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Der Planet der Klone

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Episoden-Artikel
Zum Teil aus der Produktionssicht geschrieben.

Einem Notsignal folgend begegnet die Enterprise zwei kleinen Völkern, die einer Kolonistengruppe entstammen, die vor 300 Jahren getrennt wurde. Um die fortgeschrittenere Kolonie zu retten, die inzwischen nur aus Klonen besteht, müssen sie sich mit den urtümlichen Bewohnern der anderen Kolonie zusammentun.

Inhaltsangabe Bearbeiten

Kurzfassung Bearbeiten

In diesem Abschnitt der Episoden­beschreibung fehlt noch die Kurzfassung des Inhalts. Diese sollte eine Länge von 150 bis 250 Wörtern für TOS/TNG/DS9/VOY/ENT-Episoden, 75 bis 125 Wörtern für TAS-Episoden und 300 bis 500 Wörtern für Filme nicht unter-/überschreiten. Begriffe werden in der Kurzfassung nicht verlinkt. Zögere nicht und trage eine kurze Zusammenfassung der Episode nach.

Langfassung Bearbeiten

Prolog: Worf zeigt Schwäche Bearbeiten

Auf der Brücke der USS Enterprise (NCC-1701-D) versieht man den normalen Dienst, einzig Lieutenant Worf scheint sich nicht ganz wohl zu fühlen. Er wirkt angespannt und knurrt hin und wieder. Im Bereitschaftsraum berichtet Captain Picard seinem ersten Offizier Riker von dem Treffen mit Admiral Moore. Dazu spielt er eine Sequenz von Tönen ab, die Riker auf Anhieb als Notruf erkennt. Es ist ein Jahrhunderte alter Code von der Erde, den man einen Monat zuvor aus dem Ficus-Sektor aufgefangen hat – ein Sektor in dem kein menschliches Leben bekannt ist. Aus dem Sternenbasengroßrechner erhält man nähere Informationen. So wurde der Code einst von der Europäischen Hegemonie zwischen 2123 und 2190 benutzt, einer politischen Allianz des 22. Jahrhunderts. Allerdings sind keine Raumfahrten von der Erde aus in Richtung Ficus-Sektor verzeichnet. Als die beiden Offiziere auf die Brücke zurückkehren, finden sie Worf ohnmächtig hinter der taktischen Konsole liegen.

Akt I: Die Mariposa Bearbeiten

Computerlogbuch der Enterprise,
Captain Picard,
Sternzeit 42823.2
Wir haben die Sternenbasis 73 verlassen, um die Quelle eines geheimnisvollen Notrufs zu ermitteln. Mein Sicherheitsoffizier liegt auf der Krankenstation, wo Doktor Pulaski den Grund für seinen Zusammenbruch sucht.
SS Mariposa

Picard findet die SS Mariposa in den Datenbanken.

Die Untersuchung ergibt, dass Worf in Folge eines Kreislaufversagens ohnmächtig geworden ist. Worf streitet ab, das Klingonen überhaupt das Bewusstsein verlieren könnten. Dr. Pulaski findet heraus, dass er die klingonischen Masern hat, genannt Rop'ngor. Worf ist entsetzt, dass ein stolzer Krieger wie er einer solchen Krankheit unterliegt. Aber Dr. Pulaski weiß Rat: als sich Picard über die Intercom nach dem Lieutenant erkundigt lügt sie den Captain an und behauptet, dass Worf im Zuge eines klingonischen Rituals gefastet hat und durch den Kalorienmangel zusammenbrach. Die Ladeliste des angeblich nicht gestarteten Schiff soll nun Aufschluß bringen, vielleicht gibt es darüber noch Notizen. Man findet also die SS Mariposa, die am 27. November 2123 unter dem Kommando von Dr. Walter Granger mit Kurs auf den Ficus-Sektor von der Erde losflog. Sie transportierte eine interessante Fracht: Computer, Kommunikationsgeräte und auch Spinnräder, Hühner und Schweine.

Man hat den Ausgangspunkt des Notsignals erreicht und auf Bringloid V, dem fünften Planeten des Bringloidischen Systems menschliche Lebenszeichen 30m unter der Planetenoberfläche gescannt, allerdings keine künstliche Energiequelle. Gesprächsversuche bleiben unbeantwortet und die Situation wird kritisch, als die Sensoren Sonneneruptionen ausmachen, die den Planeten in wenigen Stunden erreichen werden. Wegen der bevorstehenden Eruptionen kann man die Schutzschilde nicht ohne weiteres deaktivieren, Riker wird herunterbeamen. Counselor Deanna Troi warnt den Captain noch vor den Folgen einer Evakuierung. Die Menschen sind seit 300 Jahren isoliert und führten eventuell ein primitives Leben, was für einen Schock sorgen könnte, würden sie an Bord kommen und sich in einer so fortgeschrittenen Zivilisation wiederfinden.

Akt II: Ein Volk ohne Fortschritt Bearbeiten

Computerlogbuch,
Captain Picard,
Sternzeit 42827.3
Commander Riker hat die unterirdischen Höhlen erreicht, wo er die Evakuierung vorbereiten will.
O'Brien und Odell

Danilo Odell begrüsst O'Brien.

Deanna wird Recht behalten. Als Chief Miles O'Brien die ersten Bewohner hochbeamt, sieht er Bauern, Schafe, Hühner und Stroh. Schließlich werden alle anderen Mitglieder der Kolonie auf das Schiff gebracht, und sie alle bringen ihr Hab und Gut mit – vornehmlich Vieh und Futter. Als Picard das Chaos im Transporterraum begutachtet, stellt sich ihm der Anführer der Kolonie vor: Danilo Odell. Er kann Picard die Erlaubnis abringen, die Tiere behalten zu dürfen und zwischenzeitlich in Frachtraum 7 Quartier zu beziehen. Seine Tochter kann er dem Captain allerdings nicht vermitteln. So sind nun alle 223 Kolonisten an Bord und haben Frachtraum 7 in eine Farm verwandelt, als dort ein Feuer ausbricht. Aber die automatischen Feuerlöscher konnten den Versuch, Whiskey zu brennen schnell abwehren. Picard macht daraufhin einen Rundgang durch den Bauernhof und begegnet erneut dem enervierenden Odell und auch seiner empörten Tochter, deren Feuer zum Kochen ebenfalls gelöscht wurde. Die junge Brenna Odell wird nun auch Commander Riker ans Herz gelegt, der Vater hat scheinbar gute Gründe, die resolute Dame unter die Haube zu bringen. Aber der Commander ist wohl fasziniert und bietet ihr seine Hilfe an. Sie zeigt sich zunächst teilnahmslos, bittet ihn dann aber um eine Möglichkeit zum Füße waschen. Sein Quartier wird ihr diese Möglichkeit bald bieten und zwischen Brenna und Riker wird es nicht beim Füße waschen bleiben. Als er sich später beim Captain nach der anderen Kolonie erkundigt, wirft Odell eine völlig unerwartete Frage auf.

Akt III: Die andere Kolonie Bearbeiten

Computerlogbuch der Enterprise,
Zusatzeintrag
Die Sternenkarten haben uns gezeigt, dass nur ein halbes Lichtjahr vom Bringloiden-System entfernt ein weiterer Planet der Klasse M zu finden ist. Ich vermute, dass er das Ziel der Gruppe war, für die die technischen Geräte an Bord des Schiffes waren.

Weil sie ihren eigenen Whiskey im Frachtraum nicht zubereiten können, erfährt Odell von Worf, dass der Nahrungsverteiler auch echte alkoholische Getränke zubereiten kann. Aber der Kenner ist nicht zufrieden, der synthetische Whiskey hat keinen Biss. Daraufhin empfiehlt Worf Chech'tluth, einen starken Klingonendrink. Man ist beeindruckt, aber zufrieden.

Computerlogbuch der Enterprise,
Zusatzeintrag
Wir nähern uns dem Planeten der M-Klasse, auf dem wir die anderen Kolonisten vermuten.

Eine Nachricht trifft ein. Auf dem Bildschirm gibt sich der Premierminister der Kolonie Mariposa, Wilson Granger, zu erkennen. Data bemerkt, dass er ohne Zweifel ein direkter Nachfahre des Captains Walter Granger der SS Mariposa sein muss. Der Premier heißt die Repräsentanten der Föderation willkommen und lädt eine Delegation der Enterprise auf den Planeten ein, doch Deanna warnt: Granger scheint etwas zu verbergen. Und so beamen Riker, Worf und Dr. Pulaski hinunter. Dort werden sie vom Gesundheitsminister Victor Granger empfangen, der dem Premier bis aufs Haar gleicht. In einem Büro erblicken Worf und Riker Drillinge, dann taucht auch noch eine vierte Schwester auf. Vom Gesundheitsminister erfährt Dr. Pulaski, dass es ein medizinisches Problem auf dem Planeten gibt. Als man dem Premier begegnet stellt sie ihm ohne lange Begrüßungsfloskel die entscheidende Frage: Setzt sich die gesamte Bevölkerung des Planeten aus Klonen zusammen?

Akt IV: Ein Raub der Individualität Bearbeiten

Computerlogbuch der Enterprise,
Zusatzeintrag
Premierminister Granger hat um ein Treffen gebeten, um die Zukunft der Mariposa-Kolonie zu besprechen. Ich habe ihn auf die Enterprise eingeladen.

Granger schildert nun die Anfänge der Kolonie. Als das Schiff der Kolonisten zerbrach und auf den Planeten stürzte, gab es nur fünf Überlebende – allesamt Wissenschaftler. Um nicht sinnlos zu sterben, entschlossen sie sich zum Klonen. Damit sollte die Kolonie am Leben gehalten werden, weil man aus einer so kleinen Menge keine natürliche Gesellschaft hervorbringen kann. Nach 300 Jahren hat der replikative Schwund ein Fortfahren nach diesem Prinzip beinahe unmöglich gemacht – in zwei Generationen droht das Ende. Daher bittet Granger die Offiziere um Proben ihrer DNA, um mit frischen Erbinformationen ein Weiterbestehen ihrer Zivilisation zu ermöglichen. Aber kein Mitglied der Besatzung ist dazu bereit und das Problem würde dadurch nicht gelöst sondern nur verschoben. Ein Team unter der Leitung von Geordi La Forge kann aber die Gen-Technik auf Mariposa reparieren und verbessern.

Computerlogbuch der Enterprise,
Zusatzeintrag
Commander Riker und Dr. Pulaski sind zusammen mit dem Technikerteam auf den Planeten Mariposa zurückgekehrt.
Riker Pulaski und La Forge im Klonlabor auf Mariposa

Riker vernichtet seinen Doppelgänger.

Nach einer letzten Bitte um eine DNA-Probe werden Pulaski und Riker betäubt und verschleppt. Nun will man sich mit Gewalt das Überleben sichern und ihnen DNA entnehmen. Die beiden erinnern sich an nichts, aber die Ärztin kann später Spuren eines Eingriff und einer Entnahme finden. Mit Geordi beamen sie ins Klonlabor und vernichten dort ihre heranreifenden Doppelgänger. Ein Wachtrupp stellt die Eindringlinge.

Akt V: Kulturschock als letzte Rettung Bearbeiten

Später berät man auf dem Schiff die Lage. Soll man das Überleben der Menschen sichern oder die persönliche Einzigartigkeit schützen? Nur ein natürlicher Reproduktionsprozess kann der Kolonie noch helfen. Picard zählt zwei und zwei zusammen: seine Idee sind die Bringloidi, schließlich haben sie einen gemeinsamen Ursprung vor 300 Jahren. Doch der Premier der Mariposa lehnt eine Integration der anderen Gruppe ab. Erst mit den konkreten Ende konfrontiert lenkt er ein. Auch Odell zeigt sich einsichtig, als die Doktorin ihm erklärt, dass nur die größtmögliche Vielfalt an Partnern eine gesunde Gesellschaft ermöglicht. Und gibt es doch noch ein Happy End.

Dialogzitate Bearbeiten

Worf: Aber Doktor, das ist eine Kinderkrankheit!
Dr. Pulaski: Ja.
Worf: Wie soll ich mit dieser Schande existieren?
Data: 'Mariposa'. Das spanische Wort für Schmetterling… Das könnte von Bedeutung sein, Sir.
Picard: Das glaube ich nicht.
Worf: Klingonen werden niemals ohnmächtig!
Dr. Pulaski: Dann will ich es anders formulieren: Dieser Klingone litt unter einem plötzlichen Abfall des Blutdrucks, ebenso unter einem starken Absinken des Blutzuckerspiegels. Das Gehirn wurde nur ungenügend mit Sauerstoff versorgt, es lag ein akutes Kreislaufversagen vor. Die Folge davon: Dem Klingonen wurden plötzlich die Knie weich, deshalb legte er sich flach auf den Boden.
Worf: Und sie soll daran erinnern, dass das Sterben eine Erfahrung ist, die man am besten mit jemandem teilt. So wie den Tee.
Pulaski: Worf, Sie sind ein Romantiker!
Worf: Es ist kein Zufall, dass bei uns die Liebespoesie zur höchsten Blüte gelangt ist.
nachdem Danilo Odell zum ersten Mal einen Klingonen sieht
Picard: Das ist mein Sicherheitsoffizier, Lieutenant Worf.
Odell (schluckt leer): Ich vermute, es ist für Sie nicht schwierig, Ihren Aufgaben nachzukommen.
Odell: Wie Sie sehen, wir brennen hier Whiskey. Aber wir müssen einen Weg finden, den Sud zu erhitzen, ohne dass das verdammte Schiff diese Blitze auf uns abschiesst.
Worf: Sie können Spirituosen jeder Art vom Nahrungsverteiler fordern.
Odell: Äh. Nein nein nein. Da gibt's doch nur diesen synthetischen Mist, den uns O'Brien angeboten hat.
Worf: Nein, wenn Sie es wünschen, kann es richtiger Alkohol sein…
Odell: Gut… mmh.
Worf: …mit all seinen üblen, schädlichen Nachwirkungen.
Granger: Seit über 300 Jahren haben wir die fleischliche Seite unserer Existenz verneint. Wie können wir das jetzt mit einem Mal vergessen?
Odell: Ganz einfach: Sie bringen ein junges Paar zusammen – und lassen der Natur ihren Lauf.
Pulaski: Wenn das wirklich funktionieren soll, müssen Sie auch Ihre Gesellschaft verändern. Für mehrere Generationen wird es keine monogamen Ehen mehr geben.
Odell: Also ich ich ich… ich eh… verstehe nicht ganz.
Pulaski: 30 Paare sind genug für eine überlebensfähige genetische Basis. Aber je breiter die Basis ist, desto Gesünder ist die Gesellschaft. Also wird es das Beste sein, wenn jede Frau, ob Bringloidi oder Mariposanerin, mindestens drei Kinder von drei verschiedenen Männern hätte.
Odell: Ich ehm e mmh… könnte mir das ganz gut vorstellen.

Hintergrundinformationen Bearbeiten

Story und Drehbuch Bearbeiten

Allgemeines Bearbeiten

Wil Wheaton (Wesley Crusher) spielt in dieser Episode nicht mit.

Diese Episode wurde in der Parodie-Reihe Sinnlos im Weltraum neu synchronisiert.

Filmfehler Bearbeiten

Inhaltliche Ungereimtheiten Bearbeiten

In der Folge Der Austauschoffizier wird gesagt, dass alle Nahrung, die Menschen tötet, auch Klingonen umbringen würde. Die Teezeremonie, die Worf mit Pulaski durchführt, steht dazu im Widerspruch, da der gereichte Tee zwar ungesund für Klingonen, aber für Menschen ohne vorherige Applikation eines Gegengifts absolut tödlich ist.

In einer Szene tötet Riker seinen Klon und den Klon von Pulaski auf der Mariposa-Kolonie. Laut Odo in der Folge Unter Verdacht ist das töten seines Klones auch eine Straftat und Riker müsste sich aus rechtlicher Sicht für diese Morde verantworten.

Links und Verweise Bearbeiten

Produktionsbeteiligte Bearbeiten

Darsteller und Synchronsprecher Bearbeiten

Verweise Bearbeiten

Personen
Admiral Ronald D. Moore (Vice Admiral)
Schiffe & Stationen
DEV Eagle Valley, HMS Lord Nelson, HMS New Zealand, SS Buckaroo Banzai, SS Hatteras, SS Hokule'a, SS Mariposa, SS Seattle, SS Tombiki, SS Urusei Yatsura, Sternenbasis 73, VK Velikan, VK Yuri Gagarin
Orte
Mariposa-Kolonie
Astronomische Objekte
Bringloid V, Bringloidisches System, Ficus-Sektor
Wissenschaft & Technik
Feuerlöscher, Replikativer Schwund, Sternenbasengroßrechner, Klon
Speisen & Getränke
Chech'tluth, Klingonische Teezeremonie
sonstiges
Europäische Hegemonie, Gans, Huhn, Schaf, Schwein, Ziege

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