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Benny Russell

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Benny Russell

Benny Russell (1953)

Benny Russell ist Autor des Science-Fiction-Magazins Incredible Tales in Benjamin Siskos Vision über die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts.

Während des zweiten Weltkrieges arbeitet Benny Russell als Schreiber bei der US Navy. Er schreibt dort allerdings nur amateurhaft.

In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts ist es in New York City äußerst ungewöhnlich, dass ein Farbiger Autor für ein Science-Fiction-Magazin schreibt. So wird auch die Hautfarbe von Benny, der mittlerweile für Incredible Tales arbeitet, vor den Lesern des Magazins geheim gehalten.

Als er eines Tages eine Zeichnung von Roy Ritterhouse als Vorlage für eine neue Story bekommt, die eine Raumstation zeigt, hat er sofort eine Idee, was er daraus machen will. Auf dem Weg nach Hause wird er von einem Priester, der ihn direkt anzusprechen scheint, dazu ermutigt, seine Geschichte zu schreiben und den Anderen den Weg zu zeigen. Benny macht sich also auf den Weg nach Hause und beginnt seine Geschichte zu schreiben. Die Worte fließen nur so aus ihm heraus.

Stolz stellt Benny bald darauf die Story seinen Freunden im Harlem Coffee Shop vor. Seine Freundin Cassie ist froh für ihn, doch sie hat andere Pläne. Die Inhaberin des Restaurants, Mrs. Jackson will dieses bald verkaufen und Cassie möchte ihr das Restaurant gerne abkaufen und es mit Benny betreiben. Doch der will lieber Schriftsteller bleiben. Aber damit stößt er nicht nur bei ihr auf wenig Verständnis. Auch Jimmy, ein Gelegenheitsarbeiter, kann dem Schreiben über Weiße auf dem Mond nichts abgewinnen. Doch Benny meint, er schreibe nun über Farbige im Weltall.

Danach bringt Benny seine Story ins Büro. Seine Kollegen sind begeistert von der Story mit dem Namen Deep Space 9. Doch die Begeisterung hält sich bei Douglas Pabst, dem Chefredakteur des Magazins, in Grenzen. Er ist sich sicher, dass er einen farbigen Helden nicht an die Leser verkaufen kann. Um ihn zu beruhigen bietet er Benny allerdings an, diese eine Novelle und das Titelblatt für eine andere Geschichte schreiben zu lassen.

Benny begibt sich wieder nach Hause. Auf dem Weg dort hin trifft er erneut auf den Priester, der ihn daran erinnert, dass er die Worte schreiben muss. Zu Hause angekommen, beginnt Benny sogleich eine neue Geschichte über Deep Space 9 zu schreiben. Dies setzt er in den nächsten Nächten fort, bis er sechs Fortsetzungsgeschichten hat. Diese bringt er dann zurück zu Pabst. Der ist außer sich vor Wut, hatte er doch die erste Geschichte nicht akzeptiert. Doch in diesem Moment hat Bennys Kollege Albert Macklin eine Idee. Er empfiehlt die Story als ein Traum enden zu lassen. Diesen Kompromiss kann sowohl Pabst, als auch Russell annehmen und so beschließt man zuerst eine der Geschichten zu veröffentlichen.

An diesem Abend geht Benny überglücklich mit Cassie aus. Sie wollen zusammen seinen Erfolg feiern. Plötzlich steht erneut der Priester vor Benny und seiner Begleiterin. Der Priester gibt an, dass Benny erst am Anfang seiner Reise ist und dass er mit der Stimme der Propheten spricht. Benny versteht nicht. Doch der Priester fährt fort und weist Benny darauf hin, dass auf seinem Weg auch Schmerz liegen wird.

In diesem Moment fällt ein Schuss in der Nähe. Benny eilt sofort zu der Szene und sieht, wie sein Freund Jimmy tot auf dem Boden liegt. Die Polizisten, die für den Tod des jungen Mannes verantwortlich sind, weisen Benny auf die Waffe Jimmys, eine Brechstange, hin. Benny kann das nicht akzeptieren und die Polizisten schlagen ihn zusammen.

Nach einigen Wochen ist Benny wieder gesund und hat sich von den Schlägen der Polizisten erholt. Es ist der Tag an dem seine Geschichte im Magazin erscheinen soll. Im Büro angekommen, warten alle auf Pabst mit dem Magazin. Doch als der kommt, hat er eine schlechte Nachricht. Mr. Stone, der Herausgeber des Magazins lässt alle gedruckten Exemplare einstampfen, da die Ausgabe nicht dem hohen Standard entspricht. Benny ist sofort klar, dass es nur um seine Story geht. Pabst will das nicht bestätigen, doch er hat noch eine schlechte Nachricht für den Mann. Stone will dass Benny entlassen wird. Doch der kommt dem zuvor und kündigt.

Nun steigert er sich in die Geschichte hinein und meint, dass weder Pabst, noch irgend ein Anderer die Wahrheit aufhalten kann. Es ist zwar zuerst nur eine Idee in seinem Kopf, aber wie jeder weiß, dass man eine Idee nicht einstampfen kann. Sie wird sich durchsetzen. Dann erleidet er einen Zusammenbruch und muss mit dem Krankenwagen abgeholt werden.

Im Krankenwagen sitzt der Priester neben Benny und bescheinigt ihm, dass er mit den Propheten geht. Benny will daraufhin wissen, wer er selbst ist. Der Priester meint, dass er sowohl der Träumer, als auch der Traum ist. (DS9: Jenseits der Sterne)

Später wird Benny Russell in eine Psychiatrie eingewiesen. Dort schreibt er die Geschichte von Deep Space 9 und dem farbigen Captain an der Wand seiner Zelle weiter, weil man ihm kein Papier zum Vollenden seiner Geschichte gibt. Im Gespräch mit dem behandelnden Arzt, Dr. Wykoff, spricht Benny von seinen Personen wie von real existierenden Personen, da sie in seinem Kopf existieren und damit für ihn real sind. Deshalb ist er auch besessen davon, die Geschichte zu vollenden.

Dr. Wykoff versucht ihn davon abzubringen die Geschichte fertig zu schreiben. Er versucht sogar, Benny dazu zu bringen, die bereits geschriebene Geschichte zu überstreichen. Wykoff gibt Benny Farbe und eine Tapezierrolle. Er verspricht, Benny aus der Klinik zu entlassen, sollte dieser seine Geschichte tatsächlich überstreichen. Benny ringt mit sich selbst um eine Entscheidung, lässt letztendlich aber die Tapezierrolle fallen. Dr. Wykoff und seine zwei Helfer wollen Benny zwar mit Gewalt daran hindern, weiter zu schreiben, jedoch überwältigt Benny den Arzt sowie dessen Helfer und schreibt seine Geschichte fertig. (DS9: Schatten und Symbole)

Benny Russell wurde von Avery Brooks gespielt und von Jörg Hengstler synchronisiert.

Die Geschichte, die Benny Russell an die Wand seines Klinikzimmers schreibt, entspricht der Folge Schatten und Symbole, in der die entsprechenden Szenen auch vorkommen.

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