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D7-Klasse

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Die D7-Klasse ist eine variantenreiche Raumschiffsklasse klingonischen Ursprungs. Bereits im 22. Jahrhundert eingesetzt stellt sie über lange Zeit, besonders im 23. Jahrhundert, die wichtigste klingonische Schiffsklasse neben den diversen klingonischen Bird-of-Prey-Typen dar bis sie im 24. Jahrhundert immer noch neben Bird-of-Preys und der Vor'cha-Klasse eingesetzt wird. Die D7-Klasse ist jedoch nicht nur eine der wichtigsten Schiffsklassen des Klingonischen Reichs sondern wird im 23. Jahrhundert auch vom Romulanischen Sternenimperium eingesetzt. (TOS: Die unsichtbare Falle)

Geschichte Bearbeiten

22. Jahrhundert Bearbeiten

Voroks Schlachtkreuzer feuert auf Xyrillianisches Raumschiff

Voroks Schlachtkreuzer

Bereits 2151 begegnet die Enterprise (NX-01) als erstes Raumschiff der Erde einem klingonischen D7-Klasse-Schiff unter dem Kommando Captain Voroks. Diese Schiffsklasse ist allem überlegen, was die Menschheit zu diesem Zeitpunkt zu bieten hat, bereits ein Warnschuss setzt die Enterprise fast außer Gefecht. Den Vulkaniern ist diese Klasse zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt. (ENT: In guter Hoffnung)

Eigentlich wurde für diese Episode ein anderes Modell entworfen, in letzter Sekunde entschied man jedoch, das Modell aus VOY: Die Prophezeiung wiederzuverwenden.

23. Jahrhundert Bearbeiten

Klingonische Armada

Klingonische D7-Klasse-Schiffe im 23. Jahrhundert

Im 23. Jahrhundert ist die D7-Klasse die von dem Klingonen am meisten benutzte Schiffsklasse, auf die die Sternenflotte der Föderation mehrfach trifft. Auch im Kobayashi-Maru-Test der Sternenflottenakademie sind die Gegner klingonische D7-Klasse-Kreuzer. (Star Trek II: Der Zorn des Khan, Star Trek)

2267 eröffnen die Klingonen den Föderal-Klingonischen Krieg indem sie ein einzelnes D7-Klasse-Schiff nach Organia schicken. Dort wird es von der USS Enterprise (NCC-1701) angetroffen und in einem kurzen Gefecht schließlich vernichtet. Nur wenig später taucht jedoch eine ganze Armada klingonischer Schiffe im Orbit von Organia auf und die Enterprise muss sich zurückziehen. Als sie später in Begleitung anderer Sternenflottenschiffe zurückkehrt verhindern die Organier mit ihren Kräften die drohende Schlacht von Organia. (TOS: Kampf um OrganiaRemastered)

In der Originalversion dieser Episode ist die Flotte klingonischer Schiffe nicht zu sehen, erst in die Remastered-Version wurden CGI-Modelle der D7-Klasse eingebaut. Das erste Schiff ist im Original kaum zu erkennen und wurde ebenfalls durch ein D7-CGI-Modell ersetzt.

IKS Groth

Die IKS Groth bei K-7

2268 besucht ein D7-Klasse-Raumschiff, die IKS Gr'oth unter dem Kommando Captain Koloths die Raumstation K-7, die nahe der Grenze zwischen Föderationsraum und klingonischem Raum liegt. Die Ankunft des klingonischen Schiffs sorgt bei dem Föderationsoffiziellem Nilz Baris für Panik, weswegen er den Stationsverwalter Mr. Lurry dazu bringt, innötig einen Notruf der Stufe Eins auszusenden. Daraufhin trifft wenig später die USS Enterprise bei der Station ein. Abgesehen von einer Prügelei zwischen den beiden Mannschaften bleibt es jedoch friedlich. Die Begegnung der beiden Schife wird auch von der durch die Zeit gereisten USS Defiant (NX-74205) beobachtet. (TOS: Kennen Sie Tribbles?Remastered; DS9: Immer die Last mit den Tribbles)

Erneut war in der Originalfolge gar kein klingonisches Schiff zu sehen. Bereits für die DS9-Folge wurde jedoch ein D7-Studiomodell gebaut und benutzt. Für die Remastered-Version wurde dann ein CGI-Modell eingesetzt.

Romulanisches Schiff der D7-Klasse

Ein Romulanisches D7-Schiff

2268 entdeckt dann die USS Enterprise zum ersten Mal, dass als Folge der klingonisch-romulanische Allianz auch die Romulaner diese Schiffsklasse nutzen und sie darüber hinaus mit einer Tarnvorrichtung ausgerüstet haben. Mit einem geschickten Trick gelingt es der Crew der Enterprise die Tarnvorrichtung von einem der Schiffe zu stehlen. (TOS: Die unsichtbare Falle)

In der Originalversion der Episode sind alle drei romulanischen Schiffe von der D7-Klasse. In der TOS-Remastered-Fassung wurde eines der Schiffe durch einen Bird-of-Prey ersetzt.

Romulanische D7-Kreuzer tauchen auf

Der Hinterhalt der Romulaner

In der folgenden Zeit trifft man sie nun auch bei diesem Gegner wiederholt an, so 2269 beim Versuch der Romulaner, die Enterprise mit Hilfe eines Vendorianers in die Romulanische Neutrale Zone zu locken und dort mit D7-Klasse-Schiffen aufzubringen oder wenig später 2270, als es zu weiteren Zusammenstößen zwischen der Enterprise und drei romulanischen D7-Klasse-Kreuzern kommt. (TAS: Der Überlebende, Wüste Scherze)

Klingonischer Kreuzer

Koloths Kreuzer mit der Stasiswaffe

2269 weicht die USS Enterprise von ihrem Kurs ab um einen klingonischen Kreuzer zu beobachten der einen Aufklärer der Föderation verfolgt. Das Schiff wird zerstört, sein Pilot kann jedoch gerettet werden. Die Situation wird dadurch verkompliziert, dass die Enterprise zu diesem Zeitpunkt zwei Frachtdrohnen vom Antares-Typ, die mit Quintotriticale für den Sherman-Planeten beladen sind, eskortiert. Es stellt sich heraus, das der Kreuzer unter dem Kommando von Koloth mit einer experimentellen Stasiswaffe ausgestattet ist, die die Enterprise vorübergehend lahm legt und eine der Drohnen schwer beschädigt. Koloth greift mehrmals an und fordert die Auslieferung des Föderationsbürgers Cyrano Jones. Letztendlich ist Koloth jedoch mit dem von Jones gestohlenem Glommer zufrieden. (TAS: Mehr Trouble mit Tribbles)

IKS Klothos in Elysia

Die IKS Klothos in Elysia

Als die USS Enterprise später das Delta-Dreieck erkundet, entdeckt sie das klingonische Schiff Klothos, welches vor den Augen der Besatzung verschwindet. Kurz darauf wird auch die Enterprise in eine Art „Zeittasche“ gezogen, in der sich Elysia befindet und die einer interstellaren Sargassosee ähnelt. Beide Schiffe versuchen zunächst einzeln, aus dieser Zeittasche zu entkommen, scheitern jedoch. Man entschließt sich, zu kooperieren und es kommt zu einer Besprechung im Konferenzraum der Klothos, an der die Führungsoffiziere beider Besatzungen teilnehmen. Da man die Antriebe der beiden Schiffe koppeln muss kommt es auch zu einem Austausch einzelner Offiziere. Diese Zusammenarbeit läuft zwar nicht Reibungsfrei, ist jedoch erfolgreich und beide Schiffe können der Zeittasche entkommen. Ein Sabotageversuch der Klingonen kann rechtzeitig verhindert werden. (TAS: Die Zeitfalle)

2273 stellen sich drei Schiffe dieser Klasse, darunter die IKS Amar, einer vermeintlichen Bedrohung durch ein mysteriöses, nebelartiges Objekt, das in den klingonischen Raum eingedrungen ist. Als Reaktion auf das gewalttätige Vorgehen der Klingonen werden alle drei Schiffe vollständig zerstört. Später stellt sich heraus, dass es sich um eine gewaltige Sonde mit der Bezeichnung V'Ger handelt. (Star Trek: Der Film)

Einige Schiffe dieser Schiffsklasse werden auch als Schläferschiffe verwendet. So wird die gesamte Crew der IKS T'Ong 2290 in Stasis versetzt. (TNG: Klingonenbegegnung)

IKS Kronos One

Die IKS Kronos Eins

2293 soll die IKS Kronos Eins, den klingonischen Kanzler Gorkon zur Erde bringen und wird von der USS Enterprise (NCC-1701-A) eskortiert. Auf dem Weg dorthin wird sie jedoch von einem getarnten Bird-of-Prey attackiert, um einen Angriff der Eskorte vorzutäuschen. Kanzler Gorkon wird während dieser Attacke durch ein Überfallkommando ermordet, was der Crew der Enterprise untergeschoben werden soll. Später erweist es sich jedoch als Teil der Khitomer-Verschwörung. (Star Trek VI: Das unentdeckte Land)

Azure-Nebel

Kang vereitelt mit seinem Schiff die Rettungsoperation.

Zur selben Zeit versucht die USS Excelsior eine geheime Rettungsoperation durchzuführen, wodurch Captain Kirk und Doktor McCoy aus der Gefangenschaft befreit werden sollen. Als die Excelsior jedoch in den Azure-Nebel eindringt, wird sie bereits von Kang erwartet, der das Kommando über einen Schlachtkreuzer der D7-Klasse hat. (VOY: Tuvoks Flashback)

24. Jahrhundert Bearbeiten

K'Neras Schlachtkreuzer auf dem Bildschirm der USS Enterprise-D

Das Treffen mit K'Neras Schlachtkreuzer

Auch im 24. Jahrhundert wird diese Schiffsklasse verwendet. 2364 trifft sich die USS Enterprise (NCC-1701-D) mit einem Schiff dieser Klasse unter K'Neras Kommando um den klingonischen Flüchtling Korris auszuliefern. (TNG: Worfs Brüder)

Ein Jahr später trifft die USS Enterprise auf die IKS T'Ong, da die Klingonen an Bord glauben, dass die Klingonen und die Föderation noch Feinde sind. Worf und K'Ehleyr müssen sie davon überzeugen, dass inzwischen Frieden zwischen den Klingonen und der Föderation herrscht. (TNG: Klingonenbegegnung)

Mitte des 24. Jahrhundets beginnt die Ausmusterung der D7-Klasse. (VOY: Die Prophezeiung) Im Jahr 2367 befindet sich ein ausgemustertes Schiff dieser Klasse im Schiffsdepot Z15. (TNG: Wiedervereinigung? Teil I) Dennoch ist sie insbesondere in Krisen- und Kriegszeiten auch noch später im Dienst.

D7-Klasse Vernichtung

Ein Schiff dieser Klasse wird bei Deep Space 9 vernichtet.

2372 sind einige Schiffe dieser Klasse an der Schlacht von Deep Space 9 beteiligt, welche jedoch die Föderation für sich entscheidet. Dabei werden mehre Schiffe der D7-Klasse vernichtet. (DS9: Der Weg des Kriegers, Teil II)

Im selben Jahr greift ein Schiff dieser Klasse die USS Defiant (NX-74205) an. (DS9: Das Gefecht)

2373 wird die IKS B'Moth während einer Patrouille an der klingonisch-cardassianischen Grenze von den Jem'Hadar angegriffen und schwer beschädigt. Die Crew wird kurz darauf von der IKS Rotarran gerettet. (DS9: Martoks Ehre)

Allianz erreicht Cardassia

Schiffe dieser Klasse bei der Schlacht um Cardassia.

Im Dominion-Krieg, der zwischen 2373 und 2375 statt findet, sind auch viele Schiffe der D7-Klasse beteiligt. So nehmen diese Schiffe an der Schlacht von Torros III, der Dritten Schlacht von Chin'toka und der Schlacht um Cardassia teil. (DS9: Zu den Waffen!, Im Angesicht des Bösen, Das, was du zurückläßt, Teil I)

Kreuzer der D7-Klasse und USS Voyager

Die Voyager und die D7-Klasse

2377 trifft die USS Voyager für alle überraschend mitten im Delta-Quadranten auf ein mehrere Jahrzehnte altes D7-Klasse-Schiff. An Bord befinden sich die von Kohlar geführten Anhänger einer Sekte, die den Alpha-Quadranten bereits vor Jahrzehnten verlassen haben und auf der Suche nach der Kuvah'Magh sind. (VOY: Die Prophezeiung)

Technische Eigenschaften Bearbeiten

Die D7-Klasse entspricht dem typischen Design klingonischer Raumschiffe und verfügt über eine Art „Kopf“ den ein langer „Hals“ mit dem Hauptrumpf verbindet, von dem aus im weitesten Sinne flügelartige Ausleger abgehen.

Antriebssysteme Bearbeiten

Die D7-Klasse verfügt über zwei Impulstriebwerke am Heck, sowie zwei Warpgondeln an den Flügelenden. Raumschiffe dieser Baureihe strahlen bei normalem als auch getarntem Betrieb ein charakteristisches Niveau von Tetryonen ab, anhand derer ihr Schiffstyp identifiziert werden kann. (VOY: Die Prophezeiung)


Verteidigungssysteme Bearbeiten

Im 23. Jahrhundert sind die Schiffe der D7-Klasse mit Photonentorpedos als einziges Waffensystem ausgestattet. Neben einer charakteristischen vorderen Rampe, ist auch am Heck eine solche Torpedorampe zu finden. (Star Trek: Der Film, Star Trek II: Der Zorn des Khan)

Die Auftritte in den Kinofilmen zeigen keine anderen Waffensysteme.

Die Schiffe der D7-Klasse verfügen, wie einer ihrer Nachfolger, die Negh'Var-Klasse, über zwei schwere Disruptorkanonen, mit denen sie die Schutzschilde der Gegner stark schwächen können. Diese sind am vorderen Ende der Flügel angebracht. (TNG: Klingonenbegegnung)

Taktisch kann diese Klasse (eventuell mit ersten Aufrüstungen) problemlos mit den deutlich größeren Kreuzern der Excelsior-Klasse mithalten. (VOY: Tuvoks Flashback)

Im 24. Jahrhundert wird ihre Bugtorpedorampe durch eine weitere Disruptorkanone ersetzt. (DS9: Der Weg des Kriegers, Teil II)

Weiterhin sind Schiffe dieser Klasse mit der obligatorischen Tarnvorrichtung ausgestattet. Diese weist bei den ersten Produktionsreihen Schwächen bei der Abschirmung von Gammastrahlung auf. (TNG: Klingonenbegegnung)

Im 24. Jahrhundert kann ein metaphasischer Scan die Tarnung einer D7-Klasse durchdringen. (VOY: Die Prophezeiung)

Interne Einrichtungen Bearbeiten

Brücke Bearbeiten

IKS Amar Bug

Die vordere Schiffssektion (Brückendeck rot beleuchtet).

Die Architektur der Brücke ist – wie in der klingonischen Flotte üblich – sehr düster und spartanisch gehalten.

In der Mitte befindet sich der um 360° drehbare Sitz des Kommandanten, direkt dahinter der Steuermann und der Navigator an zwei nebeneinanderliegenden Konsolen.

Der Kommandant hat direkt vor sich den Hauptbildschirm, an den Seiten und zu seinen Füßen befinden sich weitere Systemmonitore. Das Brückendeck verfügt jedoch auch über Fenster, die jedoch außerhalb der Brücke am vorderen Rand des „Brückenturms“ liegen. (Star Trek: Der Film)

Feuerleitstände Bearbeiten

IKS Amar Feuerleitstand

Die Feuerleitstände.

Ungewöhnlicherweise befinden sich die Kontrollen der taktischen Systeme nicht direkt auf der Brücke, sondern gleich nebenan. Um den dreidimensionalen Raumkampf besser darzustellen, sind die Feuerleitstände drehbar gelagert, so dass die Schützen die Bewegungen des Feindes durch die Drehungen nachvollziehen können. (Star Trek: Der Film)

Dieses spezielle System findet sich nur auf der D7-Klasse, während spätere Klassen wieder herkömmliche taktische Stationen verwenden. (Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock)

Transporterraum Bearbeiten

IKS Kronos Eins Transporterraum

Der Transporterraum.

Der Transporterraum ist mit fünf nebeneinanderliegenden Plattformen ausgestattet. 2293 dringen zwei Offiziere der Sternenflotte über den Transporterraum der IKS Kronos Eins auf das Schiff ein und beginnen von dort aus mit den Angriff auf die Klingonen und dem Attentat auf Kanzler Gorkon. (Star Trek VI: Das unentdeckte Land)

Konferenzraum Bearbeiten

IKS Kronos Eins Konferenzraum

Der Konferenzraum.

Schiffe der D7-Klasse besitzen einen einfach ausgestatteten Konferenzraum. Dort befindet sich ein Tisch mit ein wenig Dekoration und einige Stühle, an denen sich die Klingonen setzen können.

2269 findet im Konferenzraum der IKS Klothos eine Besprechung von Offizieren der USS Enterprise und der Klothos statt, bei der ein Plan entwickelt wird, wie man dem seltsamen Raum im Delta-Dreieck entkommen kann. (TAS: Die Zeitfalle)

2293 wird Kanzler Gorkon von zwei Attentäter in seinem Konferenzraum getötet. Doktor Leonard McCoy versucht zwar alles um den Kanzler wiederzubeleben, aber der Klanzler ist zu schwer verletzt. (Star Trek VI: Das unentdeckte Land)

Arrestzelle Bearbeiten

D7 security room, romulan

Die Arrestzelle

An Bord der romulanischen D7-Klasse-Schiffe gibt es eine kraftfeldgesicherte Arrestzelle. (TOS: Die unsichtbare Falle)

Korridor Bearbeiten

IKS Kronos Eins Korridor

Die Korridore.

Die Korridore sind langgezogene Gänge, welche einzelne Sektionen an Bord verbinden. 2293 greifen die Attentäter der Sternenflotte jeden Klingonen an, welchen sie auf den Korridor begegnen. (Star Trek VI: Das unentdeckte Land)

Bekannte Schiffe der KlasseBearbeiten

nicht benannte SchiffeBearbeiten

HintergrundinformationenBearbeiten

Die Bezeichnung „D7“ geht auf einen Insider-Witz zwischen William Shatner und Leonard Nimoy zurück. Im Roman zum ersten Film nennt Gene Roddenberry die im Film auftauchenden Schiffe K't'inga-Klasse und dieser nie kanonisierte Name wird oft für alle in folgenden Produktionen auftauchenden Raumschiffe dieses Typs benutzt.

Im Roman Rufe den Donner wird die lange Verwendungsdauer der Schiffsklasse damit erklärt, dass die Klingonen kampferprobte Designs gerne beibehalten. (Roman: Rufe den Donner, Kapitel 19)

KtingaKonzept

Eine Konzeptzeichnung für die K't'inga-Klasse von Andrew Probert

Das Modell für Star Trek: Der Film wurde von Magicam gebaut und orientierte sich am Entwurf der D7-Klasse, das von Matt Jefferies stammt. Es war über 1,5m lang und unterschied sich von den TOS-Modellen vor allem durch die hohe Detailgenauigkeit, die fürs Kino notwendig ist.

Sowohl in der VOY-Folge Die Prophezeiung, als auch in der ENT-Folge In guter Hoffnung, wurden die alten Modelle verwendet, obwohl dies eigentlich nicht vorgesehen war. Im ersten Fall dachte der Autor Mike Sussman eigentlich, es könne das D7-Modell aus DS9: Immer die Last mit den Tribbles verwendet werden, doch man wollte nur CGI-Modelle verwenden und fand das Erstellen eines neuen Modell auf Grundlage des Studiomodells zu teuer. Im zweiten Fall wurde von John Eavens ein komplett neues CGI-Modell einer neuen Klasse entworfen, dass dann jedoch im letzten Moment von der Produktion abgeleht wurde. Statt dessen verwendete man das selbe CGI-Modell wie in der VOY-Folge. Aus diesem Fall wurde vielfach die Existenz einer nahezu gleich aussehenden „D6-Klasse“ gefolgert. Rob Bonchune überarbeitete Eaves Design, sodass es besser zu den klingonischen Schiffen dieser Ära passt. Er nannte sie „D4-Kreuzer“.

Diverse, nicht kanonische Referenzwerke geben für die K't'inga-Klasse, also Variante dieser Klasse ab den 2270ern bis in die 2370er, folgende Daten an:

Daten Star Trek: Deep Space Nine – Das technische Handbuch Star Trek Raumschiff-Guide
Schiffstyp Schwerer Kreuzer Schwerer Schlachtkreuzer
Länge 349,54 m 214,3 m
Breite 251,76 m 152,4 m
Höhe 98,41 m 57,3 m
Masse 760 000 Tonnen 120 000 Tonnen
Besatzung 800+ 385
Antrieb Warp und zwei Impulssysteme Warp und zwei Impulssysteme
Maximum Warp 9,6 10 (TOS-Skala)
Bewaffnung sechs Disruptoren, zwei Photonenwerfer acht Disruptortürme, 2 Photonentorpedorohre
  1. In Star Trek VI: Das unentdeckte Land wird die Kronos Eins als Schlachtkreuzer klassifiziert, so auch das Schiff in ENT: In guter Hoffnung, während in TAS: Mehr Trouble mit Tribbles und TAS: Die Zeitfalle nur von einem Kreuzer gesprochen wird. In der deutschen Version von TOS: Kennen Sie Tribbles? wird von einem Schlachtschiff gesprochen, allerdings wird zum einen im englischen Original nur neutral von einem warship gesprochen und zum anderen ist im Original dieser Episode noch gar kein D7-Klasse-Schiff zu sehen. Schlachtkreuzer wird dagegen in der mit dieser Episode verbundenen Folge DS9: Immer die Last mit den Tribbles gesagt. In Star Trek, und damit in der alternativen Zeitlinie der Neuen Zeitlinie, werden Schiffe dieser Klasse als Warbirds bezeichnet.
  2. In TOS: Das Gleichgewicht der Kräfte sagt Kang, dass 400 seiner Besatzungsmitglieder tot seien. Später beziffert Mara die Anzahl der Überlebenden mit 40, zusammen also 440.

ReferenzenBearbeiten

Klingonische Schiffe
Romulanische Schiffe

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