Arbeit unterstützt und die Uneinigkeiten dort beseitigt.
Dax: Also werden Sie Kira ein Shuttle geben?
Sisko: Woher wissen Sie, dass Kira ein Shuttle haben will?
Dax: Ich hab' versprochen, nichts zu sagen.
Sisko: Na gut, nehmen wir an, dass ich ihr helfe und sie befreit Li Nalas nicht. Was sagen wir dann den Cardassianern?
Dax: Die Frage ist: Was sagen sie uns? Sie haben geschworen keine Kriegsgefangenen mehr zu haben.
Sisko: Chief, ein Shuttle für Major Kira klar machen.
O'Brien: Oh, dann kann sie also nach Cardassia IV fliegen?
Sisko: Ist jemand auf der Station, der das noch nicht weiß?
O'Brien: Hmm, wenn es jemanden gibt, ist es Quark.
Sisko: Wie schön, dann … dann wird sie für Quark nach … nach Lamenda Prime fliegen und Mineralproben holen.
Kira: Es gibt nur zwei Möglichkeiten diese Mission zu beenden. Wir bringen Li Nalas zurück oder wir kommen gar nicht zurück.
O'Brien: Sagen Sie Major, wer ist dieser Gul Marayn?
Kira: Das fragen Sie mich, ich hab' ihn erfunden.
Li Nalas hält eine Rede
Li: Ich bin wieder frei. Es ist gut zu wissen, dass … nach all den Jahren des Krieges … Bajor endlich wieder frei ist.
Jaro: Ja, es ist gut, frei zu sein. Wirklich. Sie sind es wirklich, nicht wahr?
Li: Li Nalas.
Jaro: Ich bin Minister Jaro Essa und es freut mich unendlich, Sie in der Heimat zu begrüßen.
Li: Glauben Sie mir, die Freude ist ganz auf meiner Seite.
Jaro: Dürfte ich wohl einige Worte an das Volk richten? Kein Politiker möchte so eine Gelegenheit vorübergehen lassen.
Li: Ja, sprechen Sie nur.
Jaro: Danke.
dreht sich zu der Menge
Jaro: Liebe Bajoraner, ich möchte Ihnen eigentlich nur eines sagen, eine Bitte äußern. Vergessen Sie ihn nie, diesen Moment, weil mit Sicherheit eines Tages Ihre Kinder und Ihre Enkelkinder fragen werden, wie der Tag war, an dem Li Nalas zurückgekommen ist.
Sisko: Die Rückkehr der "Nanut" aus dem Gamma-Quadranten sollte in zwei Jahren sein.
Li: Eigentlich hatte ich vor, viel länger weg zu bleiben.
Sisko: Und darf ich fragen wieso?
nach einigem Zögern
Li: Commander, ich will Ihnen etwas erzählen. Und bitte glauben Sie mir.
Sisko: Das werde ich.
Li: Während der Besetzung war ich Mitglied einer Gruppe des Widerstands. Ihr Name ist unwichtig. Eines Tages, wir waren damals in den Bergen des Sahving-Gebietes, wurden wir von den Cardassianern überfallen. Nur drei konnten damals entkommen. Wir haben uns zwei Tage in den Bergen versteckt, bis uns Hunger und Durst in das Tal getrieben haben. Wir mussten über einen Hang und dann, dann kam ein See. Ich besaß als einziger noch einen Phaser, also war ich es, der voraus gehen und Ausschau halten musste. Ich stolperte auf einmal und rutschte ab. Ich bin auf dem Rücken runter an das Seeufer gerutscht, als ein riesiger cardassianischer Mann aus dem Wasser stieg. Er hatte wohl gerade gebadet. Da stand er, erstarrt vor Schreck. Nur mit seiner Unterhose bekleidet und zitternd vor Kälte. Ich lag genau vor ihm, zu keiner Bewegung fähig. Und wirklich, erst als er nach seinem Phaser gegriffen hat, der auf seiner Kleidung auf einem Felsen neben ihm gelegen hat, da dachte ich an meinen eigenen Phaser und erschoss ihn. Er fiel, genau über mich, und so haben uns meine Kameraden etwas später entdeckt. Einer von ihnen sagte, es wäre Gul Zarale, verantwortlich für die Massaker in einem halben Dutzend bajoranischer Dörfer. Ich habe ihnen erzählt, wie es geschehen ist, aber sie waren davon überzeugt, dass ich Gul Zarale in einem schweren, wilden Kampf getötet habe, und was sie dann natürlich auch jedem Bajoraner erzählen mussten. Wie sehr ich auch geredet habe, um die Geschichte richtig zu stellen, hat sie sich weiter verbreitet, bis alle in Bajor sie gehört hatten. Schon wurde jeder erfolgreiche Einsatz des Widerstands, wo auch immer, auf meine Führung geschoben. Die Geschichten über meine Brillanz, meine Kühnheit, Mut und so weiter, wurden mehr und mehr aufgebauscht. Trotzdem wollten die Leute sie einfach glauben. Bis ins Arbeitslager hatte mich dieser Ruf verfolgt. Meine Anwesenheit schien meine Mitgefangenen zu inspirieren. Und was hatte ich getan? Ich erschoss einen unbewaffneten Cardassianer, der in Unterhosen war. Ich vergesse niemals den Ausdruck auf seinem Gesicht. Er war so … peinlich. Sehen sie, Commander, ich habe getan, was Bajor von mir erwartet hat, ich habe mich die ganzen Jahre lang zu einem Sklaven meines Rufes gemacht. Die ganzen Jahre. Jetzt ist es genug.
Sisko: Es ist noch nicht genug.
Li: Aber ich bin nicht der Mann, der ich sein soll.
Sisko: Vielleicht nicht, aber Bajor braucht keinen Mann, sondern ein Symbol, wie Sie es sind. Niemand verlangt, dass Sie Truppen in den Kampf führen oder 100 Cardassianer mit bloßen Händen töten. Die Leute vorhin auf dem Promenadendeck, haben Sie das nicht bemerkt, sie sehen in Ihnen Stärke, Ehre und Anstand. Sie verkörpern das, was sie selbst sein wollen.
Li: Aber das alles basiert auf einer Lüge.
Sisko: Nein, es basiert auf einer Legende. Und Legenden sind so mächtig wie jede Wahrheit. Bajor braucht diese Legende noch. Es braucht sie.

Hintergrundinformationen Bearbeiten

Story und Drehbuch Bearbeiten

Bezüge zu anderen Episoden (Kontinuität) Bearbeiten

In der Episode werden die Spannungen zwischen der Föderation und den Bajoranern (insbesondere mit Kai Winn) aus der letzten Episode der ersten Staffel (Blasphemie) weiter ausgebaut.

Erster von drei Teilen des Handlungsbogens, der sich um Li Nalas dreht.

Produktionsnotizen Bearbeiten

Darsteller und Charaktere Bearbeiten

Der Name Rionoj für den weiblichen Boslic-Captain wird in den 3 Episoden, in denen sie auftritt, nicht genannt, sondern wurde dem Drehbuch zu Das Urteil entnommen.

Jake Sisko hat ab dieser Staffel mit Julien Haggége eine neue deutsche Syncronstimme.

Filmfehler Bearbeiten

Synchronisationsfehler Bearbeiten

In der deutschen Synchronisation sagt Quark, dass Odo ihm eventuell vertrauen wird. Das ist aber eine falsche Übersetzung des Wortes eventually, was richtig übersetzt schließlich oder zum Schluss heißt.

Erwerbsregeln werden hier von Quark Verhaltensregeln genannt.

In der Episode wird Runabout immer mit Shuttle übersetzt.

Links und Verweise Bearbeiten

Produktionsbeteiligte Bearbeiten

Darsteller und Synchronsprecher Bearbeiten

Hauptdarsteller
Avery Brooks als Commander Benjamin Sisko
Jörg Hengstler
René Auberjonois als Odo
Bodo Wolf
Siddig El Fadil als Doktor Julian Bashir
Boris Tessmann
Terry Farrell als Lieutenant Jadzia Dax
Maja Dürr
Cirroc Lofton als Jake Sisko
Julien Haggége
Colm Meaney als Chief Miles O'Brien
Jörg Döring
Armin Shimerman als Quark
Peter Groeger
Nana Visitor als Major Kira Nerys
Liane Rudolph
Gaststars
Richard Beymer als Li Nalas
Klaus-Dieter Klebsch
Max Grodénchik als Rom
Wilfried Herbst
Michael Bell als Borum
Jürgen Zartmann
Marc Alaimo als Gul Dukat
Tilo Schmitz
Co-Stars
Leslie Bevis als Boslicischer Captain
Alexandra Lange
Paul Nakauchi als Tygarianischer Offizier
Michael Bauer
nicht in den Credits genannt
Ivor Bartels als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit)
Tom Burt als Markalianer
George Colucci als Bajoranischer Gefangener
John Fleck als Cardassianischer Aufseher
Christian Olsen
Loretta Gordon als Bajoranische Gefangene
Frank Langella als Minister Jaro Essa
Christian Rode
Mark Lentry als Sternenflottenoffizier (Abteilung Kommando/Navigation)
Dennis Madalone als Cardassianische Wache
Robin Morselli als Bajoranische Offizierin
Tammy Rodriguez als Gelbhäutiges Dabo-Mädchen
4 unbekannte Darsteller als Bajoranische Gefangene
3 unbekannte Darsteller als Cardassianische Wachen
3 unbekannte Darsteller als Mitglieder der Allianz für globale Einheit
unbekannte Darstellerin als Bajoranische Gefangene
unbekannte Darstellerin als Kobheerianerin
unbekannte Darstellerin als Minister Jaros Assistentin
unbekannter Darsteller als Fähnrich (Abteilung Technik/Sicherheit)
unbekannter Darsteller als Schwanzköpfiger Außerirdischer
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
unbekannter Stuntman als Stuntdouble für John Fleck
Weitere Synchronsprecher
Uwe Jellinek als Cardassianischer Aufseher
Dieter Okras als Stimme des Cardassianischen Kontrollpostens 24
Heidi Weigelt als Stimme einer Offizierin

Verweise Bearbeiten

Ereignisse
Cardassianische Besetzung von Bajor, Krieg
Institutionen & Großmächte
Allianz für globale Einheit, Bajoranische provisorische Regierung, Bajoranischer Widerstand, Cardassianisches Oberkommando, Crew, Der Kreis, Föderation, Kammer der Minister, Schmugglerring, Truppe
Spezies & Lebensformen
Bajoraner, Cardassianer, Ferengi, Propheten, Spezies, Subytt, Tygarianer
Kultur & Religion
Angst, Baseball, Baseball, Dabo-Tisch, Ehre, Erwerbsregel Nr. 76, Frieden, Gebet, Geld, Geschichte, Inspiration, Kuss, Legende, Lüge, Ohrring, Profit, Rendezvous, Scherz, Schwur, Traum, Versprechen, Vertrauen, Wahrheit
Personen
Arzt, Blinder Passagier, Bob Gibson, Curzon Dax, Erster Offizier, Extremist, Feind, Freund, Gast, Gefangener, Held, Kai, Kommandant, Kriegsgefangener, Laira, Marayn, Minister, Navarch, Offizier, Opportunist, Patient, Pilot, Politiker, Sklave, Verbindungsoffizier, Wache, Wartungsmonteur, Zarale
Schiffe & Stationen
Boslicisches Frachtschiff, Deep Space 9, Frachter, Galor-Klasse, Kriegsschiff, Lissepianischer Transporter, Martuk, Nanut, Reparaturschiff, USS Rio Grande, Runabout, Shuttle, Subytt-Frachter, Transportschiff, Tygarianischer Frachter, Yelikanischer Transporter
Orte
Abhang, Andockschleuse, Arbeitslager, Bar, Benjamin Siskos Quartier, Berg, Büro des Präfekten, Dorf, Erzveredelungsanlage, Gästequartier, Holosuite, Hutet-Arbeitslager, Insel, Kira Nerys' Quartier, Krankenstation, OPS, Pylon, Replimat, Sahving-Gebiet, See, Shuttlerampe, Stadt, Tal, Ufer
Astronomische Objekte
Bajor, Bajoranisches System, Bajoranisches Wurmloch, Cardassia IV, Gamma-Quadrant, Lamenda Prime, Navigationskontrollposten, Orbit, Planet
Wissenschaft & Technik
Algebra, Andockklammer, Antrieb, Auge, Beamen, Behandlung, Bioscan, Deflektorschutzgitter, Dermalregenerator, DNA, Emission, Energiesignatur, Erzveredelungsanlage, Feldmodulator, Feldpuffer, Fernbedienung, Gesicht, Hand, Haut, Hautregenerator, Isolinearer Stab, Kanal, Knie, Kommunikation, Kommunikator, Lebenszeichen, Magen, Meditation, Mineralprobe, Mund, Narbe, Navigationskontrollposten, Ohrläppchen, Phasenmodulator, Phaser, Reparatur, Rücken, Scan, Sensor, Sicherheitseinrichtung, Subraumemitterspule, Subraumfeldemitter, Turbolift, Waffe, Wange, Wunde
Speisen & Getränke
Icoberry-Torte, Jacarine, Raktajino
sonstiges
Alarm, Arbeit, Aufstand, Befehl, Bett, Bezahlung, Emblem, Ernte, Geschäft, Geschenk, Gold, Identifikation, Initial, Kampf, Klage, Kleidung, Knopf, Korb, Kriegserklärung, Latinum, Leiche, Maske, Massaker, Maul, Mission, Oberste Direktive 2645, Rede, Reise, Rettung, Rulotsamen, Schadensersatz, Schlaf, Schmuggel, Schuss, Sicherheitsstufe, Stein, Steuer, Strafe, Symbol, Sympathie, Tuch, Tür, Ultimatum, Umhang, Unterhose, Verabredung, Vergangenheit, Verteidigung, Zensur

Externe Links Bearbeiten

Aus dem Wikia-Netzwerk

Zufälliges Wiki