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Akorem Laan

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Akorem Laan 2372

Akorem Laan (2372)

Akorem Laan ist ein bajoranischer Poet und auf kurze Dauer der fälschlicherweise anerkannte Abgesandte der Propheten. (DS9: Die Übernahme)

Im 22. JahrhundertBearbeiten

Der Poet, der im 22. Jahrhundert lebt, hat eine Frau und keine Kinder. Einen Winter bevor er sich mit einem Leuchtschiff in den Weltraum aufmacht, stirbt sein Bruder. Im Laufe seiner poetischen Laufbahn schreibt er Gedichte und lyrische Texte, die noch 200 Jahre später in den Schulen unterrichtet werden. Da der Poet im Weltraum verschwindet, bleibt seine letzte Arbeit, Der Ruf der Propheten nach 12 Strophen unvollendet.

Heilung durch die ProphetenBearbeiten

Akorems Leuchtschiff

Akorems Leuchtschiff

Das Leuchtschiff des Mannes verunglückt. Es wird in das bajoranische Wurmloch getrieben und die Propheten heilen den Mann. Da er als erster bei in de Himmelstempel eingetreten ist, ist er sich sicher, dass er der Abgesandte der Propheten ist. Nach seiner Auffassung befindet er sich nur wenige Tage bei den Propheten.

Zeit als AbgesandterBearbeiten

Im Jahr 2372 tritt er mit dem beschädigten Schiff aus dem Wurmloch wieder aus. Er wird auf die Raumstation Deep Space 9 gebeamt und von Dr. Bashir untersucht. Er gibt an, er sei der Abgesandte.

Die D'jarrasBearbeiten

Akorem hält Rede

Akorem hält eine Rede.

Als Akorem erfährt wo er ist, ist er im ersten Moment geschockt. Der fragt sich, weshalb er so weit in der Zukunft ist. Captain Sisko und Major Kira erklären ihm, alles über die cardassianische Besetzung von Bajor und als er den Kiras Namen hört, wird dem Bajoraner klar, dass sein Volk die D'jarras nicht mehr einhält.

Sisko ist erleichtert, dass er seine Rolle als der Abgesandte abgeben kann. Und Akorem ist mehr als bereit diese anzunehmen. Die Bajoraner selbst akzeptieren Akorem als neuen Abgesandten.

Bei seiner ersten Ansprache dann gibt der neue Abgesandte an, nun zu wissen, was die Propheten von ihm wollen. Er soll die D'jarras zurück nach Bajor bringen. Die Bajoraner sollen wieder in ihrem alten Kastensystem leben. Bauern sollen zurück auf ihr Feld, Künstler an ihre Leinwand und Priester in ihre Tempel.

Der Captain ist bestürzt. Er erklärt Akorem, dass dies die Mitgliedschaft in der Föderation verhindern wird. Doch Kai Winn und er sind bereit dieses Opfer einzugehen. Sisko kann ihn nicht umstimmen und beeinflussen. Der neue Abgesandte ist sogar bereit, Deportation als Mittel zur Durchsetzung der D'jarras einzusetzen. Allerdings will er nicht, dass Premierminister Shakaar sein Amt niederlegt und zurück in die Landwirtschaft geht, sondern er ist sich sicher, dass kein Bajoraner ihn nächstes Mal wählen wird und sie dies automatisch löst.

Auch Kira ist davon betroffen. Ihre Familie kommt aus der Künstler-Kaste und da es ihr nicht zusteht, den Abgesandten in Frage zu stellen, ist sie bereit ihren Posten auf Deep Space 9 aufzugeben, auch wenn sie keinerlei künstlerische Begabung hat.

Dann geschieht es. Da Vedek Imutta nicht von seinem Amt zurücktreten will, stößt ihn Vedek Porta von der zweiten Ebene des Promenadendecks. Der Mann stirbt durch einen Genickbruch. Porta selbst wird abgeführt. Nach dem Vorfall spricht Sisko mit Akorem und fordert sein Amt als Abgesandter zurück. Doch er will keine Wahl durchführen, da dies Bajor spalten würde, sondern die Propheten selbst fragen.

Der wahre GrundBearbeiten

Sisko und Akorem fliegen in das Wurmloch. Die Propheten sprechen mit ihnen. Sie wissen, dass Sisko und Akorem linear und dadurch eingeschränkt sind. Sie teilen mit, dass Akorem einzig für Den Sisko geschickt wurde.

Als Akorem das hört, wünscht er sich zu sterben. Die Propheten können das noch tun. Sie bieten ihm an, ihn zu dem Moment zu schicken, als sie ihn aufnahmen und ihn sterben zu lassen. Doch Sisko sagt, sie sollen ihn geheilt nach Bajor zurück schicken. Da er sich an nichts erinnern würde, stimmen die Propheten zu.

Zurück im 22. JahrhundertBearbeiten

Gesund kommt Akorem wieder auf Bajor an. Er kann sich an nichts von dem erinnern, was in der Zukunft passiert. Nun, da er wieder zu Hause ist, beendet er auch das Gedicht Der Ruf der Propheten.

Bekannte WerkeBearbeiten

ZitateBearbeiten

Von AkoremBearbeiten

Akorem: Ich bin der Abgesandte.
Akorem: Mein Anspruch wurden in den alten Texten vorausgesagt und ich war der Erste, der das Wurmloch gefunden hat. Ich war der Erste, der bei den Propheten war. Sie gaben mir mein Leben zurück.

Über AkoremBearbeiten

Kira: Den Abgesandten in Frage zu stellen, steht uns nicht zu.
Sisko: Egal was passiert?
Kira: Vielleicht war es ihnen nicht klar, Captain, aber was sie auch verlangt hätten, wir hätten es für sie getan, als sie noch der Abgesandte waren. Gleichgültig, wie schwer es auch gewesen wäre.

DialogeBearbeiten

Akorem: Muss ich sie daran erinnern, Captain, ich erfülle einzig und allein den Willen der Propheten.
Sisko: Woher wissen sie das?
Akorem: Ich bin der Abgesandte.
Akorem: Sie stellen meinen Anspruch in Frage?
Sisko: Sie lassen mir keine Wahl.
Prophet: Die D'jarras sind ein Teil dessen, was der Sisko als Vergangenheit bezeichnen würde.
Prophet: Der Sisko hat uns gelehrt, dass das was für sie war nie wieder sein kann.
Akorem: Wenn die D'jarras in die Vergangenheit gehören, wieso wurde ich dann in die Zukunft geschickt?
Prophet: Für den Sisko.

Hintergrundinformationen Bearbeiten

Schauspieler und Synchronsprecher Bearbeiten

Akorem Laan wurde von Richard Libertini gespielt und von Roland Hemmo synchronisiert.

Wissenswertes Bearbeiten

Akorem wundert sich nicht, dass plötzlich eine Raumstation vor dem Wurmloch platziert ist.

Aufgrund eines mysteriösen temporalen Paradoxons wissen wir über das Ende seines Lebens vor der Veränderung der Zeitlinie durch die Propheten.

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