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Der Wächter

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Die Enterprise steckt mit einem Schiff der Ferengi im Orbit um einen unbekannten Planeten fest.

Inhaltsangabe Bearbeiten

Kurzfassung Bearbeiten

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung Bearbeiten

Die Langfassung der Inhaltsangabe ist noch sehr kurz oder lücken­haft (Kriterien). Du kannst Memory Alpha helfen, diese Seite zu erweitern. Wenn du etwas hinzu­zufügen hast, zögere nicht und überarbeite sie: Seite bearbeiten. Wenn du zu dieser Episodenbeschreibung nichts beisteuern kannst, findest du in der Kategorie Brauche Langfassung weitere Episoden, an denen du mit­arbeiten kannst! Achtung: Beachte beim Hin­zufügen Memory Alphas Copyright­richt­linien und verwende keine copyright­geschüt­zten Inhalte ohne Erlaubnis!

Computerlogbuch der Enterprise,
Capitan Picard,
Sternzeit 41386,4
Wir verfolgen zur Zeit ein Raumschiff der Ferengi. Unser Auftrag ist es, einen T-9 Energie-Konverter zurückzuholen, den die Ferengi aus einer automatischen Abhöhrstation auf Gamma Tauri IV gestohlen haben. Der Diebstahl wurde von einem Scanner aufgezeichnet. So ergibt sich für uns die lang erwartete Gelegenheit, mit einem Ferengi-Schiff in Kontakt zu treten. Wenn wir Erfolg haben, werden wir das erste Mal mit Lebewesen zusammentreffen, über die wir – Gerüchte ausgenommen – so gut wie gar nichts wissen.

Die Mission der Enterprise ist es, einen T-9-Energiekonverter zurückzuholen. Dieser wurde aus der Abhörstation Gamma Tauri IV von Ferengis gestohlen. Zu diesem Zeitpunkt weiß man nur wenig von den Ferengi, bekannt ist jedoch ihre Habgier und die kompromisslos kapitalistische Grundordnung ihrer Gesellschaft.

In der Nähe eines Planeten des Systems verlässt das Ferengi-Raumschiff der D'kora-Klasse Warpgeschwindigkeit. Nach einem Beschuss der Enterprise (der nicht erwidert wird) kommt es zu massiven Energieverlusten und zu Zugriffen auf die Datenbanken des Computers der Enterprise. Captain Picard entscheidet, die noch verbliebene Energie für einen Rückzugsversuch zu nutzen, der jedoch misslingt. Nachdem man die Ferengi unter dem Kommando von Daimon Tarr um die Aufnahme von Kapitulationsverhandlungen ersucht hat, stellt sich überraschend heraus, dass sich das Raumschiff der Ferengi in der gleichen Lage befindet. Bald ist klar, dass die Ursache für die Immobilisierung beider Raumschiffe ein Energietransfer zur Oberfläche des Planeten ist.

Computerlogbuch der Enterprise,
Capitan Picard,
Sternzeit 41386,5
Schweren Herzens habe ich mich bereit erklärt alle Bedingungen der Ferengi zu erfüllen. Ich mache mir Sorgen um das Schiff und seine Manschaft für den Fall, dass die uns fremden Ferengi etwas unzumutbares fordern. Aber leider könnte ich mich diesen Forderungen nicht mal wiedersetzen.
Computerlogbuch der Enterprise,
Capitan Picard,
Zusatzeintrag
Wir werden immernoch von einem geheimnisvollen Planeten mit einer Kraft festgehalten, die über alle Vorstellungen hinausgeht. Wenn eine Lösung gefunden werden soll, werden wir auf die Zusammenarbeit mit den Ferengi angeweisen sein.

Als sich beide Crews zu einem Bündnis zusammenschließen und sich auf dem Planeten treffen wollen, haben die Ferengi bereits einen Hinterhalt errichtet. Tasha Yar kann diese Situation allerdings zugunsten des Enterprise-Außenteams lösen.

Computerlogbuch der Enterprise,
Capitan Picard,
Zusatzeintrag
Es sind jetzt sechs Stunden vergangen, seit unser Team auf den Planeten runtergebeamt wurde. Hier auf der Enterprise verschlechtert sich die Situation rapide. Normalerweise können wir mit unseren Energiereserven die Lebenssysteme mehrere Monate aufrecht erhalten. Aber die Kraft, die uns festhält hat alle Maschinen lahm gelegt und zieht die letzte Energie ab.

Durch die Anwesenheit beider Teams und deren Streitigkeiten wird Portal 63, der Wächter des lange untergegangen Volkes der Tkon aus dem Schlaf geweckt. Er erkennt nicht, dass sich während der vielen Millionen Jahren, die während seines Schlafes vergangen sind, das Reich der Tkon zerfallen ist. Die Ferengi versuchen den Wächter daraufhin dazu zu überreden, ihnen die Kontrolle über ihr Raumschiff zurückzugeben und beschuldigen die Sternenflotten-Crew der Verschwendung und des Sexismus. Sie beklagen auch die Politik der Ersten Direktive. Riker bestätigt dem Wächter gegenüber die inhaltliche Richtigkeit der Vorwürfe und wird daraufhin von dem Wächter aufgefordert, sich im Namen der Enterprise einer Probe auf Charakterfeste und Weisheit zu stellen. Er pariert einen Ausspruch des Wächters mit einem Zitat des chinesischen Strategen Sun Tsu, was den Wächter sehr beeindruckt. Er bietet Riker nun an, das Ferengi-Raumschiff zu zerstören, was dieser ablehnt. Beide Schiffe werden befreit. Die Ferengi übergeben den Energiekonverter an die Enterprise.

Dialogzitate Bearbeiten

Data: Die Ferengi sind so etwas wie hundertprozentige Kapitalisten. Wo immer sie Handel betreiben, gehen sie nach dem gleichen Grundsatz vor: Unser eigener Vorteil ist das einzig Wichtige. Eine ziemlich brutale Methode.
Riker: Sie scheinen insgesamt eher Piraten zu ähneln.
Data: Ehrlich gesagt, Sir, ich habe noch nie Ferengi unter einer Totenkopfflagge fahren gesehen.
TV-Synchronfassung
Riker: Was ist das?
Data: Wo?
Riker: Da!
Riker und Data: Geordi!
Geordi hängt kopfüber an einem Felsen
Riker: Er ist bewusstlos.
Geordi: Ganz im Gegenteil, Sir.
Riker: Was machen Sie denn da?
Geordi: Ich ruhe mich hier aus.
TV-Synchronfassung
Riker über die Ferengi
Riker: Vorsicht! Sie beißen!
TV-Synchronfassung
Ferengi: Oh nein, sie zwingen ihre Frauen Kleidung zu tragen!
TV-Synchronfassung
Ferengi: Sie schämen sich nicht die Körper ihrer Frauen mit Kleidung zu verhüllen.
Ferengi: Damit sollen die Männer gereizt werden, sie wieder zu enthüllen. Pervers!
TV-Synchronfassung
Nachdem der Ferengi dem Wächter die "Verbrechen" der Föderation erläutert hat
Wächter: Ihr seid Barbaren!
Ferengi: Ja, richtig! Ihr zeigt viel Weisheit!
Wächter: Ihr seid alle Barbaren!
TV-Synchronfassung
Die Enterprise erhält wieder Energie
Crusher: Das war Rettung in letzter Minute Jean, ich meine Captain.
TV-Synchronfassung

Hintergrundinformationen Bearbeiten

Story und Drehbuch Bearbeiten

Dies ist die erste Folge, in der die Ferengi auftreten. Die hier gezeigten Ferengi wirken nicht nur im Vergleich zu den Föderationsmitgliedern fremdartig, sondern auch im Vergleich mit den späteren Artgenossen.

Produktionsnotizen Bearbeiten

Allgemeines Bearbeiten

Diese Episode wurde erstmals im Juli 1988 auf VHS-Video in deutscher Sprache veröffentlicht. Sie war Teil der CIC-Videokassette Die unheimliche Macht. Für die Video-Veröffentlichung wurde eine eigene Synchronisation in Auftrag gegeben, bei der andere Sprecher als in der späteren TV-Synchronisation zum Einsatz kamen.

Diese Episode erschien in Deutschland auch als Hörspiel-Cassette bei Karussell. Hierfür wurden großteilig die Synchrondialoge aus der Fernsehfassung verwendet, jedoch sprach noch ein zusätzlicher Sprecher, der die im Fernsehen gezeigte Handlung beschrieb.

Requisiten Bearbeiten

Im Tisch des Konferenzraums ist zum ersten und letzten Mal ein Holoprojektor zu sehen. Diese Idee wird nach der Folge offenbar verworfen.

Darsteller und Charaktere Bearbeiten

Wil Wheaton (Wesley Crusher) hat keinen Auftritt in dieser Episode. Wesley wird jedoch von seiner Mutter erwähnt.

Armin Shimerman spielte nicht nur hier einen Ferengi, sondern später auch den wesentlich bekannteren Quark auf Deep Space 9.

Trivia Bearbeiten

In dieser Folge sagt Picard im Original zum ersten Mal Make it so, ein Ausdruck, der sich zum geflügelten Wort entwickelt und sogar markenrechtlich geschützt wird. Im Deutschen lautet er in dieser Folge Tun sie das. In späteren Folgen lautet der Ausdruck dann meistens: Machen Sie's so.

Filmfehler Bearbeiten

Data zählt verschiedene Flaggen auf, wobei die deutsche im englischen Original Red, black and gold lautet, was in der Übersetzung zu Schwarz, Rot, Gold geändert wurde, der richtigen Reihenfolge. Tatsächlich existierte eine deutsche Handelsflagge in dieser Farbkombination in dem Zeitraum, auf die sich Datas Aussage bezieht, nur zwischen 1848 und 1849.

Links und Verweise Bearbeiten

Produktionsbeteiligte Bearbeiten

Darsteller und Synchronsprecher Bearbeiten

Hauptdarsteller
Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard
Peter Aust (CIC-Video-Synchro)
Rolf Schult (TV-Synchro)
Jonathan Frakes als Commander William T. Riker
Wolfgang Jürgen (CIC)
Detlef Bierstedt (TV)
LeVar Burton als Lt. J.G. Geordi La Forge
Andreas von der Meden (CIC)
Charles Rettinghaus (TV)
Denise Crosby als Lieutenant Tasha Yar
Angela Stresemann (CIC)
Katja Nottke (TV)
Michael Dorn als Lt. J.G. Worf
Gerhard Marcel (CIC)
Raimund Krone (TV)
Gates McFadden als Doktor Beverly Crusher
Gabriele Libbach (CIC)
Rita Engelmann (TV)
Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi
Heidi Schaffrath (CIC)
Eva Kryll (TV)
Brent Spiner als Lt. Commander Data
Michael Harck (CIC)
Michael Pan (TV)
Gaststars
Armin Shimerman als Letek
unbekannter Synchronsprecher (CIC)
Wolfgang Ziffer (TV)
Jake Dengel als Mordoc
unbekannter Synchronsprecher (CIC)
Harry Wüstenhagen (TV)
Tracey Walter als Kayron
unbekannter Synchronsprecher (CIC)
Wilfried Herbst (TV)
Co-Stars
Darryl Henriques als Tkon-Portal
unbekannter Synchronsprecher (CIC)
Alexander Herzog (TV)
Mike Gomez als DaiMon Tarr
unbekannter Synchronsprecher (CIC)
Helmut Krauss (TV)
nicht in den Credits genannt
James G. Becker als Fähnrich (Abteilung Wissenschaft/Medizin)
Darrell Burris als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit)
Jeffrey Deacon als Mitglied der Brückenbesatzung
Tim McCormack als Fähnrich Bennett
unbekannte Darstellerin als Medizinische Offizierin
unbekannte Darstellerin als Sternenflottenoffizierin (Abteilung Technik/Sicherheit)
unbekannter Darsteller als Ingenieur
unbekannter Darsteller als Matthew
unbekannter Darsteller als Pola
unbekannter Darsteller als Sternenflottenoffizier (Abteilung Technik/Sicherheit)
Stuntmen/Stuntdoubles/Stand-Ins
James G. Becker als Stand-In für Jonathan Frakes
Darrell Burris als Stand-In für LeVar Burton
Dexter Clay als Stand-In für Michael Dorn
Jeffrey Deacon als Stand-In für Patrick Stewart
Susan Duchow als Stand-In für Denise Crosby
Richard Hancock als Stuntdouble für Jake Dengel
Nora Leonhardt als Stand-In für Marina Sirtis
Tim McCormack als Stand-In für Brent Spiner
Lorine Mendell als Stand-In für Gates McFadden
Tom Morga als Stuntdouble für Michael Dorn
Gary Morgan als Stuntdouble für Tracey Walter
unbekannter Stuntman als Stuntdouble für LeVar Burton
unbekannter Stuntman als Stuntdouble für Darryl Henriques
unbekannter Stuntman als Stuntdouble für Armin Shimerman
unbekannter Stuntman als Stuntdouble für Brent Spiner
Weitere Synchronsprecher
Harald Dietl als Sprecher des deutschen Vorspanns (TV)
Hans Paetsch als Sprecher des deutschen Vorspanns (CIC)

Verweise Bearbeiten

Spezies & Lebensformen
Ferengi, Tkon
Kultur & Religion
Barbar, Chinesische Fingerfalle, Totenkopfflagge (Onkel Sam)
Personen
Sun Tzu
Schiffe & Stationen
D'kora-Klasse, Tarrs Schiff
Astronomische Objekte
Delphi-Ardu-System
Wissenschaft & Technik
Gold
sonstiges
Deutschland, Frankreich, Italien, Kapitalist, Vereinigte Staaten von Amerika

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