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Memory Alpha

Der große Abschied

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Durch eine Fehlfunktion des Holodecks sind mehrere Crewmitglieder in einer Krimisimulation des San Francisco im Jahre 1941 gefangen.

Inhaltsangabe Bearbeiten

Kurzfassung Bearbeiten

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung Bearbeiten

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Der Captain bereitet sich auf das Treffen mit den Jarada vor, was ihn ziemliche Anstrengung kostet, da er die Begrüßung in der fremden Sprache fehlerfrei lernen muss. Deanna Troi schlägt ihm etwas Entspannung auf dem Holodeck vor und Picard freut sich bereits seit Tagen auf seinen Dixon-Hill-Holoroman.

In die Hologeschichte taucht Picard als Privatdetektiv der 1940er ein, ohne sich umgezogen zu haben. Das erste Engagement erhält er von einer Frau, die umgebracht werden soll. Er genießt nach dem Verlassen der Frau noch das Ambiente und verlässt das Holodeck, gerade als Felix Leech in sein Büro kommen wollte.

Bei der Stabsbesprechung über das Treffen mit den Jarada ist Picard euphorisch über das Holodeck und lädt alle ein, ihn zu begleiten. Zurück zum Thema wird Picard noch einmal bewusst gemacht, wie wichtig die korrekte Aussprache ist. Nach der Besprechung ist Data neugierig auf Dixon Hill geworden als Geordi ihn als "Sherlock Holmes des 20. Jahrhunderts" bezeichnet.

Für den nächsten Besuch des Holodecks nimmt Picard auch den Historiker Whalen und Data mit; Beverly Crusher sollte später folgen. Beim blättern in einer Zeitung erfährt Picard, dass seine Auftraggeberin getötet wurde. Kurz darauf wird er wegen des Verdachts auf Mord festgenommen.

Zeitgleich wird die Enterprise von den Jarada durchleuchtet, was zu einigen Fehlfunktionen führt. Als die Jarada schließlich Kontakt aufnehmen, fordern sie Picards Anwesenheit und weisen Rikers Antwort ab.

Beverly Crusher tritt schließlich auch ins Holodeck, wobei sie schon Probleme mit den Türen des Holodecks hat. Sie trifft auf Data und Whalen, die ihr mitteilen, dass Picard wegen Mordverdachts vernommen wird. Geordi kann von außen nicht mehr aufs Holodeck zugreifen, weder Kontakt aufnehmen noch das Programm steuern oder die Türen öffnen. Riker und Wesley Crusher kommen auch zum Holodeck und Wesley versucht den Fehler in den Schaltungen zu finden.

Picards Verhör verläuft ohne neue Erkenntnisse für die Polizisten und Picard darf gehen. Beverly Crusher überredet Picard, ihr sein Detektiv-Büro zu zeigen, wo Felix Leech immer noch wartet. Er sucht einen gewissen Gegenstand, den Dixon für ihn besorgen sollte und bedroht Dixon und seine Freunde mit einer Pistole. Im Vertrauen auf die Sicherheitsprotokolle nehmen die Offiziere die Lage nicht ernst und Leech schießt Whalen in den Bauch. Picard schlägt Leech erst die Waffe aus der Hand und dann ins Gesicht, worauf Leech mit Cyrus Redblock droht und davonläuft. Schließlich merken sie, dass der Holodeckausgang nicht funktioniert.

Auch alle Bemühungen, von außen auf das Holodeck zu kommen, schlagen fehl, und die Zeit zum Treffen mit den Jarada wird knapp. Auf dem Holodeck bekommen die Offiziere Besuch von Cyrus Redblock und zwei seiner Handlanger. Er sucht immer noch nach einem bestimmten Gegenstand, den Dixon Hill haben soll, und droht damit, alle zu töten, wenn er diesen nicht bekommt. Picard versucht weiterhin, mit Redblock zu verhandeln, und blufft.

Wesley Crusher hat das Problem gefunden, was die Holodeck-Kontrollen blockiert. Die Lösung ist allerdings sehr kompliziert und benötigt Zeit. Schließlich öffnet sich der Holodeckausgang und Cyrus Redblock möchte auch in diese fremde Welt treten, von der ihm Dixon Hill erzählt hat. Doch in dem Moment, wo Redblock und Leech das Holodeck verlassen, beginnen sie sich aufzulösen. Data überwältigt den letzten Gangster und bringt Whalen auf die Krankenstation.

Picard eilt in seiner Verkleidung als Dixon Hill auf die Brücke um die Jarada zu begrüßen. Seine Darbietung der fremden Sprache hat die Jarada geehrt und die Enterprise verlässt den Orbit.

DialogzitateBearbeiten

  • über die Sprache der Jarada
    Picard: Sowas nennt sich nun Sprache!
    Troi: Sie schreiben ‚König‘ mit einem ‚g‘ am Ende.
    Picard: Ich schreib`s am liebsten mit ‚ch‘, aber wann schreib ich das Wort schon.
    TV-Synchronfassung
  • Picard: Und dann, als ich durchs Fenster auf die Straße runterblickte, sah ich dort tatsächlich: Automobile!
    Worf: Automobile?
    Picard bestätigt
    Data: Ein altmodisches Transportgerät. Wurde auf der Erde eine Zeit lang viel benutzt.
    Worf: Aha.
    Data: Galt auch als Statussymbol für Reichtum und Männlichkeit. Ein wichtiger Bestandteil bei Paarungsritualen der Teenager.
    TV-Synchronfassung
  • Zeitungsverkäufer über Data
    Zeitungsverkäufer: Hey Dix, wer ist eigentlich dieser Kerl? Der stammt nicht aus unserer Gegend, oder?
    Picard alias Dixon Hill: Nein, nein, tatsächlich nicht. Er ääh kommt aus ähm aus äh…Südamerika!
    Zeitungsverkäufer: Jaaa…ja das sieht man deutlich.
    TV-Synchronfassung
  • Dr. Crusher: Wo ist denn Captain Picard?
    Data: Hmm, der liegt auf Eis.
    Dr. Crusher: Wie bitte?
    Data: Er wird weichgekocht.
    Dr. Crusher: Was soll das, er ist doch keine Kartoffel?
    Whalen: Er wird verhört.
    TV-Synchronfassung
  • Picard: Im Moment habe ich dringende Dinge zu erledigen.
    Inspektor: Blond oder brünett?
    Picard: Ja, es ist eine sie, und ihr Name ist Enterprise.
    Inspektor: Klingt sehr nach einem leichten Mädchen!
    TV-Synchronfassung
  • Leech: Sag mal, Kleiner, wo hat man dich ausgebrütet?
    Data: Ich wurde auf einem Planeten geschaffen, der…
    Picard unterbicht ihn
    Picard: Data!
    Data: Südamerika!
    TV-Synchronfassung
  • La Forge: Na Data, wie war's?
    Data zieht den Hut leicht hoch und setzt sich lässig auf seinen Stuhl vor dem Steuerungspult
    Data: Es regnete in der Stadt unten an der Bucht… ein heftiger Regen… heftig genug, um allen Abschaum wegzuwaschen.
    Picard: Data!
    Data setzt sich schnell normal hin
    Data: Entschuldigung, Sir!
    TV-Synchronfassung
  • Picard: Mr. La Forge.
    La Forge: Sir?
    Picard: Geben Sie Gas!
    TV-Synchronfassung

Hintergrundinformationen Bearbeiten

Story und Drehbuch Bearbeiten

Allgemeines Bearbeiten

Der Titel der Episode bezieht sich auf die Aussage von McNary zu Picard/Hill, als sich dieser von ihm verabschiedet.

Bezüge zu anderen Episoden (Kontinuität) Bearbeiten

Diese Episode war eigentlich vorgesehen, nach 11001001 zu laufen. Dann wären die Bynare für die Fehlfunktion des Holodecks verantwortlich gewesen.

Bezüge zur Realität Bearbeiten

Dixon Hills Büro sowie Teile der Handlung sind inspiriert durch den Film „Der Malteserfalke“ mit Humphrey Bogart.

Produktionsnotizen Bearbeiten

Allgemeines Bearbeiten

Der Regisseur Joe Scanlan hatte eigentlich die Idee, die Szenen auf dem Holodeck in Schwarz-Weiß zu drehen, um dem Film-Noir-Genre näher zu sein. Diese Idee wurde allerdings verworfen. Die Abenteuer des Captain Proton – zu sehen ab VOY: Nacht – wurden in Schwarz-Weiß in die Episoden eingebaut.

Diese Episode wurde erstmals im Februar 1989 auf VHS-Video in deutscher Sprache veröffentlicht. Sie war Teil der CIC-Videokasette Der Zeitsprung. Für die Video-Veröffentlichung wurde eine eigene Synchronisation in Auftrag gegeben, bei der andere Sprecher als in der späteren TV-Synchronisation zum Einsatz kamen.

Nachwirkung Bearbeiten

Im Jahr 1988 gab es für diese Episode einen Emmy-Award für „Hervorragendes Kostümdesign“ und eine Emmy-Nominierung für „Hervorragende Cinematographie“.

Filmfehler Bearbeiten

Der Lippenstift der Frau war holografisch und hätte eigentlich bei Verlassen des Holodecks von Picards Gesicht verschwinden müssen.

Im Gegensatz zu späteren Holodeckepisoden sind den Holofiguren schon vor der Fehlfunktion Aussagen der Besucher, die nichts mit dem Holoroman zu tun haben, "bewusst" (also die Dinge, die nichts mit dem Holoroman zu tun haben, etwa Datas Hautfarbe). Dies ist nicht der Fall bei Fehlfunktionen.

Links und Verweise Bearbeiten

Produktionsbeteiligte Bearbeiten

Darsteller und Synchronsprecher Bearbeiten

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Peter Aust (CIC-Video-Synchro)
Rolf Schult (TV-Synchro)
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Wolfgang Jürgen (CIC)
Detlef Bierstedt (TV)
LeVar Burton als Lt. J.G. Geordi La Forge
Andreas von der Meden (CIC)
Charles Rettinghaus (TV)
Denise Crosby als Lieutenant Tasha Yar
Angela Stresemann (CIC)
Katja Nottke (TV)
Michael Dorn als Lt. J.G. Worf
Gerhard Marcel (CIC)
Raimund Krone (TV)
Gates McFadden als Doktor Beverly Crusher
Gabriele Libbach (CIC)
Rita Engelmann (TV)
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Heidi Schaffrath (CIC)
Eva Kryll (TV)
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Harck (CIC)
Michael Pan (TV)
Wil Wheaton als Wesley Crusher
Jan-David Rönfeldt (CIC)
Sven Plate (TV)
Gaststars
Lawrence Tierney als Cyrus Redblock (Hologramm)
unbekannter Synchronsprecher (CIC)
Alexander Herzog (TV)
Harvey Jason als Felix Leech (Hologramm)
unbekannter Synchronsprecher (CIC)
Dieter Ranspach (TV)
William Boyett als Polizeichef Dan Bell (Hologramm)
unbekannter Synchronsprecher (CIC)
Joachim Cadenbach (TV)
David Selburg als Lieutenant Whalen (Literaturhistoriker)
unbekannter Synchronsprecher (CIC)
Martin Kessler (TV)
Gary Armagnac als Lieutenant McNary (Hologramm)
unbekannter Synchronsprecher (CIC)
Ortwin Speer (TV)
Co-Stars
Mike Genovese als Polizist (Hologramm)
unbekannter Synchronsprecher (CIC)
Dieter Okras (TV)
Dick Miller als Verkäufer Mack (Hologramm)
unbekannter Synchronsprecher (CIC)
Lothar Köster (TV)
Rhonda Aldrich als Sekretärin (Hologramm)
unbekannte Synchronsprecherin (CIC)
Diana Borgwardt (TV)
Carolyn Allport als Jessica Bradley (Hologramm)
unbekannte Synchronsprecherin (CIC)
Heike Schroetter (TV)
Erik Cord als Gangster (Hologramm)
unbekannter Synchronsprecher (CIC)
Michael Erdmann (TV)
nicht in den Credits genannt
James G. Becker als Fähnrich (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
Darrell Burris als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit)
Dexter Clay als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit)
Jeffrey Deacon als Sternenflottenoffizier (Abteilung Kommando/Navigation)
Susan Duchow als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Technik/Sicherheit)
Lorine Mendell als Diana Giddings
Porter als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit)
Richard Sarstedt als Lieutenant (Abteilung Kommando/Navigation)
Guy Vardaman als Passant (Hologramm)
mehrere unbekannte Darsteller als Bewohner San Franciscos (Hologramme)
2 unbekannte Darsteller als Polizisten (Hologramme)
unbekannte Darstellerin als Polizei-Sekretärin (Hologramm)
unbekannte Darstellerin als Putzfrau (Hologramm)
unbekannte Darstellerin als Süße (Hologramm)
unbekannter Darsteller als Polizist (Hologramm)
unbekannter Synchronsprecher (CIC)
Walter Alich (TV)
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
James G. Becker als Stand-In für Jonathan Frakes
Darrell Burris als Stand-In für LeVar Burton
Dexter Clay als Stand-In für Michael Dorn
Jeffrey Deacon als Stand-In für Patrick Stewart
Susan Duchow als Stand-In für Denise Crosby
Nora Leonhardt als Stand-In für Marina Sirtis
Tim McCormack als Stand-In für Brent Spiner
Lorine Mendell als Stand-In für Gates McFadden
Guy Vardaman als Handouble für Brent Spiner
Guy Vardaman als Stand-In für Wil Wheaton
Weitere Synchronsprecher
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns (TV)
Hans Paetsch als Sprecher des deutschen Vorspanns (CIC)
Beate Pfeiffer als Computerstimme (im Original von Majel Barrett / TV)
Barbara Ratthey als Stimme der Jarada (TV)
unbekannte Synchronsprecherin als Computerstimme (im Original von Majel Barrett / CIC)
unbekannte Synchronsprecherin Stimme der Jarada (CIC)

Verweise Bearbeiten

Kultur & Religion
Baseball, Cleveland Indians, Der lange, dunkle Tunnel, Esquire, Halloween, Life, Look, San Francisco Herald, San Francisco Sun, Time
Personen
Arthur Clinton Bradley, Joe DiMaggio, Adolf Hitler, Sharon McNary, Franklin Delano Roosevelt
Orte
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