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Cardassianische Geschichte

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Emblem der Cardassianischen Union

Die Cardassianische Geschichte reicht mehrere hundert Jahre zurück und ist sehr abwechslungsreich.

Hebetianisches ZeitalterBearbeiten

Cardassian capital

Die cardassianische Hauptstadt

Einst herrscht auf Cardassia Prime eine Zeit des Wohlstandes, kulturellen Reichtums und Friedens. Die in dieser Zeit entstandene Hebetianische Kultur ist im ganzen Alpha-Quadranten berühmt. Die alten Begräbnisstätten aus dieser Zeit sind einzigartig und angefüllt mit juwelenbesetzten Artefakten. (TNG: Geheime Mission auf Celtris Drei, Teil II)

Ende des 18. Erd-Jahrhunderts führt die unkontrollierte Ausbeutung der planetarischen Ressourcen jedoch zu Elend, Not und Hunger. Millionen Cardassianer sterben. Aufgrund der Unfähigkeit der demokratisch gewählten Regierung, diese Probleme zu lösen, wird sie vom cardassianischen Militär entmachtet. Der im 19. Jahrhundert gegründete Detapa-Rat existiert zwar weiter, hat jedoch de facto keine politische Macht mehr. (TNG: Geheime Mission auf Celtris Drei, Teil II)

Cardassianische ExpansionBearbeiten

Das nun tonangebende Militär plündert die Schätze und einzigartigen Bauwerke und führt Cardassia in eine völlig neue Richtung. Es sieht die einzige Lösung des cardassianischen Problems in der Expansion. Daraufhin werden mehrere benachbarte Welten besetzt und gnadenlos ausgebeutet.

2328 annektiert die Union das benachbarte Bajor. Die Cardassianer beuten die Ressourcen des Planeten schamlos aus und zwingen die Bajoraner zu Sklavenarbeit. Zuletzt ist Gul Dukat cardassianischer Präfekt des Planeten. ([Quelle fehlt])

Ihre Expansionspolitik bringt die Union in Konflikt mit der Föderation. In der Mitte des 24. Jahrhunderts beginnt ein langer Grenzkrieg zwischen der Föderation und Cardassia, während dessen u.a. bei einem Massaker auf Setlik III alle Föderationskolonisten von den Cardassianern getötet werden. Als Captain Jean-Luc Picard mit der USS Stargazer ein Waffenstillstandsangebot abgeben soll, wird sein Schiff unvermittelt angegriffen. Erst 2367 kann ein Nicht-Angriffs-Vertrag ausgehandelt werden. Beide Mächte erklären sich bereit, den Grenzverlauf auf Kosten eigener Kolonien zu begradigen und eine entmilitarisierte Zone zwischen der Föderation und der Cardassianischen Union einzurichten. Trotz des Vertrages kommt es zu mehreren Zwischenfällen. Ende 2367 droht ein erneuter Krieg, als Captain Benjamin Maxwell auf eigene Faust mehrere cardassianische Schiffe zerstört. Gleichzeitig unternehmen die Cardassianer jedoch mehrere Aktionen zur geheimen Aufrüstung in Grenznähe und entwickeln Pläne zum Angriff grenznaher Föderationskolonien mit metagenetischen Waffen (TNG: Der Rachefeldzug; TNG: Geheime Mission auf Celtris Drei, Teil I).

2369 gibt die Cardassianische Union ihre Besetzung Bajors auf und zieht sich aus dem Sektor zurück. Die Entscheidung hierüber trifft der sonst machtlosen Detapa-Rat. Über die ausschlaggebenden Gründe gehen die Meinungen auseinander, jedoch wird angeführt:

  • Die wertvollen Ressourcen des Planeten sind bereits weitestgehend ausgebeutet, gleichzeitig werden die Unterhaltskosten der Besatzung aufgrund des stärker werdenden bajoranischen Widerstandes zu hoch, um sie noch rentabel zu halten.
  • Die Föderation übt auf die cardassianische Regierung entsprechenden Druck aus, um Bajor langfristig als neues Mitglied aufnehmen zu können.
  • Die Entscheidung wird gegen den Willen des Zentralkommandos aus politischen Motiven des Detapa-Rates heraus getroffen.

Ein Abzug gegen den Willen des Zentralkommandos kann aufgrund dessen umfangreicher Macht jedoch angezweifelt werden. Vielmehr will das Zentralkommando, wohl aufgrund der großen Umstrittenheit des Rückzugs, nur keine direkte Verantwortung übernehmen. (TNG: Fähnrich Ro; DS9: Der Abgesandte, Teil I).

Innenpolitischer Zerfall der UnionBearbeiten

2370 bildet sich auf den von Bürgern der Föderation besiedelten Planeten, welche im Rahmen des Friedensvertrages zwischen der Föderation und der Cardassianischen Union an Cardassia abgetreten werden, Widerstand gegen die cardassianische Obrigkeit. Der Maquis entsteht. Er hat das Ziel, politische Unabhängigkeit von Cardassia durch Sabotageaktionen und Guerillaangriffen gegen die Cardassianer zu erlangen. Obwohl die Föderation Cardassia im Kampf gegen den Maquis unterstützt, kann das cardassianische Militär keinen durchgreifenden Erfolg erzielen und muss schwere Niederlagen hinnehmen. (DS9: Der Maquis, Teil I, Der Maquis, Teil II, Das Tribunal)

2371 führt der berüchtigte Geheimdienst der Union, der Obsidianische Orden, welcher auch die Macht des Militärs sichert, zusammen mit dem romulanischem Tal Shiar einen geheimen Angriff auf die Heimatwelt des neu entdeckten Dominions aus, um die Gründer auszulöschen. Der Angriff wird jedoch zur Falle für die beiden Geheimdienste und der Obsidianische Orden wird völlig vernichtet. (DS9: Der geheimnisvolle Garak, Teil II)

Seine Vernichtung ebnet den Weg zu einem Umsturz in der Union, da der demokratische Widerstand auf Cardassia nun unkontrollierbar anwächst. So wird 2372 das Zentralkommando gestürzt und der zivile Detapa-Rat übernimmt wieder die Macht in der Union. Gul Dukat wechselt während des Umsturzes die Seiten und wird zum Obersten Militärberater des Detapa-Rates ernannt. (DS9: Der Weg des Kriegers, Teil II)

Der Zeitpunkt dieses Regierungswechsels und die Überraschung darüber veranlassen die Klingonen zu glauben, dass die Gründer den Detapa-Rat infiltriert hätten, um Fuß im Alpha-Quadrant zu fassen. Sie beginnen mit einer groß angelegten Offensive gegen die Union und verfolgen die Mitglieder des Detapa-Rates bis nach Deep Space 9, wo schließlich nachgewiesen wird, dass kein Mitglied des Rates ein Formwandler ist. (DS9: Der Weg des Kriegers, Teil II)

Obwohl die Klingonen nach der verlorenen Schlacht bei DS9 ihre Offensive abbrechen, weigern sie sich, ihre Eroberungen zurückzugeben. Die Union ist politisch und militärisch keine Großmacht mehr. (DS9: Der Weg des Kriegers, Teil I, Der Weg des Kriegers, Teil II)

In der Folgezeit muss das demokratische Cardassia viele militärische Niederlagen gegen die Klingonen hinnehmen. Seine Versuche, den Konflikt diplomatisch zu lösen, bleiben erfolglos. Da der Detapa-Rat jedoch jedes offensive Vorgehen gegen die Klingonen ablehnt, entscheidet sich Gul Dukat, dem Rat den Rücken zu kehren und die Klingonen auf eigene Faust mit einem erbeuteten Bird-of-Prey anzugreifen. (DS9: Zu neuer Würde)

Der Dominion-KriegBearbeiten

Vorcha-Klasse im Dominion-Krieg

Cardassianer im Dominion-Krieg

2373 führt Dukat mit dem Dominion insgeheim Verhandlungen über den Sturz des Detapa-Rates und einen Beitritt der Cardassianischen Union zum Dominion. Nach dessen erfolgreichem Abschluss übernimmt Dukat mit Hilfe einer Flotte des Dominion die Kontrolle auf Cardassia und verkündet den Beitritt der Union zum Dominion. (DS9: Im Lichte des Infernos)

Die nun schlagartig verbesserte militärische Lage führt zu einer Serie von militärischen Erfolgen, beispielsweise der Vernichtung des Maquis und der klingonischen Expeditionsstreitkräfte. Nachdem die Föderation jedoch mit der Verminung des bajoranischen Wurmloches den Nachschub des Dominions aus dem Gamma-Quadranten vorläufig unterbinden kann, erklärt das Dominion der Föderation den Krieg und nimmt Deep Space 9 und das Wurmloch ein. Die von Dukat erhofft Wiederbesetzung Bajors scheitert jedoch am Dominion, da dieses einen Nichtangriffsvertrag mit Bajor schließt, um den Völkern des Alpha-Quadranten seinen guten Willen zu zeigen (DS9: Zu den Waffen!).

Die militärische Macht des Dominions trifft die Allianz aus Föderation und Klingonen in den folgenden Monaten schwer und treibt sie an den Rand einer Niederlage. Erst, als die Rückeroberung von Deep Space Nine glückt und eine riesige Dominion-Flotte von den Wurmlochwesen zerstört wird, beginnt sich das Kriegsglück zu wenden. Dukat wird angesichts dieser Niederlage wahnsinnig, so dass das Dominion Dukats Stellvertreter Damar zum neuen Oberhaupt der Union beruft. (DS9: Sieg oder Niederlage?)

Trotz ihrer Erfolge verläuft der Krieg insgesamt weiterhin schlecht für die Allianz. Zu einer wirklichen Wende kommt es erst, nachdem die Romulaner dem Dominion den Krieg erklären. (DS9: In fahlem Mondlicht)

Der Cardassianische WiderstandBearbeiten

Nachdem die Romulaner sich der Allianz gegen das Dominion angeschlossen haben, kann das Dominion zunehmend unter Druck gesetzt werden. Dieses verliert aufgrund der drohenden Niederlage schnell die Rücksicht auf seine cardassianischen Verbündeten und setzt sie nun skrupellos als vorderste Fronttruppen ein. So werden bei einem klingonischem Angriff auf Septimus III alle 500.000 Cardassianer des Elften Ordens geopfert. (DS9: Eine sonderbare Kombination)

Nachdem die Breen 2375 ein Bündnis mit dem Dominion schließen, werden die Cardassianer endgültig zu Bürgern zweiter Klasse. (DS9: Eine sonderbare Kombination)

Damar erkennt, dass sein Volk unter der Herrschaft des Dominions mehr verliert als gewinnt und baut eine Widerstandsbewegung auf, die mit Hilfe von Kira Nerys mehrere Erfolge erzielen kann. Obwohl der Widerstand wegen Verrates bald durch das Dominion vernichtet wird, führen seine Aktionen doch zu einem Aufstand der cardassianischen Bevölkerung gegen das Dominion. Das Dominion schlägt diesen blutig nieder und ermordet dabei mehr als 800 Millionen Cardassianer. Durch die Grausamkeit des Dominion schockiert, wendet sich der Großteil des cardassianischen Militärs gemeinsam mit den Streitkräften der Allianz gegen das Dominion und besiegt dieses in der Schlacht um Cardassia. (DS9: Das, was du zurückläßt, Teil II)

Damar selbst steigt zum Volkshelden auf, fällt jedoch bei dem Angriff des Widerstandes auf die Kommandozentrale des Dominion (DS9: Das, was du zurückläßt, Teil II).

Die ZukunftBearbeiten

Nach Ende des Dominion-Krieges liegt die Cardassianische Union wieder am Boden. Cardassia Prime und zahlreiche andere Planeten der Union sind nahezu vernichtet worden und hunderte Millionen Cardassianer haben ihr Leben gelassen. (DS9: Das, was du zurückläßt, Teil II)

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